Die höchsten deutschen Auslandsrenten fließen in die Südsee
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Die höchsten deutschen Auslandsrenten fließen in die Südsee. (Symbolbild)

Was die Zahlen noch zeigen

Ab auf die Trauminsel? In diesen Ländern verbringen viele Rentner ihren Ruhestand

  • Anne Hund
    VonAnne Hund
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Immer mehr Rentner suchen ihr Glück im Ausland. Zahlen zeigen, in welchen Ländern die meisten von ihnen leben und wohin die höchsten deutschen Auslandsrenten fließen.

Immer mehr deutsche Rentner suchen ihr Glück im Ausland – und nehmen teils hohe Renten dorthin mit. Darüber berichtete die Deutsche Presse-Agentur (dpa) am 15. Juli. Die durchschnittlich höchsten Zahlungen flossen laut dpa im vergangenen Jahr aus Deutschland in die Südsee, nach Mikronesien und Palau. Wie das Arbeitsministerium auf eine Frage der FDP-Fraktion geantwortet habe, leben dort jeweils weniger als fünf Bezieher deutscher Renten mit Zahlungen von im Schnitt 1.533 Euro (Mikronesien) und 1.336 Euro (Palau). Auch in die Zentralafrikanische Republik, nach Katar und in den Karibikstaat Sankt Vincent und die Grenadinen flossen demnach im Durchschnitt Renten von 900 bis 1.200 Euro.

Lesen Sie zudem: Rente plus Job: So viele Deutsche ab 67 Jahren arbeiten – besonders oft in diesen Branchen*

Immer mehr Deutsche verbringen ihren Ruhestand im Ausland

Insgesamt wurden im vergangenen Jahr laut dpa fast 1,74 Millionen Auslandsrenten gezahlt – an Deutsche, die im Ausland leben würden genauso wie an Ausländer, die etwa als Gastarbeiter in Deutschland gearbeitet hätten und danach wieder in ihre Heimat zurückgekehrt seien. Durchschnittlich ging es dabei um Beträge von rund 350 Euro, schreibt die Nachrichtenagentur. Die niedrigsten Rentenzahlungen flossen demnach mit rund 90 Euro nach Burkina Faso und mit rund 205 Euro in den Kosovo.

Einen großen Anteil habe mit mehr als 370.800 Rentnern und einer Durchschnittszahlung von 246 Euro Italien - wohl auch, weil in den 1960er und 1970er Jahren besonders viele Italiener zum Arbeiten nach Deutschland kamen, wie es in dem dpa-Bericht heißt.

Lesen Sie zudem: So hoch sind die Renten in Österreich im Vergleich zu Deutschland.

Die Zahl der Renten an Deutsche im Ausland stieg dpa zufolge von rund 229.000 im Jahr 2015 auf 248.000 im vergangenen Jahr. Die meisten dieser Rentner leben demzufolge in Österreich, in der Schweiz und in den USA. (ahu) *Merkur.de ist ein Angebot von IPPEN.MEDIA.

Zum Weiterlesen: So viele Deutsche beziehen ihre Rente im Ausland – vor allem in diesen Ländern

Das Geld vor dem Euro: Kennen Sie diese EU-Währungen noch?

