Wofür Deutsche Geld ausgeben wollen

Valentinstag: Diese Geschenke sind 2021 laut Umfrage besonders beliebt

  • Anne Hund
    VonAnne Hund
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Eine repräsentative Umfrage zeigt, wie es mit der Schenkbereitschaft der Deutschen zum Valentinstag in der Coronakrise steht. Diese Geschenke stehen hoch im Kurs.

Um die Kauflaune der Deutschen ist es anlässlich der aktuellen Corona-Lage alles andere als gut bestellt. Geht es um größere Anschaffungen wie etwa bei Möbeln, Computern oder Autos, sind die Verbraucher derzeit mehr als zurückhaltend, was das Geldausgeben betrifft, wie die jüngst veröffentlichte GfK-Konsumklimastudie* gezeigt hat. Kein Wunder, Deutschland befindet sich aktuell noch im Lockdown. Auch viele Geschäfte sind deshalb geschlossen. Hinzu kommt in der Coronapandemie für viele Menschen die unsichere Lage am Arbeitsplatz. Das drückt auf die Kauflaune.

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Valentinstag am 14. Februar: Für diese Geschenke wollen Deutsche Geld ausgeben

Hat das auch Auswirkungen auf die Schenkbereitschaft zum Valentinstag am 14. Februar? Offensichtlich nicht: Trotz der Corona-Krise ist der Bereitschaft der Verbraucher in Deutschland unverändert groß, ihre Liebsten am Valentinstag zu verwöhnen, berichtet die Deutsche Presse-Agentur (dpa, Stand: 8. Februar) anlässlich einer am Montag veröffentlichten repräsentativen Umfrage der Unternehmensberatung Simon Kucher & Partners. Dieser Umfrage zufolge wollen auch in diesem Jahr mehr als zwei Drittel der Befragten dem Partner oder der Partnerin eine Freude machen. Die Spanne der Ideen reicht dabei vom Blumenstrauß über Schmuck und Schokolade bis zum selbst gemachten Essen.

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Valentinstag 2021: Geld für Essen, Blumen, Schmuck oder Schokolade

Auch wenn die Coronakrise die Schenkbereitschaft zum Valentinstag nicht trüben konnte, hat sie dem Bericht zufolge doch erheblichen Einfluss auf die Auswahl der geplanten Geschenke*: Restaurantbesuche, 2020 eine der beliebtesten Überraschungen zum Valentinstag, spielten in diesem Jahr angesichts des Lockdowns keine große Rolle mehr, so das Fazit. Dafür habe das daheim liebevoll selbst zubereitete Essen als Präsent gewaltig an Beliebtheit gewonnen und belege nun den Spitzenplatz im Geschenke-Ranking. Der Vorjahressieger Blumen müsse sich mit Rang zwei zufrieden geben.

Aber selbst, wenn Restaurantbesuche zum Valentinstag 2021 wohl ausfallen werden, bieten sich nach Einschätzung des Simon-Kucher-Einzelhandelsexperten Tobias Maria Günter für Restaurants und Essens-Lieferdienste durchaus Chancen, von der Spendierlust der Verbraucher am Valentinstag zu profitieren, schreibt dpa. „Denn mehr als doppelt so viele Verbraucher wie im Vorjahr wollen sich dieses Jahr Essen nach Hause liefern lassen“, sagte Günter demnach.

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Blumen zum Valentinstag aus dem Supermarkt oder Online-Shop

Auch sonst hinterlässt die Corona-Pandemie Spuren: Blumensträuße, Gestecke und Topfpflanzen dürften dieses Jahr viel öfter als sonst aus dem Supermarkt oder einem Online-Shop stammen. Kauften im vergangenen Jahr der Umfrage zufolge fast zwei Drittel der Konsumenten den Blumenstrauß zum Valentinstag beim lokalen Blumenhändler, so planen das demnach in diesem Jahr nur 41 Prozent der Befragten. Mehr als die Hälfte der Befragten will demnach nun die Blumen im Lebensmittelhandel oder online kaufen. Vor einem Jahr tat das nicht einmal jeder Dritte.

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Mit „Click and Collect“ Blumengeschäfte und andere lokale Läden unterstützen

Eine gute Möglichkeit, den Blumenhändler vor Ort zu unterstützen und dort einen Lieblingsstrauß individuell zusammenstellen zu lassen oder auch andere lokale Geschäfte zu unterstützen, ist die Möglichkeit über Click and Collect“. Sprich, online zu bestellen und die Ware nach Terminvereinbarung selbst bei dem Geschäft abzuholen. Ein gern genutzter Service, den viele Geschäfte, die in der Coronakrise schließen mussten, als Alternative ihren Kunden anbieten. (ahu)*merkur.de und wa.de sind Teil des bundesweiten Ippen-Digital-Redaktionsnetzwerks.

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Hilfe beim Einkaufen

Praktisch gerade auch fürs Fahrrad: In einem stabilen Rucksack (werblicher Link) mit genügend Stauraum lassen sich die Einkäufe leichter transportieren. Wer zudem Schnittblumen über „Click and Collect“ bestellt, sollte beim Transport darauf achten, dass die Blumen gut in Papier eingewickelt und nicht zu lange der Kälte ausgesetzt sind.

