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Bitcoin-Gurus glauben an die Digitalwährung und ihr Potenzial. (Symbolbild)

Krypto-Revolution

Bitcoin soll noch 2018 auf 50.000 Dollar schießen - aus diesen vier Gründen

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Youtube-Star, Bitcoin-Investor und Unternehmer: Nicholas Merten ist eine Größe in der Krypto-Welt. Und der hat jetzt eine überraschende Ankündigung über Bitcoin parat.

Der Bitcoin-Kurs schwankt seit Anfang des Jahres massiv – seit kurzem ist er sogar weiter abgefallen. Stand er noch vor wenigen Wochen bei 7.000 Euro – liegt er aktuell bei gerade mal über 6.000 Euro (Stand: 29. Mai). Zum Vergleich: Im Dezember 2017 knackte das Digitalgeld das Rekordhoch von 17.000 Euro.

Bitcoin-Gurus glauben an den kometenhaften Aufstieg der Kryptowährung

Dennoch sind sich manche Krypto-Experten sicher, dass es bald wieder steil bergauf gehen wird. So prophezeite vor kurzem der US-Investor Tim Draper, dass die digitale Währung spätestens in vier Jahren die 200.000 Euro-Marke knacken soll. Auch Youtube-Star Nicholas Merten schlägt jetzt in die Kerbe – der Krypto-Investor hat sich nun ebenfalls getraut, eine Prognose für den Bitcoin-Kurs abzugeben.

Er gibt sich allerdings bescheidener – und vermutet, dass ein Bitcoin etwa 50.000 Dollar (circa 43.280 Euro) wert sein werde. Der Youtuber, der dank seines Kanals namens "data dash" zahlreiche Follower hat, ist kein Unbekannter in der Krypto-Welt. Daher wird seine Prognose, die er bis Ende 2018 angesetzt hat, viele Anleger freuen.

Video: Was steckt hinter dem Bitcoin-Boom?

Auch interessant: Dieser Krypto-Experte sagt ebenfalls voraus, dass Bitcoin die 50.000 Dollar-Marke knacken wird. Erfahren Sie hier, was er dazu zu sagen hat.

Bitcoin schießt auf 50.000 Dollar? Youtuber nennt vier Faktoren

Den Aufstieg von Bitcoin sieht er hauptsächlich darin, dass die traditionelle Finanzwelt in einer Krise steckt. In einem Tweet hat er nun vier Faktoren angegeben, die seine These untermauern sollen:

  • Zinsraten werden weiter ansteigen
  • die Deutsche Bank wird 2018 untergehen
  • Aktien und Immobilienpreise werden einen massiven Verlust erleben
  • eine Krypto-Marktkapitalisierung von einer Billion Dollar

Follower sehen seine Argumentation kritisch – und weisen darauf hin, dass eine mögliche, bevorstehende Wirtschaftskrise nicht in direktem Zusammenhang mit Bitcoin & Co. stehe. Zudem ist nicht sicher, ob sie bereits 2018 eintrete und ob überhaupt. Schließlich handele es sich dabei bis jetzt nur um reine Spekulation.

Lesen Sie auch: Diese Forscher haben jetzt herausgefunden, wie viel ein Bitcoin aktuell wirklich wert sein soll.

