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Bakterienschleuder im Gesicht: Auf welchem Alltagsgegenstand mehr Bazillen lauern als auf dem Handy-Display

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Von: Juliane Gutmann

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Wir fassen täglich unzählige Dinge an. Manche davon sind ein wahres Keim-Eldorado. Der Online-Händler Lenstore hat untersucht, wo sich die meisten Bakterien ansammeln.

Es gibt gute und schlechte Bakterien. Erstere braucht unsere Haut, um einen intakten Säureschutzmantel aufrechtzuerhalten. Auch die Verdauung würde ohne Darmflora nicht funktionieren. Dafür essenziell: Mikroorganismen, die dabei helfen, die Nahrung zu verstoffwechseln. Doch es gibt nicht nur Bakterien, die die Gesundheit fördern. Zu den krankheitserregenden Mikroorganismen zählen etwa Escherichia coli Keime, die schweren Durchfall auslösen können. Um sich vor einer Ansteckung mit gesundheitsgefährdenden Bakterien zu schützen, sollte Hygiene großgeschrieben werden. Wichtig vor allem: das regelmäßige Händewaschen*, weil die Hände besonders häufig in Kontakt kommen mit potenziell mit Viren und Bakterien kontaminierten Oberflächen wie Haltegriffen in der U-Bahn.

Wo sich besonders viele Bazillen tummeln, hat der Online-Händler Lenstore untersucht. In einem Experiment wurden dafür einer Lenstore-Pressemitteilung zufolge 19 verschiedene Alltagsgegenstände untersucht. Auch der Bereich unter den Fingernägeln wurde unter die Lupe genommen – mit erschreckenden Ergebnissen. Ganze 50.430 Bakterien tummeln sich dort im Schnitt. Den Grund dafür haben Forschende im Fachblatt „Journal of Clinical Microbiology“ erläutert: Feuchtigkeit und der Schutz vor Seifenkontakt durch den Fingernagel würden perfekte Bedingungen für Bakterien bieten, heißt es in der US-amerikanischen Studie.

Junge Frau hält sich in der U-Bahn an einer Stange fest.
Die Finger sind ständig in Kontakt mit Smartphone-Display, Haltegriffen oder anderen Gegenständen. Wo sich die meisten Bakterien tummeln, lesen Sie im Text. © Julio Rodriguez/Imago

Wer seine Nägel kurz feilt und/oder eine Nagelbürste während des Händewaschens verwendet, reduziert die Bakterienzahl unter den Fingernägeln. Und auch folgende Gegenstände sollten regelmäßig gereinigt werden.

Eldorado für Bakterien: Auf diesen Gegenständen wimmelt es nur so vor Keimen

Der Online-Händler Lenstore führt auf, wo die meisten potenziell krankheitserregenden Bakterien lauern:

Zum Vergleich: Auf dem Smartphone-Display wurden nur 38 Bakterien gezählt. Zwar wurde bei der Lenstore-Analyse nicht unterschieden, ob es sich um harmlose oder gefährliche Bakterien handelt. Allerdings erhöht sich mit steigender Mikrobiom-Last auch das Risiko, dass Krankheitserreger enthalten sind. Daher gilt: Reinigen Sie Toilette, Brille und Make-Up-Pinsel regelmäßig und gründlich und tragen Sie Ihren Mund-Nasen-Schutz nicht zu lange. Wie Sie Ihre FFP-2-Maske ohne Bedenken bis zu fünfmal wiederverwenden können, erfahren Sie hier. (jg) *Merkur.de ist ein Angebot von IPPEN.MEDIA.

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