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Nicht hetzen: Wer unter Verstopfung leidet, sollte ganz in Ruhe frühstücken.

Bei chronischer Verstopfung Zeit fürs Frühstück nehmen

Vor allem in fortgeschrittenem Alter haben viele Verdauungsprobleme. Von chronischer Verstopfung sprechen Ärzte aber erst, wenn jemand binnen sechs Monaten mehr als zwölf Wochen lang Schwierigkeiten hatte - weniger als drei Toilettengänge pro Woche etwa oder ungewöhnlich harten Stuhl.

Vor allem in fortgeschrittenem Alter haben viele Verdauungsprobleme. Von chronischer Verstopfung sprechen Ärzte aber erst, wenn jemand binnen sechs Monaten mehr als zwölf Wochen lang Schwierigkeiten hatte - weniger als drei Toilettengänge pro Woche etwa oder ungewöhnlich harten Stuhl.

Mit solchen Beschwerden sollten Betroffene zum Arzt gehen, rät die Gastro-Liga. Der Mediziner kann ernsthafte Erkrankungen ausschließen. Steckt keine konkrete Ursache hinter der Verstopfung, sollten Patienten zunächst ausprobieren, sich beim Frühstück viel Zeit zu nehmen.

Auch mehr Bewegung und eine ballaststoffreiche Ernährung lösen manchmal das Problem. Bleibt die Verstopfung, kommen auch Medikamente mit den Wirkstoffen Macrogol, Natriumpicosulfat oder Bisacodyl infrage. Anders als oft angenommen, führten sie nur selten zu einer Gewöhnung, erklärt Prof. Wolfgang Fischbach vom Klinikum Aschaffenburg, der Vorstandsmitglied der Gastro-Liga ist. Meist genüge es, die Mittel rund ein bis drei Mal pro Woche einzunehmen.

Service:

Am 7. Februar und am 7. März 2018 beantworten Experten der Gastro-Liga jeweils von 18.00 bis 20.00 Uhr Patientenfragen unter der Telefonnummer +49 641 9748120.

(dpa)

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