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Pasta zum Abendessen? Aber gerne doch - mit viel Gemüse, ein wenig Eiweiß und gesunden Fetten.

Stopp dem Heißhunger

Pasta zum Abendessen? Essen Sie immer das dazu, werden Sie satt und schlank

Abends nur Eiweiß und Gemüse? Es muss nicht immer "Low Carb" sein. Diese Mahlzeiten machen Sie satt und schlank - und wurden von Ernährungsexperten auf Herz und Nieren geprüft.

"Dinner Cancelling", nur Eiweiß und Gemüse oder ein üppiges Pastagericht nach dem Intermittierenden Fasten: Bei vielen Deutschen fällt das Abendessen sehr unterschiedlich aus. Je nachdem, ob man abnehmen möchte, glauben viele, dass beim Abendbrot die Devise "Weniger ist mehr" gilt.

Eiweiß, Kohlenhydrate und Fette: So sieht ein gesundes Abendessen laut Experten aus

Doch das muss nicht sein, zumindest wenn es nach einigen Ernährungsexperten geht. Diese pochen stattdessen darauf, sich nährstoffreich zu ernähren. Wer zu viel oder zu fettig isst, wird nicht selten später in der Nacht von Schlafproblemen geplagt. Aber auch wer (zu) wenig Kohlenhydrate isst, verspürt schnell wieder Gelüste - mit der Folge, dass er sich nachts nochmal zum Kühlschrank schleicht. Mit folgenden Tipps werden Sie nie wieder Hunger leiden - und gleichzeitig abnehmen.

So rät Natalie Rizzo, eine bekannte US-Ernährungsberaterin und Bestseller-Autorin, gegenüber dem BusinessInsider stets darauf zu achten, dass das Abendessen eine ausgewogene Mischung aller Makronährstoffe enthält. "Die ideale Mahlzeit am Abend besteht zur Hälfte aus Gemüse, zu einem Viertel aus Proteinen und zu einem weiteren aus Stärke wie Getreide oder stärkehaltigem Gemüse." Rizzos Lieblingsgericht?

Erfahren Sie hier: Essen Sie so viel Eiweiß, Fett & Co. pro Mahlzeit, werden Sie schlank.

Gegrillter Lachs mit Quinoa und gebratenem Gemüse oder Tofu mit viel Gemüse und Vollkornreis oder Süßkartoffel. Der Lachs enthält überdies viele herzgesunde Omega-3-Fettsäuren, während Vollkorn den Blutzuckerspiegel konstant hält und lange satt macht. Das Gemüse oder Salat kann zudem mit nativem Olivenöl angemacht werden. Auch Avocado ist ein guter Fettlieferant.

Lachs mit Vollkornreis und Gemüse - aber auch Pizza und Pasta dürfen mal sein

Essen Sie abends für Ihr Leben gern Pasta? Dann können Sie das auch weiterhin tun, allerdings sollten Sie immer dazu andere (gesündere) Lebensmittel kombinieren. So empfiehlt die Kinder-Ernährungsberaterin Kathryn Riner, "statt als einzelne Mahlzeit Makkaroni und Käse vielleicht als Beilage zu Huhn oder Lachs mit Brokkoli" zu essen. Auch hier kommt es wieder darauf an, die Balance zu halten und alle Nährstoffe ausreichend abzudecken.

Auch interessant: Ernährungsexpertin sagt: Pizza zum Frühstück ist viel gesünder als Müsli.

Apropos Balance: Dazu gehört auch, sich ab und an etwas zu gönnen. Wenn Burger Ihre Leibspeise sind, dann können Sie jetzt aufatmen: Es ist nämlich völlig okay, sich manchmal Fastfood zu erlauben - das hilft dabei, dass keine Heißhungergefühle aufkommen und verhindert unkontrollierte Fressattacken. Das bedeutet konkret: "Wenn wir immer das Gesündeste auf der Speisekarte bestellen, aber nach Hause kommen und eine Tüte Chips verschlingen, wollten wir vielleicht wirklich den Burger und hätten ihn von Anfang an genießen sollen", erklärt Riner.

