1. Startseite
  2. Ratgeber
  3. Gesundheit

Schizophrenie: „Dunkle Gene“ – geben sie die wahre Ursache preis?

Erstellt:

Von: Jasmin Pospiech

Kommentare

Ein junger Mann kauert in einer Ecke eines Raumes, die Arme hat er über seinen Kopf geschlagen. (Symbolbild)
Menschen, die an Schizophrenie leiden, fällt es in psychotischen Phasen schwer, ihren Alltag zu bewältigen. (Symbolbild) © AndreyPopov/Imago

Die Schizophrenie kann Betroffenen und Angehörigen das Leben sehr schwer machen. Forscher rätseln, was die Ursache ist. Nun kommt Licht ins Dunkel.

Cambridge – Die Schizophrenie zählt zu den schwersten psychischen Erkrankungen. Laut dem Robert-Koch-Institut erkrankt weltweit ein Prozent der Bevölkerung mindestens einmal im Leben, meist zwischen dem 18. und 35. Lebensjahr, an der psychischen Störung. Betroffene haben es schwer, im Alltag zurechtzukommen. In besonders schweren Fällen ist ein normales Leben nicht mehr möglich.

Auch für Angehörige und das soziale Umfeld ist die Erkrankung eine enorme Belastung. Schließlich nehmen Patienten ihre Umgebung, Gefühle und auch sich selbst anders wahr als gesunde Menschen.
24vita.de enthüllt hier, welche Ursache Forscher hinter der Schizophrenie vermuten.*

Schon seit längerem versucht die Forschung herauszufinden, warum Schizophrenie und andere psychische Störungen in Bevölkerungsgruppen überhaupt existieren. Wissenschaftler der University of Cambridge wollen nun eine Erklärung gefunden haben.

Diese soll in evolutionär erst kürzlich entwickelten Regionen der menschlichen DNA liegen, der sogenannten „dunklen Materie im Genom“. Diese ist noch nicht ausreichend erforscht. Den Forschern zufolge sollen diese versteckten Gene imstande sein, Proteine zu programmieren, die wichtig für die Gehirnentwicklung sind.

Zudem erhöhen sie das Risiko einer Person, an Schizophrenie oder auch bipolarer Störung zu erkranken. Und genau diese Proteine sollen Ziel neu entwickelter Medikamente werden. *24vita.de ist ein Angebot von IPPEN.MEDIA.

Dieser Beitrag beinhaltet lediglich allgemeine Informationen zum jeweiligen Gesundheitsthema und dient damit nicht der Selbstdiagnose, -behandlung oder -medikation. Er ersetzt keinesfalls den Arztbesuch. Individuelle Fragen zu Krankheitsbildern dürfen von unseren Redakteurinnen und Redakteuren leider nicht beantwortet werden.

Auch interessant

Kommentare