jp

Diese Finanzgurus wettern gegen Bitcoin - und sagen ihm DAS voraus

Jordan Belfort, auch genannt der "Wolf of Wall Street", verriet vor kurzem in einem Interview, dass er keine Zukunft für den Bitcoin sehe. Die Kryptowährung sei dem berüchtigten Hochstapler, der wegen Geldwäsche und Wertpapierbetrugs 22 Monate im Gefängnis saß, einfach zu unsicher. Der heutige Motivationstrainer investiere daher lieber in Gold. Dennoch findet er die Blockchain-Technologie dahinter sehr spannend und kann sich eine Digitalwährung an sich vorstellen, betonte er. Allerdings ausgehend von den Zentralbanken.
Jordan Belfort, auch genannt der "Wolf of Wall Street", verriet vor kurzem in einem Interview, dass er keine Zukunft für den Bitcoin sehe. Die Kryptowährung sei dem berüchtigten Hochstapler, der wegen Geldwäsche und Wertpapierbetrugs 22 Monate im Gefängnis saß, einfach zu unsicher. Der heutige Motivationstrainer investiere daher lieber in Gold. Dennoch findet er die Blockchain-Technologie dahinter sehr spannend und kann sich eine Digitalwährung an sich vorstellen, betonte er. Allerdings ausgehend von den Zentralbanken. © picture alliance / dpa / Robin Van Lonkhuijsen
James "Jamie" Dimon zeigte sich vor kurzem öffentlich sehr ungehalten, als die Sprache auf den Bitcoin kam. Der Chef der US-Großbank JP Morgan Chase hält die Kryptowährung für überbewertet und bezeichnete sie sogar als "Betrug". Außerdem drohte er Mitarbeitern, die mit dem Cybergeld Handel treiben würden, sie sofort zu entlassen, da sie "dumm" seien.
James "Jamie" Dimon zeigte sich vor kurzem öffentlich sehr ungehalten, als die Sprache auf den Bitcoin kam. Der Chef der US-Großbank JP Morgan Chase hält die Kryptowährung für überbewertet und bezeichnete sie sogar als "Betrug". Außerdem drohte er Mitarbeitern, die mit dem Cybergeld Handel treiben würden, sie sofort zu entlassen, da sie "dumm" seien. © Pixabay
Warren Buffett gilt als einer der einflussreichsten Investoren weltweit. Doch auch der 87-jährige Milliardär hält nichts vom Bitcoin. Bereits 2014 sagte er in einem Interview mit CNBC, dass die Kryptowährung reine "Abzocke" sei. Er rät sogar, sich von dem Cybergeld fernzuhalten, da es keinen großen inneren Wert habe. Zwar ist der Kurs seitdem enorm angestiegen - dennoch investiert er lieber weiter in (Apple-)Aktien und ist nun sogar zum Hauptaktionär der Bank of America aufgestiegen.
Warren Buffett gilt als einer der einflussreichsten Investoren weltweit. Doch auch der 87-jährige Milliardär hält nichts vom Bitcoin. Bereits 2014 sagte er in einem Interview mit CNBC, dass die Kryptowährung reine "Abzocke" sei. Er rät sogar, sich von dem Cybergeld fernzuhalten, da es keinen großen inneren Wert habe. Zwar ist der Kurs seitdem enorm angestiegen - dennoch investiert er lieber weiter in (Apple-)Aktien und ist nun sogar zum Hauptaktionär der Bank of America aufgestiegen. © picture alliance / dpa / Larry W. Smith
Axel A. Weber ist seit 2012 Verwaltungsratspräsident der Schweizer Großbank UBS Group AG. Auch er sieht den Aufstieg von Bitcoin kritisch - und bezeichnete sie jüngst als bloße "Transaktionswährung". Doch für einen Notenbanker wie ihn müsse eine richtige Währung mehrere Funktionen erfüllen. Unter anderem müsse sie allgemein akzeptiert sein, als Wertaufbewahrung und offizielles Zahlungsmittel dienen. Daher vertraue er dem Cybergeld nicht.
Axel A. Weber ist seit 2012 Verwaltungsratspräsident der Schweizer Großbank UBS Group AG. Auch er sieht den Aufstieg von Bitcoin kritisch - und bezeichnete sie jüngst als bloße "Transaktionswährung". Doch für einen Notenbanker wie ihn müsse eine richtige Währung mehrere Funktionen erfüllen. Unter anderem müsse sie allgemein akzeptiert sein, als Wertaufbewahrung und offizielles Zahlungsmittel dienen. Daher vertraue er dem Cybergeld nicht. © picture alliance / dpa / Thomas Delley

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