Pesetas, italienische Lire oder Franc: Jedes europäische Land hatte vor dem Euro eine eigene Währung.
Pesetas, italienische Lire oder Franc: Jedes europäische Land hatte vor dem Euro eine eigene Währung. © pixabay
Die Deutsche Mark, auch DM oder D-Mark genannt, war als Bargeld von 1948 bis Ende 2001 die offizielle Währung der Bundesrepublik Deutschlands. Eine Deutsche Mark war wiederum unterteilt in einhundert Pfennig. Neben Münzen gab es sie auch in fünf- bis tausend-DM-Scheinen. Noch heute sollen Milliarden D-Mark im Umlauf sein. Ein Euro soll heutzutage zwei DM wert sein.
Die Deutsche Mark, auch DM oder D-Mark genannt, war als Bargeld von 1948 bis Ende 2001 die offizielle Währung der Bundesrepublik Deutschlands. Eine Deutsche Mark war wiederum unterteilt in einhundert Pfennig. Neben Münzen gab es sie auch in fünf- bis tausend-DM-Scheinen. Noch heute sollen Milliarden D-Mark im Umlauf sein. Ein Euro soll heutzutage zwei DM wert sein. © pixabay
Die italienische Lira war von 1861 bis zur Einführung des Euro das offizielle Zahlungsmittel Italiens. Sie war zudem auch in den beiden Zwergenstaaten San Marino und Vatikanstadt offizielle Währung. Doch vor 2001 spielten wegen einer anhaltenden Inflation nur noch die Werte 50, 100, 200, 500 und 1.000 Lire eine Rolle im Zahlungsverkehr. Ein Euro beträgt nach heutigem Umrechnungskurs etwa 2.000 Lire.
Die italienische Lira war von 1861 bis zur Einführung des Euro das offizielle Zahlungsmittel Italiens. Sie war zudem auch in den beiden Zwergenstaaten San Marino und Vatikanstadt offizielle Währung. Doch vor 2001 spielten wegen einer anhaltenden Inflation nur noch die Werte 50, 100, 200, 500 und 1.000 Lire eine Rolle im Zahlungsverkehr. Ein Euro beträgt nach heutigem Umrechnungskurs etwa 2.000 Lire. © pixabay
Die griechische Drachme galt von 1831 bis 2001. Sie war das offizielle Zahlungsmittel in Griechenland. Der Name ist bereits seit der Antike geläufig und bezeichnete schon damals eine Gewichts- und Münzeinheit aus Silber. Ihre Untereinheit war das Lepto, 100 davon ergaben eine Drachme. Umgerechnet wäre heutzutage ein Euro circa 340 griechische Drachmen wert.
Die griechische Drachme galt von 1831 bis 2001. Sie war das offizielle Zahlungsmittel in Griechenland. Der Name ist bereits seit der Antike geläufig und bezeichnete schon damals eine Gewichts- und Münzeinheit aus Silber. Ihre Untereinheit war das Lepto, 100 davon ergaben eine Drachme. Umgerechnet wäre heutzutage ein Euro circa 340 griechische Drachmen wert. © pixabay
Der Franc (zu deutsch: Franken) war vor der Einführung des Euro die Währung Frankreichs. Zudem galt er seit 1795 in der Schweiz sowie Belgien, Luxemburg und Monaco und den ehemaligen französischen Kolonien wie dem Kongo, Guinea, Ruanda oder Französisch-Polynesien. Ein Franc war wiederum unterteilt in 100 Centimes. Ein Euro wären etwa 6,5 Franc.
Der Franc (zu deutsch: Franken) war vor der Einführung des Euro die Währung Frankreichs. Zudem galt er seit 1795 in der Schweiz sowie Belgien, Luxemburg und Monaco und den ehemaligen französischen Kolonien wie dem Kongo, Guinea, Ruanda oder Französisch-Polynesien. Ein Franc war wiederum unterteilt in 100 Centimes. Ein Euro wären etwa 6,5 Franc. © pixabay
Die spanischen Peseta (zu deutsch: Peseten) und wurde 1869 in Spanien eingeführt. Sie galt ebenfalls im Pyrenäenstaat Andorra. Der offizielle Umrechnungskurs beträgt heute für einen Euro etwa 165 Pesetas. Laut der spanischen Nationalbank können übrig gebliebene Peseten sogar noch bis zum 31. Dezember 2020 in Euro umgetauscht werden.
Die spanischen Peseta (zu deutsch: Peseten) und wurde 1869 in Spanien eingeführt. Sie galt ebenfalls im Pyrenäenstaat Andorra. Der offizielle Umrechnungskurs beträgt heute für einen Euro etwa 165 Pesetas. Laut der spanischen Nationalbank können übrig gebliebene Peseten sogar noch bis zum 31. Dezember 2020 in Euro umgetauscht werden. © pixabay

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