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Das Geld vor dem Euro: Kennen Sie diese EU-Währungen noch?

Pesetas, italienische Lire oder Franc: Jedes europäische Land hatte vor dem Euro eine eigene Währung.
Pesetas, italienische Lire oder Franc: Jedes europäische Land hatte vor dem Euro eine eigene Währung. © pixabay
Die Deutsche Mark, auch DM oder D-Mark genannt, war als Bargeld von 1948 bis Ende 2001 die offizielle Währung der Bundesrepublik Deutschlands. Eine Deutsche Mark war wiederum unterteilt in einhundert Pfennig. Neben Münzen gab es sie auch in fünf- bis tausend-DM-Scheinen. Noch heute sollen Milliarden D-Mark im Umlauf sein. Ein Euro soll heutzutage zwei DM wert sein.
Die Deutsche Mark, auch DM oder D-Mark genannt, war als Bargeld von 1948 bis Ende 2001 die offizielle Währung der Bundesrepublik Deutschlands. Eine Deutsche Mark war wiederum unterteilt in einhundert Pfennig. Neben Münzen gab es sie auch in fünf- bis tausend-DM-Scheinen. Noch heute sollen Milliarden D-Mark im Umlauf sein. Ein Euro soll heutzutage zwei DM wert sein. © pixabay
Die italienische Lira war von 1861 bis zur Einführung des Euro das offizielle Zahlungsmittel Italiens. Sie war zudem auch in den beiden Zwergenstaaten San Marino und Vatikanstadt offizielle Währung. Doch vor 2001 spielten wegen einer anhaltenden Inflation nur noch die Werte 50, 100, 200, 500 und 1.000 Lire eine Rolle im Zahlungsverkehr. Ein Euro beträgt nach heutigem Umrechnungskurs etwa 2.000 Lire.
Die italienische Lira war von 1861 bis zur Einführung des Euro das offizielle Zahlungsmittel Italiens. Sie war zudem auch in den beiden Zwergenstaaten San Marino und Vatikanstadt offizielle Währung. Doch vor 2001 spielten wegen einer anhaltenden Inflation nur noch die Werte 50, 100, 200, 500 und 1.000 Lire eine Rolle im Zahlungsverkehr. Ein Euro beträgt nach heutigem Umrechnungskurs etwa 2.000 Lire. © pixabay
Die griechische Drachme galt von 1831 bis 2001. Sie war das offizielle Zahlungsmittel in Griechenland. Der Name ist bereits seit der Antike geläufig und bezeichnete schon damals eine Gewichts- und Münzeinheit aus Silber. Ihre Untereinheit war das Lepto, 100 davon ergaben eine Drachme. Umgerechnet wäre heutzutage ein Euro circa 340 griechische Drachmen wert.
Die griechische Drachme galt von 1831 bis 2001. Sie war das offizielle Zahlungsmittel in Griechenland. Der Name ist bereits seit der Antike geläufig und bezeichnete schon damals eine Gewichts- und Münzeinheit aus Silber. Ihre Untereinheit war das Lepto, 100 davon ergaben eine Drachme. Umgerechnet wäre heutzutage ein Euro circa 340 griechische Drachmen wert. © pixabay
Der Franc (zu deutsch: Franken) war vor der Einführung des Euro die Währung Frankreichs. Zudem galt er seit 1795 in der Schweiz sowie Belgien, Luxemburg und Monaco und den ehemaligen französischen Kolonien wie dem Kongo, Guinea, Ruanda oder Französisch-Polynesien. Ein Franc war wiederum unterteilt in 100 Centimes. Ein Euro wären etwa 6,5 Franc.
Der Franc (zu deutsch: Franken) war vor der Einführung des Euro die Währung Frankreichs. Zudem galt er seit 1795 in der Schweiz sowie Belgien, Luxemburg und Monaco und den ehemaligen französischen Kolonien wie dem Kongo, Guinea, Ruanda oder Französisch-Polynesien. Ein Franc war wiederum unterteilt in 100 Centimes. Ein Euro wären etwa 6,5 Franc. © pixabay
Die spanischen Peseta (zu deutsch: Peseten) und wurde 1869 in Spanien eingeführt. Sie galt ebenfalls im Pyrenäenstaat Andorra. Der offizielle Umrechnungskurs beträgt heute für einen Euro etwa 165 Pesetas. Laut der spanischen Nationalbank können übrig gebliebene Peseten sogar noch bis zum 31. Dezember 2020 in Euro umgetauscht werden.
Die spanischen Peseta (zu deutsch: Peseten) und wurde 1869 in Spanien eingeführt. Sie galt ebenfalls im Pyrenäenstaat Andorra. Der offizielle Umrechnungskurs beträgt heute für einen Euro etwa 165 Pesetas. Laut der spanischen Nationalbank können übrig gebliebene Peseten sogar noch bis zum 31. Dezember 2020 in Euro umgetauscht werden. © pixabay

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