Die Rhabarbersaison dürfte ungewöhnlich früh starten. Zeit, einen köstlichen Klassiker selbst zu machen.
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Die Rhabarbersaison dürfte ungewöhnlich früh starten. Zeit, einen köstlichen Klassiker selbst zu machen.

Rezept

Holen Sie sich jetzt schon den Sommer ins Glas: Machen Sie Rhabarbersirup selbst

  • Anne Tessin
    vonAnne Tessin
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Weil der Winter mild und kurz war, können wir dieses Jahr wohl viel früher einen Sommerfreund genießen: Rhabarber. So machen Sie Sirup aus den sauren Stangen.

Die Rhabarerernte steht in den Startlöchern. Weil der Winter in diesem Jahr vergleichsweise kurz und mild war, tauchen die ersten Stangen schon Anfang April im Handel auf. Sie können das frühsommerliche Gemüse (ja, Rhabarber ist kein Obst) also schon jetzt in sämtlichen Formen genießen. Zum Beispiel als Streuselkuchen*, oder köstlich gedeckt mit Baiser. Eine Variante, die in den letzten Jahren immer beliebter geworden ist, ist allerdings Rhabarbersaft oder -sirup. 

Mit dem süß-säuerlichen Saft können Sie herrlich erfrischende Schorlen machen, aber auch Sekt oder Bowle ganz leicht verfeinern. Wenn Sie erst einmal erfahren, wie einfach es ist, Rhabarbersirup selbst zu machen, werden Sie ihn nicht mehr kaufen wollen.

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Rhabarbersirup selber machen: Diese Zutaten brauchen Sie

  • 2 kg Rhabarber
  • 2 l Wasser
  • 450 g Zucker
  • Saft von 1 Zitrone

So machen Sie Rhabarbersirup selbst

  1. Waschen Sie die Rhabarberstangen unter klarem Wasser gründlich ab.
  2. Entfernen Sie die Blätter am oberen Ende der Stangen.
  3. Entfernen Sie das Schnittende, wenn es eingetrocknet sein sollte.
  4. Setzen Sie nun ein Küchenmesser dort an, wo vorher die Blätter waren, schneiden ein kleines bisschen ein und ziehen Sie die Fasern nach unten hin ab. So entfernen Sie die holzigen Fasern. Dicke, ältere Stangen können Sie auch mit einem Sparschäler bearbeiten.
  5. Die fertig geschälten Stangen schneiden Sie nun in Stücke.
  6. Geben Sie nun das Wasser in einen großen Topf, rühren Sie den Zucker ein und lassen Sie das Ganze kurz aufkochen.
  7. Geben Sie nun den Rhabarber hinein und lassen Sie ihn etwa 30 Minuten in dem Zuckerwasser köcheln.
  8. Gießen Sie den Rhababersud danach durch ein Sieb, um die Stücke zu entfernen. Drücken Sie den gekochten Rhabarber gründlich aus, um auch noch den letzten Saft herauszupressen.
  9. Den Sud kochen sie in einem offenen Topf noch einmal 30 bis 40 Minuten ein, bis er auf etwa Dreiviertel der Ursprungsmenge reduziert ist.
  10. Drücken Sie die Zitrone aus*, entfernen sie eventuelle Kerne und geben Sie den Saft nach etwa 20 Minuten Einkochzeit zum Sud.
  11. Gießen Sie den Sud noch heiß in ausgekochte, saubere Flaschen oder Schraubgläser, die Sie fest verschließen können und lassen Sie ihn darin abkühlen.

Der Rhabarbersirup hält sich etwa ein Jahr, wenn Sie ihn kühl und dunkel lagern.

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So machen Sie Rhabarbersaft

Um einen leichteren Rhabarbersaft zu machen, können Sie genauso wie beim Sirup vorgehen. Nur die Mengen sind etwas anders und Sie müssen den Saft nicht einreduzieren lassen.

Sie brauchen: 
  • 1 kg Rhabarber 
  • 250 g Zucker 
  • 1,5 l Wasser 
  • Saft einer Zitrone

Lassen Sie es sich schmecken!

