Staubsauger gibt es in vielen Varianten. Nicht jeder eignet sich für jeden gleich gut.
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Staubsauger gibt es in vielen Varianten. Nicht jeder eignet sich für jeden gleich gut.

Überzeugende Saugkraft

Gründlich sauber: Staubsauger im Test

Akku oder Kabel? Teppich oder Hartboden? Beutel oder beutellos? Haustiere oder Allergiker? Das sind nur einige der Fragen, die beim Kauf eines Staubsaugers zu klären sind. Wir helfen Ihnen weiter.

Wenn Sie ausschließlich Parkett- oder Fliesenboden haben, ist die Sache einfach: Mit diesen Böden wird jeder Staubsauger spielend fertig, dann tut es also auch ein günstiges Modell. Kniffliger wird die Sache bei Teppichböden. Denn dann kommt es nicht nur auf die Saugkraft an, sondern auch darauf, dass sich der Staubsauger nicht am Teppichboden festsaugt. Manche Modelle variieren daher je nach Bodenbelag automatisch die Saugstärke.

Staubsauger-Modelle und ihre Vor- und Nachteile

In letzter Zeit werden Akku-Sauger immer beliebter. Die Hersteller versprechen eine ähnliche Saugleistung wie bei herkömmlichen Staubsaugern – und man spart sich das lästige Kabel, das beim Saugen immer überall hängenbleibt. In der Realität sieht es aber etwas anders aus. Denn Akkusauger stellen ihre höchste Saugkraft nur ausnahmsweise und für wenige Minuten zur Verfügung. Im Normalmodus reicht ihre Saugkraft bei weitem nicht an die von verkabelten Modellen heran. Den Mangel an Saugkraft machen sie in der Regel mithilfe einer rotierenden Bürste wett. Das klappt auf Hartboden einigermaßen, bei Teppichböden müssen Akku-Staubsauger aber die Segel streichen.

Hinzu kommt, dass Akkus mit der Zeit Kapazität verlieren und immer schlechter saugen. Da man die Akkus meist nicht austauschen kann, ist somit oft schon nach wenigen Jahren ein neues Gerät fällig. Gute Kabel-Staubsauger halten dagegen zehn Jahre oder länger.

Für die meisten Haushalte ist ein herkömmlicher Staubsauger daher nach wie vor unverzichtbar. Am beliebtesten sind in Deutschland sogenannte Schlittenstaubsauger, bei denen Saugrohr und Motoreinheit über einen Schlauch miteinander verbunden sind. Ihr Vorteil ist, dass beim Saugen nur das leichte Saugrohr bewegt werden muss. Diese Bauform hat aber auch Nachteile: Der am Saugrohr nachgeführte Staubsauger bleibt häufig an Möbelstücken hängen und durch den sperrigen Schlauch sind die Staubsauger nicht allzu leicht zu transportieren, vor allem auf der Treppe.

Daneben gibt es noch Stiel- oder Stabstaubsauger, bei denen die Motoreinheit samt Staubbeutel am Saugrohr befestigt ist. Das erlaubt eine kompaktere Bauform, die leichter zu transportieren ist. Dafür muss beim Saugen das gesamte Gerät bewegt werden, was auf Dauer ermüden kann.

Beutellose Staubsauger haben den Vorteil, dass man nicht ständig die passenden Staubsaugerbeutel parat haben muss. Allerdings lässt sich beim Leeren des Behälters von beutellosen Staubsaugern der Kontakt mit Hausstaub kaum vermeiden. Für Allergiker sind sie deshalb keine gute Wahl. Für diese gibt es aber spezielle Staubsauger, die mit HEPA-Filtern ausgestattet sind.

Vor allem für Hunde- und Katzenbesitzer gibt es Staubsauger, die versprechen, besser mit großen Mengen von Tierhaaren fertig zu werden. Sie bieten oft spezielle Aufsätze, vor allem aber eine stärkere Saugkraft.

Staubsauger des günstigen bis mittleren Preissegments sind für die meisten Haushalte völlig ausreichend. Denn auch günstigere Modelle erzielen gute bis sehr gute Ergebnisse, wie ein Test von 26 Staubsaugern des Testportals AllesBeste gezeigt hat.

Staubsauger im Tes: Welcher überzeugt?

Testsieger im Test von AllesBeste in Zusammenarbeit mit der Redaktion wurde der AEG VX9-2-Öko. Er besticht durch eine sehr angenehme Geräuschkulisse. Außerdem bietet er eine so außergewöhnlich gute Leistung, dass die Saugstärke in der Regel bereits auf den niedrigsten Stufen ausreicht. Die Sauggeräusche der Bodendüse sind dann lauter als der Staubsauger selbst. Zudem verfügt das Modell als einziges im Test über einen schwenkbaren Anschluss des Schlauches.

Der beutellose Bissel SmartClean Pet besitzt trotz leichtem Übergewicht eine verblüffende Leistung und saugt nahezu perfekt die Ecken aus. Trotz der Bodenbürste fährt er auf Hartböden ruhig, und dank automatischer Einstellung der Saugstufen muss bei einem Wechsel des Bodens nichts am Gerät verstellt werden.

Der Rowenta RO4825 ist günstig, kompakt und leistungsstark. Dabei ist das Gerät trotz der kleinen Abmessungen auffallend leise und zeigt so manchem teureren Modell, wie es geht. Auffällig ist sein simpel aufgebauter Zyklon-Abscheider, der komplizierteren Konstruktionen ebenbürtig ist und das Entleeren deutlich vereinfacht.

Mehr Informationen und weitere empfehlenswerte Alternativen finden Sie im ausführlichen Test von AllesBeste.

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