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Im Frühjahr ist die Zeit für die Pollenallergie. Viele Menschen leiden an Heuschnupfen.

Fit im Beruf

Was Arbeiter im Freien bei Heuschnupfen beachten müssen

Tränende Augen, tropfende Nasen: Für manche Heuschnupfen-Patienten ist das Frühjahr keine Freude, sondern eher eine Tortur. Berufliche Konsequenzen hat das vor allem für Menschen, die an der frischen Luft arbeiten - denn sie sind den Allergenen ständig ausgesetzt.

Tränende Augen, tropfende Nasen: Für manche Heuschnupfen-Patienten ist das Frühjahr keine Freude, sondern eher eine Tortur. Berufliche Konsequenzen hat das vor allem für Menschen, die an der frischen Luft arbeiten - denn sie sind den Allergenen ständig ausgesetzt.

„Der Leidensdruck ist ja individuell”, sagt Anette Wahl-Wachendorf, Vizepräsidentin des Verbandes der Werks- und Betriebsärzte. „Und wenn ich im klimatisierten Büro sitze, geht es natürlich besser als wenn ich draußen arbeite.”

Arbeitnehmer in geschlossenen Räumen kommen dann eventuell auch ohne Medikamente durch den Tag - anders als ihre Kollegen, die zum Beispiel auf dem Bau arbeiten. Da geht es oft nicht ohne Spray und Tabletten, es müssen nur die richtigen sein. Schließlich sollen die Medikamente nicht nur die Symptome abstellen, sagt Wahl-Wachendorf: „Bei Kraftfahrern und Leuten, die schwere Maschinen bedienen, kommt natürlich noch hinzu, dass die durch Anti-Allergika nicht müde sein dürfen.”

Zum Glück machen moderne Anti-Allergika gar nicht mehr unbedingt müde, so die Expertin. Unterschiedliche Nebenwirkungen gibt es je nach Präparat aber dennoch. „Da sollten sich Betroffene auf jeden Fall ärztlich beraten lassen.”

(dpa)

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