PES 2022 bekommt neuen Namen eFootball und ist Free to Play
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eFootball: PES 2022 wird komplett umgekrempelt – mit neuem Namen und Free-to-Play.

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Pro Evolution Soccer heißt jetzt eFootball: Größter FIFA-Konkurrent setzt auf Free-to-Play

  • Ömer Kayali
    VonÖmer Kayali
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„Pro Evolution Soccer“ bekommt mit „eFootball“ einen neuen Anstrich sowie neues Gameplay und neue Modi. Außerdem wird das Spiel dauerhaft Free-to-Play sein.

„PES“ ist Geschichte. Konami hat seinen großen „FIFA“-Konkurrenten nun offiziell in „eFootball“ umbenannt und bietet das Spiel in der Grundfassung kostenlos an. Seit Jahren kritisieren Spieler, dass Sport-Games wie „Pro Evolution Soccer“ oder „FIFA“ jährlich nur wenige Verbesserungen bieten – zu wenige, um mit jeder Version einen Vollpreis von rund 70 Euro zu rechtfertigen. Während sich preislich bei „FIFA 22“* nichts ändern wird, versucht Konami mit dem Free-to-Play-Modell dem großen Konkurrenten nun die Stirn zu bieten und wieder mehr Spieler abzugreifen. Was wird sich bei „eFootball“ noch ändern?

„eFootball“ ist kostenlos, aber DLCs werden kostenpflichtig

Laut der Pressemitteilung von Konami werden zunächst nur lokale Partien in „eFootball“ möglich sein. Einige Zeit später sollen weitere Modi folgen. Zu Beginn stehen folgende Mannschaften zur Auswahl:

  • FC Bayern München
  • FC Barcelona
  • Juventus Turin
  • Manchester United
  • Arsenal London
  • Sao Paulo FC
  • Club Atlético River Plate
  • Sport Club Corinthians Paulista
  • Clube de Regatas do Flamengo

Konami erklärt, dass noch weitere Mannschaften folgen werden. Allerdings ist zu diesem Zeitpunkt unklar, ob sie zu den kostenpflichtigen Inhalten zählen und ab wann diese verfügbar sind. Spieler sollen laut der Pressemitteilung DLCs erwerben und das Spiel somit den eigenen Wünschen entsprechend erweitern können. Zwei der geplanten Modi sind bekannt: „Online-Leagues“ sowie „Team Building Mode“. Einen Ausblick auf die geplanten Inhalte gibt die Roadmap für „eFootball“:

„eFootball“: So sieht die Roadmap nach dem Release aus.

Lesen Sie auch: FIFA 22 wieder ohne Juventus Turin: Diese Mannschaften sind ebenfalls nicht dabei.

„eFootball“: Was ist sonst neu?

„eFootball“ wird auf der Unreal Engine 4 basieren und somit Konamis eigene Fox-Engine nicht mehr verwenden. Außerdem verwenden die Entwickler eine neue Technologie namens „Motion Matching“, welches viermal so viele Animationen ermöglichen soll wie bei den Vorgängern und somit Bewegungen der virtuellen Fußballer realistischer darstellen kann.

„eFootball“ wird für PS5, Xbox Series X/S, PC, PS4 und Xbox One erscheinen sowie für mobile Geräte mit Controller-Unterstützung. Konami plant ein vollständiges Crossplay zu ermöglichen, sodass alle Spieler unabhängig von der Plattform gegeneinander spielen können. „eFootball“ soll im Herbst erscheinen, ein festes Veröffentlichungsdatum steht aber noch nicht fest. (ök) *tz.de ist ein Angebot von IPPEN.MEDIA.

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Im Video: „eFootball“ Reveal-Trailer

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