Zwei ältere Menschen sitzen auf einer Parkbank in der Sonne
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Viele Rentner bekommen Geld aus einer zweiten Rente.

Zahlen steigen

Zwei Renten: Mehr Rentner als sonst beziehen Geld aus einer weiteren Quelle

  • Sophia Adams
    vonSophia Adams
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Bekanntlich reicht vielen Senioren das Geld einer normalen Rente oft nicht zum Leben. Mehr und mehr Rentner erhalten aber einen Zusatz aus weiteren Quellen.

Wer aus dem Arbeitsleben aussteigt, blickt nicht immer in eine rosige Zukunft: Viele Neurentner haben Probleme, ihren Lebensstandard zu halten. Geringe Renten verlangen einen noch viel sparsameren Umgang mit Geld – und selbst dann tun sich viele schwer. Erst kürzlich enthüllte die Bundesregierung*, dass circa 2,4 Millionen Menschen, die mindestens 40 Jahre in eine gesetzliche Rentenkasse eingezahlt haben, nicht einmal 1.000 Euro im Monat erhalten.

Die alarmierenden Zahlen motivieren immer mehr Menschen dazu, neben Pensionen und gesetzlichen Altersvorsorgen nach zusätzlichen Möglichkeiten zu suchen, um Geld anzusparen. Und tatsächlich erhalten laut BILD.de mehr und mehr Senioren weitere Summen aus mindestens zwei Renten. Die häufigste Quelle wählte aber wohl niemand freiwillig.

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Mindestens zwei Renten: Mehr und mehr Menschen haben eine zusätzliche Geldquelle

Sparkonten, Aktien, Fonds und mehr: All das sind Möglichkeiten, sich ein Polster für das Alter anzusparen. Auch eine zusätzliche Rente ist eine Option, die mehr und mehr Menschen wahrnehmen. Wie die BILD.de in Bezug auf Angaben der Rentenversicherung berichtet, haben 4.127.516 Menschen im Jahr 2019 Summen aus mindestens zwei Renten bezogen – und damit sei ein neuer Höchststand erreicht. Im Vorjahr waren es noch 4.118.161 Personen.

Insbesondere Frauen gelten als Mehrfachrentner: 2019 sollen es über 3,5 Millionen Rentnerinnen gewesen sein, die zusätzliches Geld erhielten. Gerade einmal um die 580.000 Männer bezogen zwei oder mehr Renten – diese Zahl ist im Vergleich zum Vorjahr allerdings gestiegen, bei den Frauen ist sie geringfügig gefallen.

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Zweite Rente: Das ist die häufigste zusätzliche Geldquelle der Rentner

Doch welche zweite Rente erhalten viele Senioren? Tatsächlich handelt es sich laut BILD.de nicht um private Altersvorsorgen, die neben der gesetzlichen Rente abgeschlossen werden, sondern um die Witwen- oder die Witwerrente. Sie gilt als die häufigste zusätzliche Rente.

Im Westen soll die Witwen- und Witwerrente durchschnittlich 332 Euro für Männer und 665 Euro für Frauen betragen. Mehr Geld gibt es im Osten: Dort ist im Durchschnitt von 452 Euro für Männer und 728 Euro für Frauen die Rede. (soa) *merkur.de ist Teil des bundesweiten Ippen-Digital-Redaktionsnetzwerks.

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Steuerpflichtig? Eine passende Steuersoftware (werblicher Link), bei der die einzelnen Schritte nachvollziehbar erklärt werden, kann eine gute Hilfe sein.

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Video: Bis zu 590 Euro Unterschied - So groß ist die Renten-Schere in Deutschland

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Das Geld vor dem Euro: Kennen Sie diese EU-Währungen noch?