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Ein Mangel an Omega-3-Fettsäuren kann zu Stimmungsschwankungen führen. Kaltwasserfische (bevorzugen Wassertemperaturen unter 20 Grad) wie Lachs, Thunfisch oder Sardinen bringen Sie wieder ins Gleichgewicht, verbessern die Laune und stillen Ihren Hunger.
Ein Mangel an Omega-3-Fettsäuren kann zu Stimmungsschwankungen führen. Kaltwasserfische (bevorzugen Wassertemperaturen unter 20 Grad) wie Lachs, Thunfisch oder Sardinen bringen Sie wieder ins Gleichgewicht, verbessern die Laune und stillen Ihren Hunger. © Pixabay
Sie essen keinen Fisch? Auch Nüsse sind eine tolle Quelle für Omega-3-Fettsäuren. Mischen Sie Walnüsse, Pecan-Nüsse und Mandeln in Ihr morgendliches Müsli und schon steigt die Stimmung. Zwischendurch kann ein Nussriegel Wunder wirken.
Sie essen keinen Fisch? Auch Nüsse sind eine tolle Quelle für Omega-3-Fettsäuren. Mischen Sie Walnüsse, Pecan-Nüsse und Mandeln in Ihr morgendliches Müsli und schon steigt die Stimmung. Zwischendurch kann ein Nussriegel Wunder wirken. © Pixabay
Folsäure kann den Serotonin-Spiegel im Gehirn erhöhen und damit Ihre Stimmung ausgleichen. Wenn Sie sich niedergeschlagen fühlen kann ein Salat aus Spinat, großen Limabohnen und Wurzelgemüse Sie schnell wieder auf den Damm bringen.
Folsäure kann den Serotonin-Spiegel im Gehirn erhöhen und damit Ihre Stimmung ausgleichen. Wenn Sie sich niedergeschlagen fühlen, kann Sie ein Salat aus Spinat, großen Limabohnen und Wurzelgemüse schnell wieder auf den Damm bringen. © Pixabay
Bessern Sie Ihre Selenaufnahme auf, in dem Sie mehr Vollkornprodukte zu sich nehmen. Ein Mangel an Selen kann Sie nämlich ängstlich, reizbar, feindselig und deprimiert machen. Gönnen Sie sich also Vollkornbrot oder Müsli, um Ihren Tag auf dem richtigen Fuß zu beginnen.
Bessern Sie Ihre Selenaufnahme auf, in dem Sie mehr Vollkornprodukte zu sich nehmen. Ein Mangel an Selen kann Sie nämlich ängstlich, reizbar, feindselig und deprimiert machen. Gönnen Sie sich also Vollkornbrot oder Müsli, um Ihren Tag auf dem richtigen Fuß zu beginnen. © Pixabay
Haferflocken, Bananen, Datteln und fettarme Milchprodukte steigern die Stimmung. In diesen proteinreichen Lebensmitteln ist reichlich Tryptophan. Diese Aminosäure reguliert die Stimmung, wird aber von unserem Körper nicht selbst hergestellt. Ein Mangel kann zu Aggressionen führen.
Haferflocken, Bananen, Datteln und fettarme Milchprodukte steigern die Stimmung. In diesen proteinreichen Lebensmitteln ist reichlich Tryptophan. Diese Aminosäure reguliert die Stimmung, wird aber von unserem Körper nicht selbst hergestellt. Ein Mangel kann zu Aggressionen führen. © Pixabay
Starke Schwankungen des Blutzuckerspiegels verderben uns die Stimmung und machen uns gereizt und launisch. Setzen Sie auf frisches Obst und Gemüse statt auf zuckerhaltige Snacks.
Starke Schwankungen des Blutzuckerspiegels verderben uns die Stimmung und machen uns gereizt und launisch. Setzen Sie auf frisches Obst und Gemüse statt auf zuckerhaltige Snacks. © Pixabay
Ballaststoffreiche Lebensmittel verringern die Aufnahme von Zucker im Blut und gleichen damit Stimmungsschwankungen aus. Greifen Sie zu Gerste, Äpfeln, Orangen, Süßkartoffeln, Karotten und Bohnen.
Ballaststoffreiche Lebensmittel verringern die Aufnahme von Zucker im Blut und gleichen damit Stimmungsschwankungen aus. Greifen Sie zu Gerste, Äpfeln, Orangen, Süßkartoffeln, Karotten und Bohnen. © Pixabay
Kürbiskerne stecken voller Tryptophan und Zink und wirken sich deshalb beruhigend auf Ihre Stimmung auf. Sie sind also ein toller Snack, wenn Ihnen mal wieder alles zu viel wird.
Kürbiskerne stecken voller Tryptophan und Zink und wirken sich deshalb beruhigend auf Ihre Stimmung auf. Sie sind also ein toller Snack, wenn Ihnen mal wieder alles zu viel wird. © Pixabay
Es ist eine gute Idee, den Tag mit einem Omelett zu beginnen. Eier enthalten viele Aminosäuren, die der Körper zum Beispiel zur Produktion von Serotonin benötigt. Außerdem verhindern sie starke Schwankungen des Blutzuckerspiegels.
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Ein Mangel an Vitamin C wird mit Nervosität und Ängstlichkeit in Verbindung gebracht. Essen Sie viele Orangen, Paprika, Kartoffeln, Brokkoli und Co, um vorzubeugen.
Ein Mangel an Vitamin C wird mit Nervosität und Ängstlichkeit in Verbindung gebracht. Essen Sie viele Orangen, Paprika, Kartoffeln, Brokkoli und Co, um vorzubeugen. © Pixabay

*Merkur.de ist Teil des bundesweiten Ippen-Digital-Redaktionsnetzwerkes.

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