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Ersatztermin für die Hochzeit gesucht?

Unnötige Kosten vermeiden

Hochzeitsfeier verschieben statt stornieren? Was ein Heirats-Experte künftigen Brautpaaren rät

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Viele Brautpaare überlegen, ob sie ihre Hochzeit wegen der Coronakrise verschieben. Muss es derselbe Ort sein wie geplant  - und welche Alternativen gibt es?

  • Viele Brautpaare überlegen, ihre Hochzeit* wegen der Coronakrise zu verschieben.
  • Soll es derselbe Ort sein wie geplant  - und welche Alternativen gibt es?
  • Ein Hochzeitsexperte gibt Tipps und sagt, wie Sie unnötige Mehrkosten vermeiden.

Viele Hochzeiten zwischen April und August - was tun in der Coronakrise?

Viele Brautpaare wollen in den Monaten April, Mai, Juni, Juli und August heiraten. Das sollten auch Paare im Blick behalten, die ihre Hochzeit* wegen der Coronakrise* von diesem aufs nächste Jahr verschieben. 

Hochzeitsexperte Bernhard Fichtenbauer vom Portal hochzeits-location.info sagt: "Heiratswillige haben derzeit keine andere Möglichkeit, als geduldig und flexibel zu bleiben. Derzeit gibt es noch sehr viele Unsicherheiten und es könnte noch länger dauern, bis wieder größer Hochzeiten erlaubt sind." Dann ist guter Rat teuer.

Lesen Sie mehr: Hochzeit in Coronakrise verschieben? So bleiben Brautpaare nicht auf den Kosten sitzen

Hochzeit wegen Coronakrise verschieben statt stornieren?

Der Experte hat ein paar Tipps, wie sich unnötige Kosten vermeiden lassen.

Verschieben statt stornieren: Normalerweise möchte das Brautpaar* den bereits ausgewählten Veranstaltungsort nicht wechseln, weiß Fichtenbauer aus Erfahrung. Er rät: "Je früher man mit den Betreibern der Location und anderen Dienstleistern wie Fotograf oder Hochzeitsband Kontakt aufnimmt, desto schneller kann reagiert werden, um einen neuen Termin zu finden." Viele Brautpaare würden ihre Hochzeit auf einen späteren Zeitpunkt oder auch gleich um ein Jahr verschieben.

Ausweichen auf Wochentage: "Die Vorlaufzeit bei der Planung von größeren Hochzeiten beträgt in der Regel mehr als zwölf Monate". so der Hochzeitsexperte. Daher müssten Brautpaare davon ausgehen, dass die Wochenendtermine für das nächste Jahr bereits vielerorts ausgebucht seien. Auch die Wunschdienstleister wie Fotografen und Bands könnten nicht mehr verfügbar sein. "Eine Alternative ist, an einem Wochentag vor den Traualtar zu treten. Normalerweise finden an Wochentagen nur wenige Hochzeiten statt, daher wäre es wesentlich leichter in den dichtgedrängten Monaten von April bis September einen passenden Termin zu finden."

Ausweichen auf eine Winterhochzeit: "Eine Winterhochzeit ist sehr romantisch", sagt der Experte. Zusätzlich ergäben sich auch organisatorische Vorteile, da im Winter Locations und Hochzeitsdienstleister leichter und kurzfristiger buchbar seien. "Auch zu den Randzeiten - Herbstende und Frühlingsbeginn - sollten noch eher Termine für Hochzeiten verfügbar sein."

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ahu

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