Hefe ist bei vielen Backrezepten unverzichtbar - machen Sie sie selbst.
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Hefe ist bei vielen Backrezepten unverzichtbar - machen Sie sie selbst.

Einfacher Tipp

Schnelle Hilfe: In nur einer Nacht können Sie Hefe selbst machen

  • Anne Tessin
    vonAnne Tessin
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Sie wollen backen, Ihnen ist die Hefe ausgegangen und Sie finden auch keine im Supermarkt? Dann wird es Zeit, Hefe selbst zu machen. Das geht sogar über Nacht.

  • Hefe ist nicht immer leicht zu bekommen.
  • Wenn Sie keine im Haus haben, müssen Sie nicht verzweifeln.
  • Sie können Hefe in ein paar Stunden selbst machen.

Sie haben keine Hefe im Haus und auch keine Möglichkeit, welche im Supermarkt zu kaufen? Dann dürfen Sie sich trotzdem schon bald über frische Backwaren freuen. Sie können Hefe nämlich selbst herstellen. Es gibt verschiedene Möglichkeiten, das Triebmittel zu machen. 

Einige Menschen ziehen sich wilde Hefe mithilfe von Trockenobst*. Das daraus  entstehende Hefewasser lässt sich gut zum Backen verwenden. Allerdings hat die Sache einen Nachteil. Der Prozess dauert fünf bis acht Tage, bevor sich genügend Hefezellen gebildet haben und das Hefewasser seine Triebkraft entfaltet hat. Wenn Ihnen das zu lange dauert, dann gibt es allerdings eine Alternative, die mit deutlichen weniger Zeit auskommt - einem Bruchteil um genau zu sein.

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So machen Sie Hefe über Nacht selbst

Sie brauchen:

  • 100 g (nicht ml) zimmerwarmes bis handwarmes Hefeweizen
  • 1 TL Zucker
  • 1 EL Weizenmehl Typ 405
  • 1 Schraubglas

So gehen Sie vor:

  1. Reinigen Sie das Schraubglas gründlich und kochen Sie es kurz aus, damit es absolut keimfrei ist.
  2. Stellen Sie das Schraubglas auf die Waage, drücken Sie Tara, um die Ainzeige zu nullen und gießen Sie dann so viel Hefeweizen ein, bis 100 Gramm im Glas sind.
  3. Geben Sie das Mehl und den Zucker zum Bier.
  4. Drehen Sie das Schraubglas gut zu und schütteln Sie es kräftig, bis sich alles vermischt und gelöst hat. Das kann auch mal ein oder zwei Minuten dauern.
  5. Lassen Sie Ihren Hefeansatz nun bei Zimmertemperatur über Nacht oder 15 Stunden stehen, dann ist er fertig.

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So verwenden Sie Ihre selbstgemachte Hefe

Bevor Sie Ihre selbstgemachte Hefe zum Backen benutzen, müssen Sie sie noch einmal kräftig aufschütteln. Ihre Hefe entspricht in etwa einem Würfel gekaufter Frischhefe*. Ersetzen Sie mit der flüssigen Hefe einen Teil der Flüssigkeit (Wasser oder Milch) in Ihrem Rezept.

Aufgepasst:

Die Triebkraft ist nicht so stark, sodass Sie etwas mehr Geduld aufbringen müssen. Der Hefeteig wird nicht so schnell aufgehen*. Planen Sie für diesen Schritt also etwas mehr Zeit ein und setzen Sie einen Vorteig an: Dafür 150 g Mehl mit 150 ml flüssiger Hefe und 1 TL Zucker mischen. Diesen Vorteig decken Sie dann mit einem Küchentuch ab und lassen ihn an einem warmen Ort etwa 3 Stunden gehen. Danach können Sie den Vorteig mit den restlichen Zutaten vermengen und wie gewohnt weitermachen.

Vor einer Biernote müssen Sie sich allerdings nicht fürchten. Die ist im fertigen Produkt nicht herauszuschmecken. 

Wenn Sie den Trick mit der selbstgemachten Hefe nur mal ausprobieren wollen, müssen Sie sie auch nicht sofort verbrauchen. Im Kühlschrank hält sie sich etwa zwei Monate. Sie müssen das Glas allerdings täglich schütteln, damit sich kein Schimmel bilden kann.

