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Dank des warmen Frühlingswetters lauern wieder Zecken im Gras und Unterholz. Die von ihnen übertragene Frühsommer-Meningoenzephalitis (FSME) breitet sich auch im Norden Deutschlands aus.

FSME-Risiko durch Zeckenstich steigt im Norden

Im Norden steigt nach Einschätzung von Forschern die Gefahr, sich durch einen Zeckenstich mit der Krankheit FSME zu infizieren.

Im Norden steigt nach Einschätzung von Forschern die Gefahr, sich durch einen Zeckenstich mit der Krankheit FSME zu infizieren.

Zuletzt steckten sich auch Menschen an der niedersächsisch-niederländischen Grenze mit der Frühsommer-Meningoenzephalitis (FSME) an, die zu Hirnhautentzündung führen kann. Nach Angaben des handelte es sich aber um Einzelfälle. Die ist vor allem in Süddeutschland verbreitet.

Bundesweit sind etwa 20 Prozent der Bevölkerung gegen FSME geimpft, in Österreich sind es laut Experten 80 Prozent. Der Zeckenexperte Gerhard Dobler vom Institut für Mikrobiologie der Bundeswehr hatte im März zu der nach Norden gesagt: „Wir haben eine Dynamik, die wir nicht verstehen.”

Die häufigste durch Zecken übertragene Erkrankung in Deutschland ist die , gegen die anders als bei FSME keine vorbeugende Impfung möglich ist. Laut Schätzungen gibt es jedes Jahr Zehntausende Neuerkrankungen. Dagegen erkranken nur 250 bis 500 Menschen jährlich an FSME.

Zecken lauern in den im Unterholz, in Büschen oder in hohem Gras. Auch im eigenen Garten ist eine Ansteckung möglich. Die lästigen Blutsauger werden besonders bei schwül-warmer Witterung aktiv. Ein Stich lässt sich durch Zeckenschutzmittel verhindern. Zudem sollte sich jeder nach einem Aufenthalt im Grünen absuchen.

(dpa)

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