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Nicht jeder hat genügend Geld gespart, um sich auch mal einen größeren Wunsch zu erfüllen. Da hilft meistens nur der Verzicht oder ein Ratenkredit.

Größere Wünsche erfüllen: verschiedene Möglichkeiten

Manchmal sind die Wünsche etwas größer, das Geld auf dem Bankkonto reicht nicht. Trotzdem wäre es schön, die Wohnung ein wenig zu renovieren, neue Möbel zu kaufen oder diesen Sommer endlich die lang ersehnte Fernreise zu machen.

Natürlich wäre es möglich, die Wünsche zurückzuschrauben, sich mit günstigen Möbeln zufrieden zu geben oder im Urlaub zu Hause zu bleiben. Doch manchmal ist es einfach an der Zeit, sich etwas zu gönnen. 

Eine Küche gibt es natürlich auch für 2.000 Euro, aber wie lange wird sie wohl halten? Oder die Couch für 500 Euro, wird sie lange Freude machen? Für die Möbelfinanzierung stehen verschiedene Möglichkeiten zur Verfügung. Dann klappt das am Ende doch noch mit der schönen Einrichtung ohne Kompromisse. Viele Möbelhäuser, auch im Onlinebereich, bieten den Kauf auf Rechnung an und gleichzeitig eine Ratenzahlungsoption. Manche haben die Möglichkeit der Null-Prozent-Finanzierung, die über einer längeren Laufzeit geringere monatliche Raten verspricht. Eine weitere Möglichkeit ist ein Ratenkredit bei der Bank.

Privatkredit für die Möbelfinanzierung

Die Möbel mit einem Ratenkredit zu finanzieren, ist gar keine so schlechte Idee. Gerade bei sehr großen Anschaffungen lassen sich durch Barzahlung in manchen Fällen Preisnachlässe aushandeln. Denn durch den Kredit bei einer externen Bank wird der Kunde zum Barzahler beim Möbelkauf. Die andere Seite der Medaille: Für den Kredit sind Zinsen zu bezahlen. Doch die Laufzeit beziehungsweise die Ratenhöhe lassen sich an die persönlichen finanziellen Verhältnisse anpassen. Wer monatlich etwas mehr Geld bezahlen kann, ist schneller fertig und hat am Ende durch die kürzere Laufzeit geringere Zinszahlungen. Manchmal ist es jedoch sinnvoll, höhere Zinszahlungen in Kauf zu nehmen, um über die Laufzeit eine niedrige und leicht zu finanzierende monatliche Rate zu bezahlen.

Kreditnehmer, die gleich mehrere Möbelstücke, eventuell sogar in verschiedenen Geschäften erwerben möchte, sind mit einem Ratenkredit besser beraten. So gibt es am Ende nur eine Stelle, an die monatlich die Rate zu leisten ist. Das ist besser und übersichtlicher. Eine seriöse und günstige Möglichkeit ist die Lloyds Bank GmbH, die seit März 2019 unter dem Namen Bank of Scotland in Deutschland tätig ist. Sie arbeitet mit einer deutschen Banklizenz und untersteht der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht. Das europa- und weltweit führende Geldinstitut hat sowohl Privat- wie auch Firmenkunden. Im Fall des Möbelkredits ist ein solcher Ratenkredit eine schnelle Hilfe – selbst für spontanere Kaufentscheidungen.

Das ist bei der Möbelfinanzierung per Kredit noch zu beachten

Die Finanzierung über einen Ratenkredit ist nicht ganz so einfach wie der Ratenkauf auf Rechnung oder die Händlerfinanzierung. Kunden sollten genau wissen, welche Kreditsumme tatsächlich notwendig ist. Die Kreditsumme sollte nicht höher sein, als der Finanzbedarf. Die Zinsen sollten gering sein. Das lässt sich anhand des konkreten Angebots ersehen.