Video: So gelingt der perfekte Sauerteig für Ihr selbst gebackenes Brot

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Igitt, Schimmel! Diese Lebensmittel können Sie trotzdem noch essen

Schimmel ist nicht immer ein Grund zum Wegwerfen.
Schimmel ist nicht immer ein Grund zum Wegwerfen. © Marco_luzi/Pixabay
Brot gehört zu den Lebensmitteln, die sofort in den Müll gehören, wenn sich eine kleine Schimmelstelle zeigt. Die Sporen dringen spielend leicht durch das Gewebe.
Brot gehört zu den Lebensmitteln, die sofort in den Müll gehören, wenn sich eine kleine Schimmelstelle zeigt. Die Sporen dringen spielend leicht durch das Gewebe. © TiBine/Pixabay
Konfitüre oder Marmelade, auf der sich eine Schimmelschicht zeigt, muss nicht unbedingt weg. Voraussetzung: Sie enthalten mehr als 50 Prozent Zucker oder Zuckeraustauschstoffe. Dann reicht es, den Schimmel großzügig zu entfernen.
Konfitüre oder Marmelade, auf der sich eine Schimmelschicht zeigt, muss nicht unbedingt weg. Voraussetzung: Sie enthalten mehr als 50 Prozent Zucker oder Zuckeraustauschstoffe. Dann reicht es, den Schimmel großzügig zu entfernen. © jarmoluk/Pixabay
Frischkäse enthält sehr viel Feuchtigkeit und so haben Schimmelpilze einen perfekten Nährboden. Schimmel? Weg damit!
Frischkäse enthält sehr viel Feuchtigkeit und so haben Schimmelpilze einen perfekten Nährboden. Schimmel? Weg damit! © julenka/Pixabay
Hartkäse ist natürlich eine ganz andere Sache. Auf Parmesan kann sich der Schimmel nicht ausbreiten. Schneiden Sie das betroffene Stück einfach weg und genießen Sie den Rest. Schimmelkäse wie Gorgonzola ist mit einem essbaren Edelschimmel überzogen.
Hartkäse ist natürlich eine ganz andere Sache. Auf Parmesan kann sich der Schimmel nicht ausbreiten. Schneiden Sie das betroffene Stück einfach weg und genießen Sie den Rest. Schimmelkäse wie Gorgonzola ist mit einem essbaren Edelschimmel überzogen. © jackmac34/Pixabay
Schimmelnde Nüsse sind wegen eines enthaltenen Giftstoffes besonders bedenklich. Sortieren Sie sie also direkt aus.
Schimmelnde Nüsse sind wegen eines enthaltenen Giftstoffes besonders bedenklich. Sortieren Sie sie also direkt aus. © ExplorereBob/Pixabay
Derselbe Stoff findet sich übrigens auch auf schimmligem Pfeffer. Er gehört auch in den Müll.
Derselbe Stoff findet sich übrigens auch auf schimmligem Pfeffer. Er gehört auch in den Müll. © tijanatix/Pixabay
Luftgetrocknete Fleischwaren wie Salami und Serrano-Schinken können Sie genauso behandeln, wie Parmesan: Schimmelige Stellen großzügig wegschneiden und den Rest genießen. Edelschimmel-Salami können Sie natürlich komplett essen.
Luftgetrocknete Fleischwaren wie Salami und Serrano-Schinken können Sie genauso behandeln, wie Parmesan: Schimmelige Stellen großzügig wegschneiden und den Rest genießen. Edelschimmel-Salami können Sie natürlich komplett essen. © ntrief/Pixabay
Weich-fleischige, saftiges Obst und Gemüse wie Pfirsiche oder Tomaten werden rasend schnell von Schimmel befallen und durchdrungen. Wenn Sie also eine Stelle entdecken, müssen Sie leider Abschied von der Köstlichkeit nehmen.
Weich-fleischiges, saftiges Obst und Gemüse wie Pfirsiche oder Tomaten werden rasend schnell von Schimmel befallen und durchdrungen. Wenn Sie also eine Stelle entdecken, müssen Sie leider Abschied von der Köstlichkeit nehmen. © bbffrrhthh/Pixabay

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