Fitness für zu Hause: Vibrationsplatten im Test.
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Fitness für zu Hause: Vibrationsplatten im Test.

Motorisierter Trainingspartner

Fit werden im Wohnzimmer: Vibrationsplatten im Test

Vibrationsplatten sind vor allem bekannt aus Homeshopping-Kanälen und versprechen, die körperliche Fitness auch ohne langen, schweißtreibenden Sport zu verbessern. Inzwischen sind sie günstiger und kompakter geworden, sodass sie im heimischen Wohnzimmer durchaus ihren Platz finden. Aber was können die Vibrationsplatten wirklich?

Die Versprechungen von angepriesenen Vibrationsplatten sind oft hoch: Mit zehn Minuten auf der Platte erziele man den gleichen Effekt wie mit anderthalb Stunden “normalem” Sport – demgegenüber stehen Kritiker, die jegliche Wirkung anzweifeln. Wie so oft liegt die Wahrheit dazwischen: Nur mit einer Vibrationsplatte wird man nicht alle seine Problemzonen los, aber besser als nur auf der Couch zu sitzen ist es allemal.

Die Vibrationen, die der Motor erzeugt, versetzen den menschlichen Körper in Schwingungen. Dadurch werden Muskeln stimuliert, vor allem in der Tiefenmuskulatur, die man mit herkömmlichem Training nicht ansteuern kann. Steht man etwa auf der Platte, so sind bestimmte Muskelgruppen immer im Einsatz, um Gleichgewicht zu halten.

Vibrationsplatten im Test: Kein Sportersatz, aber sinnvolle Ergänzung

Es ist also durchaus möglich, mit einer Vibrationsplatte Muskeln aufzubauen, oder etwa auch Rücken- oder Gelenkschmerzen zu behandeln. Bei letzterem sollte man allerdings vorab mit einem Arzt besprechen, welche Übungen und Anwendungsweisen dafür wirklich sinnvoll sind.

Aber wie sieht nun ein Vibrationstraining aus? Zunächst muss man natürlich Übungen auswählen. Hier hat durchaus vielfältige Möglichkeiten, von Sit-ups über Kniebeugen und Ausfallschritte bis hin zu Liegestützen.

Um die Intensität des Trainings zu steuern, kann man die Vibrationsfrequenzen verändern. Frequenzen unter 20 Hertz eignen sich vor allem zum Lockern der Muskulatur, erst bei rund 30 Hertz erreicht man die beste neuromuskuläre Aktivierung. Häufig sind feste Programme vorinstalliert, die man mit vorgestellten Beispielübungen kombinieren kann – so hat man gleich einen kleinen Trainingsplan.

Vibrationsplatten im Test: Welche überzeugt?

Das Testportal AllesBeste hat in Zusammenarbeit mit der Redaktion zehn Vibrationsplatten getestet. Den Testsieg sicherte sich die Skandika V1 Twin Engine. Wie der Name schon andeutet, arbeiten hier gleich zwei Motoren – trotzdem ist sie im Betrieb erfreulich leise. Zum Training kann man viele vorinstallierte Programme auswählen, die Steuerung funktioniert wahlweise auch per Fernbedienung.

Ebenfalls mit zwei Motoren ausgestattet ist die Sportstech VP300. Auf der recht großen und schweren Platte hat man immer sicheren Halt, trotz allem bleibt der Geräuschpegel aber niedrig. Man darf sich bei der Sportstech auf abwechslungsreiches Training in verschiedenen Intensitäten freuen.

Mehr Informationen sowie weitere Empfehlungen lesen Sie im Vibrationsplatten-Test bei AllesBeste.

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