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Milchsäurebakterien im Kimchi haben einen positiven Einfluss auf die Darmflora. Aber Fisch-Allergiker sollten aufpassen, oft ist auch Fischsauce im koreanischen Nationalgericht.

Für Allergiker wichtig

In Kimchi kann auch Fischsauce stecken

Manche Menschen sind gegen Fisch oder Krustentiere allergisch. Für sie kann ein Besuch im koreanischen Restaurant unangenehm enden, wenn sie Kimchi bestellen.

München (dpa/tmn) - Menschen mit einer Allergie gegen Fisch oder Krustentiere, die sich beim Asia-Restaurantbesuch für Kimchi entscheiden, sollten zur Sicherheit die Rezeptur erfragen. Das empfiehlt die Verbraucherzentrale Bayern. Denn ein Bestandteil der koreanischen Spezialität ist häufig Fischsauce.

In Korea ist Kimchi für eine vollständige Mahlzeit unverzichtbar. Das säuerlich scharfe Gemüse wird traditionell aus Chinakohl, Rettich, Möhren, Gurken oder Paprika mit Salz, Knoblauch, Chili, Soja- und/oder Fischsauce in Tontöpfen eingelegt und vergoren. Durch dieses Verfahren ist Kimchi besonders bekömmlich und lange haltbar, erklärt Ernährungsexpertin Anja Schwengel-Exner.

Kimchi enthalte Vitamin C, Vitamin A und Vitamin B 12 sowie Kalzium und Eisen. Durch Milchsäurebakterien habe Kimchi auch einen positiven Einfluss auf die Darmflora und auf das Immunsystem.

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