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Zelte im Praxistest.

Draußen übernachten

Robust gegen Wind und Wetter: Zelte im Test

Möchte man unter freiem Himmel übernachten, so ist ein gutes Zelt unerlässlich. Die Einsatzbereiche können da ganz vielfältig sein – von mehrtägigen Wander- oder Radtouren über Campingurlaub bis hin zu Festivals. Da sich Zelte nicht nur in ihrer Bauweise unterscheiden, wird man für alle Anforderungen ein passendes Exemplar finden.

Beim Zeltkauf sollte man sich vor allem zwei Fragen stellen: Wie viele Personen sollen darin Platz finden und wie möchte man das Zelt einsetzen? Während erstere Frage leicht zu beantworten ist, sollte man sich bei zweiterem schon genauer informieren, denn je nach Einsatzzweck und -ort empfehlen sich unterschiedliche Bauweisen.

Zu den gängigsten Zelttypen zählen Tunnelzelte, Kuppel- beziehungsweise Igluzelte sowie Wurfzelte, wobei alle Arten ihre Vor- und Nachteile haben. Tunnelzelte bieten aufgrund ihrer steilen Wände viel Platz, sind aber aufgrund dessen auch windanfälliger. Daher sollte man sie sorgfältig verspannen.

Sehr beliebt sind Kuppelzelte, die aus sich kreuzenden Gestängebögen bestehen. Sie stehen auch ohne Heringe prinzipiell stabiler als Tunnelzelte, bieten dabei aber immer noch genug Platz. Außerdem ist die Handhabung aufgrund des geringen Gewichts und des schnellen Aufbaus sehr angenehm.

Wer aber beim Aufbau gar keine Nerven verschwenden möchte, sollte auf ein Wurfzelt setzen. Wie der Name schon suggeriert, wirft man das Zelt einfach auf die Wiese – und wie von Zauberhand entfaltet es sich von selbst. Der Nachteil: Die zugehörige Tasche ist recht sperrig und passt nicht in normale Rucksäcke.

Abgesehen von der Bauweise gibt es natürlich viele andere Kriterien, die den Zeltkauf beeinflussen. So besteht ein gutes Zelt aus Innen- und Außenzelt, auch ein Vorzelt kann sehr nützlich sein. Wichtig ist im Übrigen auch das Material: Es soll robust gegenüber Wettereinflüssen sein, denn vor allem Nässe will man natürlich nicht im Zelt haben.

Zelte im Test

Das Testportal AllesBeste hat 13 Zelte verschiedener Bauweisen getestet. Als bestes Kuppelzelt hat sich das Vaude Campo 3 herauskristallisiert. Es ist fix aufgebaut, besteht aus robusten Materialien und bietet nicht zuletzt dank zweier Vorzelte mehr als genug Platz.

Unter den Tunnelzelten setzte sich das High Peak Kite 2 durch. Auch hier ist der Aufbau kein Thema, außerdem kann man es dank des geringen Gewichts überall mit hin nehmen. Nicht zuletzt deshalb ist man mit dem Kite 2 sehr flexibel.

Dass Wurfzelte ihre Vorteile nicht nur im unschlagbar schnellen Aufbau haben, zeigt das Quechua 2 Seconds 3 Fresh & Black. Es hält Regen problemlos stand und macht auch beim Platzangebot keine Einsparungen.

Mehr Informationen sowie weitere Empfehlungen finden Sie im Test der besten Zelte bei AllesBeste.

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