Ein eventuell benutzter Kreditrechner gibt darüber nur ungefähr Auskunft. Der Kreditvertrag sollte unbedingt die kostenlose Möglichkeit zur Sondertilgung beinhalten. Das bedeutet, es sollten zu den normalen Raten zusätzliche Zahlungen möglich sein, um den Kredit schneller abzubezahlen. Auch eine vorzeitige Kompletttilgung sollte ohne Kosten möglich sein. Die Bonität des Kunden sollte möglichst gut sein. Damit lassen sich günstigere Kreditkonditionen sichern.

Was beim Kauf auf Rechnung zu beachten ist

Viele Möbelhäuser verkaufen Möbel auf Rechnung, obwohl diese Bezahlmethode in Deutschland nicht so stark nachgefragt ist. Damit ist die Möbelfinanzierung sehr einfach. Die Zahlung der gekauften Möbel ist bis zu einem bestimmten Datum zu leisten. Der Stichtag für die Bezahlung liegt in der Zukunft und entspricht nicht dem Einkaufstag. Viele Möbelhäuser bieten hier lange Zahlungsziele an. Bei manchen können die Kunden sogar entscheiden, ob sie das lange Zahlungsziel annehmen oder ob sie den Kauf auf wenige Raten aufteilen. Dazu haben die Möbelberater in den Möbelhäusern weitere Angebote des Möbelhauses.

Die Null-Prozent-Finanzierung beim Möbelkauf – wie geht das?

Eine weitere Option, die viele Möbelhäuser anbietet, ist die Null-Prozent-Finanzierung. Diese Finanzierungsmöglichkeit ist dann sinnvoll, wenn der Betrag einfach zu hoch ist, selbst wenn er schon auf mehrere Raten aufgeteilt ist. Diese Finanzierungsmöglichkeit gibt es direkt im Möbelhaus oder im Onlineversand. Der Kaufpreis verteilt sich dann meistens auf viele Monate oder sogar auf ein paar Jahre. Die Funktionsweise ist die gleiche wie bei einem Kredit, nur dass für die Finanzierung keine Zinsen zu zahlen sind. Trotz längerer Bezahldauer zahlt der Kunde nicht mehr als auf dem Preisschild steht. Diese Finanzierungsmöglichkeit gibt es noch nicht so lange im Möbelgeschäft.

Versand- und Verkaufsketten haben diese Finanzierungsmöglichkeit für sich entdeckt, als sie festgestellt haben, dass sie sich hervorragend als Marketinginstrument eignet. Bei dieser Finanzierungsform gibt es allerdings nicht sehr viel Spielraum. Wenn auf dem Angebotsschild steht, dass der Vertrag zwölf Raten umfasst, dann ist das nicht veränderbar. Der Kunde muss das akzeptieren oder sich nach einer anderen Finanzierungsmöglichkeit umschauen. Seit die Möbelbranche die Null-Prozent-Finanzierung für sich entdeckt hat, haben sich die Verkaufsquoten erhöht. Doch aufgepasst: Die Kosten für die Finanzierung hat der Händler irgendwo miteinkalkuliert, denn nichts ist umsonst.

Im Einzelfall die Finanzierungsform abwägen

Nicht nur im Fall des Möbelkaufs gibt es verschiedene Möglichkeiten der Finanzierung. Auch Elektromärkte und Versandhäuser bieten Ratenzahlungsmöglichkeiten an. Der Ratenkredit ist immer eine Option, vorausgesetzt, die Bonität passt. Ansonsten gibt es von der Bank unter Umständen schlechtere Konditionen. Höhere Zinsen haben in der Regel entweder eine höhere monatliche Kreditrate oder eine längere Laufzeit zur Folge. Ein Ratenkredit hat, trotz Zinsen, Vorteile. Er lässt sich beispielsweise viel besser an die individuelle finanzielle Situation des Kreditnehmers anpassen. Wenn es sich um ein wirklich gutes Angebot handelt, kann die Null-Prozent-Finanzierung des Händlers die bessere Option sein.

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