Mehrere Knoblauchknollen mit Preisschild
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Knoblauch schmeckt gut, hat aber seine Tücken. Ein Trick hilft.

Weniger Frust

Kleiner Knoblauchtrick mit großer Wirkung: So sparen Sie sich Aufwand und Geruch

  • Anne Tessin
    vonAnne Tessin
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Kommt Knoblauch in Ihrer Küche häufig zum Einsatz? Dann ärgern Sie sich vielleicht auf darüber, dass er oft schwer zu schälen ist und die Finger danach ewig riechen.

  • Wer gerne Knoblauch in seinen Gerichten verwendet, der kennt das Problem:
  • Der Geruch haftet lange an den Fingern - selbst Händewaschen hilft nur minimal.
  • Mit einem einfachen Trick können sie den lästigen Geruch vermeiden.

In herzhaften Gerichten kommt häufig Knoblauch vor. Ob Sie nun zu den Menschen gehören, die eher sparsam mit der Knolle umgehen, oder zu denen, die grundsätzliche eine Zehe mehr als verlangt verwenden: Sie werden sich schon einmal darüber geärgert haben, dass die feste Hülle so schwer von den Zehen zu lösen ist und die Finger danach stinken – manchmal trotz Händewaschen noch am nächsten Tag. Ein einfacher Tipp vom Profi-Koch verschafft schnell und einfach Abhilfe und Sie brauchen dafür nicht einmal irgendwelche zusätzlichen Küchenhelfer.

Mit Wasser lässt sich Knoblauch leichter verarbeiten

Bevor Sie sich das nächste Mal in der Küche „quälen", lassen Sie lieber eine Schale Wasser für sich arbeiten. Legen Sie die benötigten Knoblauchzehen darin ein und lassen Sie sie gut 20 Minuten einweichen. Danach lässt sich die Schale ganz problemlos lösen*. Auch der penetrante Geruch, der nach dem Schneiden der Knoblauchzehe an den Fingerkuppen klebt, fällt längst nicht so stark aus oder ist sogar ganz verschwunden.

Die Knoblauchzehen lassen sich nach dieser Prozedur ganz normal weiterverarbeiten. Leicht angetrocknete Zehen, die schon etwas länger bei Ihnen lagern, bekommen sogar noch eine kleine Frischekur und verbrennen im Anschluss nicht so schnell in der Pfanne.

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Das sollten Sie beachten, wenn Sie mit Knoblauch kochen

Die Knoblauchzehen lassen sich nun leichter verarbeiten, aber ein paar Kleinigkeiten müssen Sie noch beachten, wenn Sie das beste Geschmacksergebnis erzielen wollen.

  1. Benutzen Sie keine Knoblauchpressen. Reiben Sie den Knoblauch lieber oder schneiden und hacken Sie ihn mit einem sehr scharfen Messer ganz fein. So bleibt der Knoblauch im Geschmack runder.
  2. Für zurückhaltenen Knoblauchgeschmack geben Sie die Zehen gleich mit in die Pfanne oder den Topf.
  3. Für ein besonders intensives Knoblaucharoma fügen Sie die Knoblauchzehen erst zum Schluss zum Gericht dazu, wenn es nicht mehr gekocht wird.
  4. Hat der Knoblauch einen grünen Spross gebildet, entfernen Sie diesen vor dem Kochen oder Braten. Halbieren Sie dafür die Zehe und heben Sie das grüne "Herz" einfach mit der Messerspitze heraus.

(ante) *Merkur.de ist Teil des bundesweiten Ippen-Digital-Redaktionsnetzwerkes.

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Selbst Brot, das nur ein wenig schimmelt, gehört in den Müll. Hartes Brot können Sie dagegen noch retten. © picture alliance/dpa
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