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Der Toilettengang will einfach keine Erleichterung bringen? Dann können Sie an Verstopfung leiden.

Probleme auf dem Klo?

Verstopfung: So lösen Sie die Blockade

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Falsche Ernährung, zu wenig Bewegung, Stress: Verdauungsbeschwerden können verschiedene Ursachen haben. Erfahren Sie hier, was auf die Schnelle hilft.

Wenn es seltener als dreimal wöchentlich zu einer Stuhlentleerung kommt, sprechen Ärzte von Verstopfung - Obstipation. Doch auch wer stark pressen muss, harten oder klumpigen Stuhl hat oder das Gefühl der Blockierung, leidet an Verstopfung. Die Gründe sind vielfältig, in den meisten Fällen liegen harmlose Ursachen zugrunde wie zu wenig Bewegung, fett- und zuckerreiche und gleichzeitig ballaststoffarme Ernährung. Auch Stress kann Verdauungsbeschwerden verursachen. Wer über längere Zeit Probleme hat, sollte einen Arzt aufsuchen.

Vor allem verdauungsfördernde Lebensmittel helfen bei Verstopfung

Wenn der Lebensstil Verstopfung zur Folge hat, helfen bereits einfache Maßnahmen, um wieder regelmäßigen Stuhlgang zu haben. Dazu zählen:

  • Treiben Sie so oft wie möglich Sport und bauen Sie auch im Alltag Bewegung ein, wie etwa Treppen steigen statt Aufzug fahren.
  • Achten Sie auf eine ausgewogene Ernährung: Ballaststoffreiche Kost fördert die Verdauung, Genussmittel wie Schokolade und Rotwein dagegen fördern Verstopfung.
  • Reduzieren Sie negativen Stress: Meditation* und Autogenes Training können förderlich sein.

Wer regelmäßig Verstopfung hat, sollte sich vor allem den eigenen Speiseplan genau ansehen. Essen Sie wenig Gemüse, wenige Vollkornprodukte? Und greifen Sie gerne zum Rotwein* und zur Pralinenschachtel? Bei der Auswahl der Lebensmittel sollten Sie vor allem folgende bevorzugen, weil sie die Verdauung anregen und sogar teilweise leicht abführende Wirkung entfalten.

Lesen Sie auch: Verdauung in Ordnung bringen: Vier Schritte für eine gesündere Darmflora.

Lebensmittel gegen Verstopfung

  • Trockenpflaumen: Dieses Hausmittel bei Verstopfung kennt wohl jeder. Das Trockenobst ist reich an Ballaststoffen, sollte allerdings nicht zu häufig gegessen werden. Maximal fünf Stück am Tag sollten reichen, um Verstopfungsbeschwerden zu lindern.
  • Joghurt: Wer zu probiotischem Joghurt greift (ohne Zuckerzusatz), der fördert das Gleichgewicht der Darmflora und somit auch einen gesunden Stuhlgang.
  •  Gemüsesuppe: Wer zu wenig trinkt, kann Verstopfung bekommen. Auch wer bereits an Obstipation leidet, sollte viel trinken, um die Symptome zu lindern. Gemüsesuppe ist hier eine gute Möglichkeit, weil sie zusätzlich noch viele Ballaststoffe enthält.
  • Haferkleie: Wer keinen empfindlichen Magen-Darm-Trakt hat, kann zu Haferkleie greifen. Diese ist reich an löslichen Ballaststoffen, sollte allerdings nicht in rauen Mengen vertilgt werden, weil das den Darm reizen kann.

Quellen: www.apotheken-umschau.de; www.ndr.de

Weiterlesen: Roh oder gekocht - So sollten Sie Ihrem Darm zuliebe essen.

jg

Verdacht auf  Nahrungsmittelunverträglichkeit? 

Gluten, Histamin, Fructose, Lactose: Bei Nahrungsmittelunverträglichkeiten ist es nicht ganz leicht, den richtigen Auslöser zu finden. Fotos: dpa-tmn Foto: dpa-tmn
Gluten, Histamin, Fructose, Lactose: Bei Nahrungsmittelunverträglichkeiten ist es nicht ganz leicht, den richtigen Auslöser zu finden.  © dpa-tmn
Wer kein Histamin verträgt, bekommt nach dem Verzehr von Tomaten mitunter Beschwerden. Foto: Klaus-Dietmar Gabbert
Wer kein Histamin verträgt, bekommt nach dem Verzehr von Tomaten mitunter Beschwerden.  © Klaus-Dietmar Gabbert
Bei Zöliakie führt der Verzehr von in Getreide enthaltenem Gluten zu Entzündungen im Dünndarm. Foto: Andrea Warnecke
Bei Zöliakie führt der Verzehr von in Getreide enthaltenem Gluten zu Entzündungen im Dünndarm. © Andrea Warnecke
Wer Fructose nicht verträgt, dem ist es nicht unbedingt komplett verboten, Obst zu essen. Foto: Florian Schuh
Wer Fructose nicht verträgt, dem ist es nicht unbedingt komplett verboten, Obst zu essen.  © Florian Schuh
Die Milch macht's nicht immer - manche Menschen vertragen keinen Michzucker. Foto: Franziska Gabbert
Die Milch macht's nicht immer - manche Menschen vertragen keinen Michzucker.  © Franziska Gabbert
Blähungen, Durchfall, Bauchschmerzen: Wenn nach dem Essen regelmäßig Probleme auftauchen, ist schnell eine Nahrungsmittelunverträglichkeit unter Verdacht. Gewissheit verschaffen Tests beim Facharzt. Foto: Monique Wüstenhagen
Blähungen, Durchfall, Bauchschmerzen: Wenn nach dem Essen regelmäßig Probleme auftauchen, ist schnell eine Nahrungsmittelunverträglichkeit unter Verdacht. Gewissheit verschaffen Tests beim Facharzt.  © Monique Wüstenhagen

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