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jp

Aufgedeckt: Das sind die zehn größten Abnehm-Irrtümer

Mythos Nummer 1: Alkoholfreies Bier macht nicht dick - das stimmt allerdings nur bedingt. Zwar enthält es weniger Alkohol als normales Bier, dennoch liefert es genug Kalorien durch die enthaltenen Kohlenhydrate.
Diät-Mythos Nummer 1: Alkoholfreies Bier macht nicht dick - das stimmt allerdings nur bedingt. Zwar enthält es weniger Alkohol als normales Bier, dennoch liefert es genug Kalorien durch die enthaltenen Kohlenhydrate.  © pixabay
Diät-Mythos Nummer 2: Wer nicht frühstückt, nimmt schneller ab - für Frühstücksmuffel gilt das vielleicht, doch Menschen mit einem niedrigen Blutzuckerspiegel sollten lieber davon Abstand nehmen. Tipp: Morgens eine Scheibe Vollkornbrot plus Eiweiß in Form von Käse oder magerem Schinken hält lange satt. Außerdem bewahrt es vor Heißhungerattacken.
Diät-Mythos Nummer 2: Wer nicht frühstückt, nimmt schneller ab - für Frühstücksmuffel gilt das vielleicht, doch Menschen mit einem niedrigen Blutzuckerspiegel sollten lieber davon Abstand nehmen. Tipp: Morgens eine Scheibe Vollkornbrot plus Eiweiß in Form von Käse oder magerem Schinken hält lange satt. Außerdem bewahrt es vor Heißhungerattacken.  © pixabay
Diät-Mythos Nummer 3: Weißes Fleisch ist gesünder als rotes - auch das stimmt nur bedingt. Schließlich versorgen die mageren Stücke von Rind & Co. (zum Beispiel Filet) mit viel Eiweiß und wertvollen Nährstoffen.
Diät-Mythos Nummer 3: Weißes Fleisch ist gesünder als rotes - auch das stimmt nur bedingt. Schließlich versorgen die mageren Stücke von Rind & Co. (zum Beispiel Filet) mit viel Eiweiß und wertvollen Nährstoffen.  © pixabay
Diät-Mythos Nummer 4: Wer raucht, nimmt ab - schließlich soll das regelmäßige Paffen den Appetit zügeln. Fest steht: Rauchen beeinflusst den Stoffwechsel, doch auf Dauer gewöhnt sich der Körper daran.
Diät-Mythos Nummer 4: Wer raucht, nimmt ab - schließlich soll das regelmäßige Paffen den Appetit zügeln. Fest steht: Rauchen beeinflusst den Stoffwechsel, doch auf Dauer gewöhnt sich der Körper daran.  © pixabay
Diät-Mythos Nummer 5: Mit Ausdauertraining nimmt man ab, mit Krafttraining nicht - das stimmt so nicht. Schließlich verbrauchen Muskeln auf Dauer mehr Fett. Tipp: Wer beides kombiniert, kurbelt die Fettverbrennung richtig an.
Diät-Mythos Nummer 5: Mit Ausdauertraining nimmt man ab, mit Krafttraining nicht - das stimmt so nicht. Schließlich verbrauchen Muskeln auf Dauer mehr Fett. Tipp: Wer beides kombiniert, kurbelt die Fettverbrennung richtig an.  © pixabay
Diät-Mythos Nummer 6: Wer viel Obst isst, wird schnell schlank - auch das ist nur bedingt richtig. Obstsorten wie Banane, Trauben oder exotische Früchte enthalten viel Fruchtzucker. Und wer zu viel davon zu sich nimmt, der bleibt auch dick.
Diät-Mythos Nummer 6: Wer viel Obst isst, wird schnell schlank - auch das ist nur bedingt richtig. Obstsorten wie Banane, Trauben oder exotische Früchte enthalten viel Fruchtzucker. Und wer zu viel davon zu sich nimmt, der bleibt auch dick.  © pixabay
Diät-Mythos Nummer 7: Nudeln machen dick - das entspricht nicht der Wahrheit. Schließlich muss man differenzieren, welche Nudelsorte und welche Soße man dazu wählt. Tipp: Vollkorn lässt den Blutzuckerspiegel nicht so schnell in die Höhe schießen und sättigt schneller.
Diät-Mythos Nummer 7: Nudeln machen dick - das entspricht nicht der Wahrheit. Schließlich muss man differenzieren, welche Nudelsorte und welche Soße man dazu wählt. Tipp: Vollkorn lässt den Blutzuckerspiegel nicht so schnell in die Höhe schießen und sättigt schneller.  © pixabay
Diät-Mythos Nummer 8: Süßstoffe sind gesünder als Zucker - jein. Süßungsmittel wie Aspartam sollen Studien zufolge tatsächlich eher schädlich für den Körper sein. Diesem wird zwar Süße vorgetäuscht, aber es kommt keine an. Die Folge: Er schüttet Insulin aus, was wiederum auf Dauer zu Heißhungerattacken führen kann.
Diät-Mythos Nummer 8: Süßstoffe sind gesünder als Zucker - jein. Süßungsmittel wie Aspartam sollen Studien zufolge tatsächlich eher schädlich für den Körper sein. Diesem wird zwar Süße vorgetäuscht, aber es kommt keine an. Die Folge: Er schüttet Insulin aus, was wiederum auf Dauer zu Heißhungerattacken führen kann.  © pixabay
Diät-Mythos Nummer 9: Wer zu spät isst, nimmt nicht ab - wichtig ist allerdings nicht, wann man die Kalorien zu sich nimmt, sondern wie viele. Allerdings tun sich viele leichter, wenn sie die meisten Kalorien früher am Tag zu sich nehmen - und abends vor dem Zubettgehen weniger essen. Das dankt Ihnen sicherlich auch Ihre Verdauung.
Diät-Mythos Nummer 9: Wer zu spät isst, nimmt nicht ab - wichtig ist allerdings nicht, wann man die Kalorien zu sich nimmt, sondern wie viele. Allerdings tun sich viele leichter, wenn sie die meisten Kalorien früher am Tag zu sich nehmen - und abends vor dem Zubettgehen weniger essen. Das dankt Ihnen sicherlich auch Ihre Verdauung.  © pixabay
Diät-Mythos Nummer 10: Fünf kleine Mahlzeiten sind besser als drei große - so lautete lange die Empfehlung der Deutschen Gesellschaft für Ernährung (DGE). Doch diese rät nun lieber zu drei Mahlzeiten pro Tag. Der Grund dafür: Erwachsenen (die großteils am Schreibtisch sitzen) reichen drei Mahlzeiten völlig aus. Schließlich kann der Körper so in den Stunden dazwischen in Ruhe verdauen und Fett verbrennen.
Diät-Mythos Nummer 10: Fünf kleine Mahlzeiten sind besser als drei große - so lautete lange die Empfehlung der Deutschen Gesellschaft für Ernährung (DGE). Doch diese rät nun lieber zu drei Mahlzeiten pro Tag. Der Grund dafür: Erwachsenen (die großteils am Schreibtisch sitzen) reichen drei Mahlzeiten völlig aus. Schließlich kann der Körper so in den Stunden dazwischen in Ruhe verdauen und Fett verbrennen.  © pixabay

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