Pesetas, italienische Lire oder Franc: Jedes europäische Land hatte vor dem Euro eine eigene Währung.
Pesetas, italienische Lire oder Franc: Jedes europäische Land hatte vor dem Euro eine eigene Währung. © pixabay
Die Deutsche Mark, auch DM oder D-Mark genannt, war als Bargeld von 1948 bis Ende 2001 die offizielle Währung der Bundesrepublik Deutschlands. Eine Deutsche Mark war wiederum unterteilt in einhundert Pfennig. Neben Münzen gab es sie auch in fünf- bis tausend-DM-Scheinen. Noch heute sollen Milliarden D-Mark im Umlauf sein. Ein Euro soll heutzutage zwei DM wert sein.
Die Deutsche Mark, auch DM oder D-Mark genannt, war als Bargeld von 1948 bis Ende 2001 die offizielle Währung der Bundesrepublik Deutschlands. Eine Deutsche Mark war wiederum unterteilt in einhundert Pfennig. Neben Münzen gab es sie auch in fünf- bis tausend-DM-Scheinen. Noch heute sollen Milliarden D-Mark im Umlauf sein. Ein Euro soll heutzutage zwei DM wert sein. © pixabay
Die italienische Lira war von 1861 bis zur Einführung des Euro das offizielle Zahlungsmittel Italiens. Sie war zudem auch in den beiden Zwergenstaaten San Marino und Vatikanstadt offizielle Währung. Doch vor 2001 spielten wegen einer anhaltenden Inflation nur noch die Werte 50, 100, 200, 500 und 1.000 Lire eine Rolle im Zahlungsverkehr. Ein Euro beträgt nach heutigem Umrechnungskurs etwa 2.000 Lire.
Die italienische Lira war von 1861 bis zur Einführung des Euro das offizielle Zahlungsmittel Italiens. Sie war zudem auch in den beiden Zwergenstaaten San Marino und Vatikanstadt offizielle Währung. Doch vor 2001 spielten wegen einer anhaltenden Inflation nur noch die Werte 50, 100, 200, 500 und 1.000 Lire eine Rolle im Zahlungsverkehr. Ein Euro beträgt nach heutigem Umrechnungskurs etwa 2.000 Lire. © pixabay
Die griechische Drachme galt von 1831 bis 2001. Sie war das offizielle Zahlungsmittel in Griechenland. Der Name ist bereits seit der Antike geläufig und bezeichnete schon damals eine Gewichts- und Münzeinheit aus Silber. Ihre Untereinheit war das Lepto, 100 davon ergaben eine Drachme. Umgerechnet wäre heutzutage ein Euro circa 340 griechische Drachmen wert.
Die griechische Drachme galt von 1831 bis 2001. Sie war das offizielle Zahlungsmittel in Griechenland. Der Name ist bereits seit der Antike geläufig und bezeichnete schon damals eine Gewichts- und Münzeinheit aus Silber. Ihre Untereinheit war das Lepto, 100 davon ergaben eine Drachme. Umgerechnet wäre heutzutage ein Euro circa 340 griechische Drachmen wert. © pixabay
Der Franc (zu deutsch: Franken) war vor der Einführung des Euro die Währung Frankreichs. Zudem galt er seit 1795 in der Schweiz sowie Belgien, Luxemburg und Monaco und den ehemaligen französischen Kolonien wie dem Kongo, Guinea, Ruanda oder Französisch-Polynesien. Ein Franc war wiederum unterteilt in 100 Centimes. Ein Euro wären etwa 6,5 Franc.
Der Franc (zu deutsch: Franken) war vor der Einführung des Euro die Währung Frankreichs. Zudem galt er seit 1795 in der Schweiz sowie Belgien, Luxemburg und Monaco und den ehemaligen französischen Kolonien wie dem Kongo, Guinea, Ruanda oder Französisch-Polynesien. Ein Franc war wiederum unterteilt in 100 Centimes. Ein Euro wären etwa 6,5 Franc. © pixabay
Die spanischen Peseta (zu deutsch: Peseten) und wurde 1869 in Spanien eingeführt. Sie galt ebenfalls im Pyrenäenstaat Andorra. Der offizielle Umrechnungskurs beträgt heute für einen Euro etwa 165 Pesetas. Laut der spanischen Nationalbank können übrig gebliebene Peseten sogar noch bis zum 31. Dezember 2020 in Euro umgetauscht werden.
Die spanischen Peseta (zu deutsch: Peseten) und wurde 1869 in Spanien eingeführt. Sie galt ebenfalls im Pyrenäenstaat Andorra. Der offizielle Umrechnungskurs beträgt heute für einen Euro etwa 165 Pesetas. Laut der spanischen Nationalbank können übrig gebliebene Peseten sogar noch bis zum 31. Dezember 2020 in Euro umgetauscht werden. © pixabay

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