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Mehr als normale Vergesslichkeit: Das Gehirn von Demenzkranken baut enorm ab. Im Endstadium ist kein eigenständiges Leben mehr möglich.

Nicht einfach nur vergesslich

Mit diesen simplen Regeln reduzieren Sie Ihr Alzheimer-Risiko enorm

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Alzheimer lässt den Menschen vergessen - im schlimmsten Fall sogar die Namen und Gesichter der engsten Angehörigen. Eine Heilung gibt es bislang zwar nicht, aber Sie können vorbeugen.

Durch den medizinischen Fortschritt werden wir immer älter. Das hat viele Vorteile, bringt aber auch typische Alterskrankheiten hervor wie Demenz. Der fortschreitende Gedächtnisverlust macht vielen Angst, vor allem, weil es keine Therapie gibt. Frühzeitig erkannt und behandelt kann der Verlauf von Demenzerkrankungen wie Alzheimer zwar hinausgezögert werden, eine Heilung ist bislang aber nicht möglich. Allerdings fanden Forscher Risikofaktoren, die die Entwicklung von Demenz begünstigen - und die man vermeiden kann.

Alzheimer-Risiko senken: Diese Faktoren können Sie selbst beeinflussen

So sollen Schlafstörungen das Demenz-Risiko immens erhöhen, wie aus einer Veröffentlichung der American Academy of Neurology hervorgeht. Menschen mit Einschlafproblemen und verkürzten REM-Schlafphasen entwickelten der Studie zufolge häufiger eine Demenzerkrankung. Doch es gibt auch Risiko-Faktoren, die jeder selbst beeinflussen kann.

Beobachtungsstudien lassen vermuten, dass vor allem folgende Faktoren Alzheimer begünstigen:

  • Psychischer Stress: Wer vor allem im mittleren Alter unter immensem Druck steht, läuft Gefahr, eher eine Demenz zu entwickeln. Finanzielle und berufliche Sorgen oder Existenzängste zählen zu den belastenden Faktoren, die chronischen Stress begünstigen. Mediziner empfehlen neben Sport Entspannungsübungen wie Meditation, um den Stresslevel zu senken.
  • Einsamkeit im Alter: Wer viel allein ist und sich einsam fühlt, hat der Initiative Alzheimer Forschung zufolge ein doppelt so hohes Alzheimer-Risiko, als jemand mit vielen sozialen Kontakten. Diese fordern das Gehirn und helfen, geistig fit zu bleiben.

Lesen Sie auch: Verblüffend: Dieser Faktor beeinflusst wirklich, ob Sie im Alter gesund bleiben.

  • Überzuckerte Getränke: New Yorker Wissenschaftler fanden einen Zusammenhang zwischen dem Konsum von gesüßten Drinks und Alzheimer. In einer groß angelegten Studie wurden die Daten von knapp 2.300 älteren Probanden über mehr als sieben Jahre lang ausgewertet. Bei den Studienteilnehmern, die bis zu 20 Gramm Zucker täglich über Getränke zu sich nahmen, beobachteten die Studienleiter eine um 50 Prozent erhöhte Alzheimerrate im Gegensatz zu den Menschen, die weit weniger zuckerhaltige Getränke getrunken hatten. Möglicherweise schade zu viel Zucker dem Insulinstoffwechsel im Gehirn, wie die Ärztezeitung meldete

Weiterlesen: Sie trinken Ihren Kaffee gerne mit Zucker? Diese ungeahnte Folge kennen Sie noch nicht.

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Im Video: Tägliche Hausarbeit soll einer Demenz vorbeugen

jg / Video: glomex

Welche Faktoren oft zu Burnout führen

Wer von einem Burnout betroffen ist, fühlt sich aufgrund beruflicher oder anderer andauernder Überlastung geistig, körperlich und emotional erschöpft. Foto: Monique Wüstenhagen
Wer von einem Burnout betroffen ist, fühlt sich aufgrund beruflicher oder anderer andauernder Überlastung geistig, körperlich und emotional erschöpft. Foto: Monique Wüstenhagen © Monique Wüstenhagen
Viele Burnout-Betroffene kämpfen mit Problemen in verschiedenen Beziehungen - sei es mit dem Partner, dem Arbeitgeber oder den Kollegen. Foto: Christin Klose
Viele Burnout-Betroffene kämpfen mit Problemen in verschiedenen Beziehungen - sei es mit dem Partner, dem Arbeitgeber oder den Kollegen. Foto: Christin Klose © Christin Klose
Symptome eines Burnouts sind unter anderem Lustlosigkeit, Gereiztheit und Anspannung. Außerdem können Betroffene ihre Aufgaben nicht mehr oder kaum noch bewältigen. Foto: Christin Klose
Symptome eines Burnouts sind unter anderem Lustlosigkeit, Gereiztheit und Anspannung. Außerdem können Betroffene ihre Aufgaben nicht mehr oder kaum noch bewältigen. Foto: Christin Klose © Christin Klose
Bei der Entstehung eines Burnouts spielt der Beziehungsaspekt eine zentrale Rolle. Foto: Klaus-Dietmar Gabbert
Bei der Entstehung eines Burnouts spielt der Beziehungsaspekt eine zentrale Rolle. Foto: Klaus-Dietmar Gabbert © Klaus-Dietmar Gabbert
Mirriam Prieß ist Ärztin und Autorin des Buchs "Burnout kommt nicht nur von Stress". Foto: Martin Bieling
Mirriam Prieß ist Ärztin und Autorin des Buchs "Burnout kommt nicht nur von Stress". Foto: Martin Bieling © Martin Bieling
Enno Maaß ist stellvertretender Bundesvorsitzender der Deutschen PsychotherapeutenVereinigung (DPtV). Foto: Holger Gross
Enno Maaß ist stellvertretender Bundesvorsitzender der Deutschen PsychotherapeutenVereinigung (DPtV). Foto: Holger Gross © Holger Gross
Anette Wahl-Wachendorf ist Vizepräsidentin des Verbands Deutscher Betriebs- und Werksärzte (VDBW). Foto: VDBW
Anette Wahl-Wachendorf ist Vizepräsidentin des Verbands Deutscher Betriebs- und Werksärzte (VDBW). Foto: VDBW © VDBW

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