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Pupse zurückhalten – ungesund?

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Von: Janine Napirca

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Frau mit Blähungen hält sich den Bauch
Ist es ungesund, Blähungen zu unterdrücken? © Jochen Tack/Imago

Jeder Mensch hat wohl ab und an mit Blähungen zu kämpfen. Ob es ungesund ist, Pupsen zu unterdrücken, lesen Sie hier.

Wohl nahezu niemand lässt einem lauten oder übelriechendem Pups in der Öffentlichkeit gerne freien Lauf. Es kann folglich täglich zu Situation kommen, in denen man einen Pups zurückhalten möchte. Ob es gesundheitliche Folgen haben kann, wenn man Pupsen aufgrund von Blähungen krampfhaft zu verhindern versucht – dieser Frage ist Spiegel.de nachgegangen. Lesen Sie hier außerdem, welche Lebensmittel Blähungen fördern, und mit welchem Verhalten Sie Pupsen verringern können.

Ist es eigentlich ungesund, Blähungen zu unterdrücken, um pupsen zu vermeiden?

Dem Bericht nach schadet es dem Körper nicht, Blähungen zu unterdrücken, um pupsen zu vermeiden. Allerdings werden die Beschwerden, wie Bauchschmerzen und Bauchkrämpfe, zunehmen, wenn Sie die Luft, die heraus möchte, nicht ablassen wollen. Bislang haben Wissenschaftler und Wissenschaftlerinnen noch keine ernsten Erkrankungen entdeckt, die durch das Unterdrücken von Pupsen entstehen. Apropos Bauchkrämpfe – was wissen Sie über Endometriose*?

Wie oft pupsen am Tag ist normal?

Normalerweise pupsen Menschen laut Bericht zehn- bis zwanzigmal am Tag, zumindest wenn sie gesund sind. Denn im Darm entstehen täglich bis zu zehn Liter Gas. Allerdings wird das meiste über die Lunge abgeatmet. Lediglich zehn Prozent verursachen dem Bericht zufolge Blähungen.

Wie oft Sie pupsen, ist auch davon abhängig, wie Sie schlucken

Generell schluckt ein Mensch sechs- bis achtmal in der Minute. Allerdings gibt es auch Menschen, die zehn- bis zwanzigmal pro Minute schlucken. Dann ist die Menge im Darm natürlich dementsprechend größer und sie pupsen öfter.

Wieso bekommen Menschen überhaupt Blähungen?

Die Ursachen, weshalb man Blähungen bekommt und pupsen muss, sind vielfältig:

Neben Bohnen können auch andere Lebensmittel für mehr Luft im Darm sorgen. Zum Beispiel Linsen oder Kichererben, oder auch Leinsamen und Weizenkleie. Bei manchen Menschen können auch Tomaten und Zucchini Blähungen hervorrufen. Auch ein falsches Essverhalten kann sich auf den Darm auswirken. Wenn Sie zu schnell essen und nicht richtig kauen, erhöhen Sie das Risiko, Blähungen zu bekommen.

Diese Getränke bringen Sie zum Pupsen

Vor allem Getränke können Blähungen und in der Folge Pupsen verursachen. Denn in vielen Getränken, wie beispielsweise Mineralwasser, aber auch Cola oder Sekt, ist Kohlensäure enthalten. Die Kohlensäure verstärkt laut Bericht den Blähungseffekt und Sie müssen pupsen. Außerdem hängt die Verträglichkeit von Getränken auch von jeder Person individuell ab. Was die eine gut verträgt kann für den anderen zu Druck im Bauch und damit Blähungen und Pupsen führen.

Welche Hausmittel helfen gegen Pupsen und Blähungen? 

Bereiten Sie aus diesen Kräutern einen Tee zu. Sie können auch einen fertigen Tee, in dem oben genannte Kräuter enthalten sind, im Einzelhandel kaufen. Eine Tasse mit diesen Hausmitteln hilft gegen den Druck im Bauch, und somit gegen Pupsen und Blähungen. Lesen Sie außerdem, welches Hausmittel Sie vor Nierensteinen schützen kann.

Pfefferminzöl gegen Pupsen und Blähungen

Reiben Sie Ihren Bauch mit ein wenig Pfefferminzöl ein. Dem Bericht zufolge gelangt das Öl über die Haut ins Blut und entfaltet so seine heilsame Wirkung.

(jn) *Merkur.de ist ein Angebot von IPPEN.MEDIA.

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