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Im Bewerbungsgespräch zählen oft Sekunden, um zu überzeugen.

Knackig und zielgerichtet

So setzen Sie sich im Bewerbungsgespräch mit drei einfachen Sätzen durch

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Vorstellungsgespräche sind mühsam - nicht nur für Bewerber, auch für den Personaler. Damit Sie ihm die richtigen Infos geben, sollten Sie genau drei Sätze sagen.

Im Bewerbungsgespräch kommt es auf die richtige Dosierung an: Sagen Sie genug, um den Personaler zu überzeugen - aber quatschen Sie ihn auch nicht nieder. Drei Sätze oder besser noch Herangehensweisen helfen dabei, dem Personaler exakt die richtigen Infos zu liefern.

Erklären Sie sich in diesen drei Sätzen - und sahnen Sie den Job ab

Wer in einem Vorstellungsgespräch punkten will, der sollte genau nach drei Sätzen vorgehen:

1. "Ich bin"

Beginnen Sie damit, knackig und "on Point" zu beschreiben, wer Sie sind, was Sie ausmacht und wie Ihr bisheriger beruflicher Werdegang aussah. Bleiben Sie dabei aber bei der Sache und schweifen Sie nicht ab. Ihr Gegenüber hat Ihren Lebenslauf bereits gelesen und möchte nun, dass Sie ihn in Ihren eigenen Worten und mit Bezug auf die ausgeschriebene Stelle wiedergeben.

Lesen Sie hier: So rocken Sie mit dem ersten Satz im Anschreiben Ihre Bewerbung.

2. "Ich kann"

Beweisen Sie anschließend, warum genau Sie so gut zu der neuen Stelle passen. Zeigen Sie dies anhand von konkreten Beispielen auf - diese veranschaulichen, was Sie können und warum Sie die perfekte Kandidatin oder der perfekte Kandidat für den Job sind. Beschreiben Sie Qualifikationen, Leistungen und Erfolge möglichst anschaulich.

Lesen Sie hier: Endlich nicht mehr unsicher: Mit diesen Tricks stärken Sie Ihr Selbstvertrauen.

3. "Ich will"

Nun geht es ans Eingemachte: Machen Sie dem Personaler klar, was Ihre beruflichen Ziele sind und warum und wie Sie diese mit der neuen Stelle erreichen können. Zeigen Sie deutlich, dass Sie ambitioniert sind - dann werden Sie auch überzeugen, dass Sie Ihr Geld wert sind.

Auch interessant: "Nein, Danke!": Darum lehnen Bewerber einen Job wirklich ab - trotz Zusage.

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Mit dieser Körpersprache geht das Bewerbungsgespräch schief

Im Vorstellungsgespräch die Arme verschränken wirkt auf den Gesprächspartner abweisend. Diese Körperhaltung sollten Sie unbedingt vermeiden.
Im Vorstellungsgespräch die Arme verschränken wirkt auf den Gesprächspartner abweisend. Diese Körperhaltung sollten Sie unbedingt vermeiden. © fkn
Halten Sie Blickkontakt mit Ihrem Gegenüber: Kein Blickkontakt wirkt unsicher oder noch schlimmer desinteressiert. Auch verschämt wegschauen macht keinen guten Eindruck.
Halten Sie Blickkontakt mit Ihrem Gegenüber: Kein Blickkontakt wirkt unsicher oder noch schlimmer - desinteressiert. Auch verschämt wegschauen macht keinen guten Eindruck. © fkn
Die Denkerpose: Wahrscheinlich wollen Bewerber mit dieser Körperhaltung zeigen, dass sie sich Gedanken über den Job oder die Fragen des Personalers machen. Oftmals nimmt man so eine Haltung auch automatisch ein. Doch meist wirkt diese Pose gestellt - lassen Sie es also lieber bleiben.
Die Denkerpose: Wahrscheinlich wollen Bewerber mit dieser Körperhaltung zeigen, dass sie sich Gedanken über den Job oder die Fragen des Personalers machen. Oftmals nimmt man so eine Haltung auch automatisch ein. Doch meist wirkt diese Pose gestellt - lassen Sie es also lieber bleiben. © fkn
Sie kennen das selber: Wenn Sie jemand höflich anlächelt, vermittelt Ihnen das eine positive Stimmung. Vermeiden Sie es also, das ganze Gespräch über ernst zu schauen. Doch übertreiben Sie es auch nicht mit dem Lächeln, das könnte künstlich oder unpassend wirken.
Sie kennen das selber: Wenn Sie jemand höflich anlächelt, vermittelt Ihnen das eine positive Stimmung. Vermeiden Sie es also, das ganze Gespräch über ernst zu schauen. Doch übertreiben Sie es auch nicht mit dem Lächeln, das könnte künstlich oder unpassend wirken. © fkn
Jeder kennt ihn, den schlaffen Händedruck. Der erste Eindruck ist dadurch schon negativ behaftet. Drücken Sie Ihrem Gesprächspartner mit Nachdruck und Bestimmtheit die Hand - es wird ihm positiv im Gedächtnis bleiben.
Jeder kennt ihn, den schlaffen Händedruck. Der erste Eindruck ist dadurch schon negativ behaftet. Drücken Sie Ihrem Gesprächspartner mit Nachdruck und Bestimmtheit die Hand - es wird ihm positiv im Gedächtnis bleiben. © fkn
Bleiben Sie cool: Wenn Sie sich aus der Ruhe bringen lassen, werden Sie nervös und fangen höchstwahrscheinlich an, an ihrer Jacke oder ihren Händen zu zupfen. Legen Sie lieber die Hände flach vor sich auf den Tisch oder trinken Sie ab und zu einen Schluck Wasser. So hat der Stress gar nicht erst die Möglichkeit, in ihren Händen eine Reaktion auszulösen. 
Bleiben Sie cool: Wenn Sie sich aus der Ruhe bringen lassen, werden Sie nervös und fangen höchstwahrscheinlich an, an ihrer Jacke oder ihren Händen zu zupfen. Legen Sie lieber die Hände flach vor sich auf den Tisch oder trinken Sie ab und zu einen Schluck Wasser. So hat der Stress gar nicht erst die Möglichkeit, in ihren Händen eine Reaktion auszulösen.  © fkn
Eine schlaffe oder in sich zusammengefallene Körperhaltung lässt Sie auch müde und wenig aktiv wirken. Setzen Sie sich gerade hin, dass wirkt auf das Gegenüber aufmerksam und positiv.
Eine schlaffe oder in sich zusammengefallene Körperhaltung lässt Sie auch müde und wenig aktiv wirken. Setzen Sie sich gerade hin, dass wirkt auf das Gegenüber aufmerksam und positiv. © fkn
Vermeiden Sie es, mit ihren Haaren zu spielen. Auch das zeugt von Nervosität und Unsicherheit.
Vermeiden Sie es, mit ihren Haaren zu spielen. Auch das zeugt von Nervosität und Unsicherheit. © fkn
Gestikulieren Sie nicht wild mit den Händen, so verbreiten Sie nur Hektik. Bleiben Sie gelassen und strukturiert.
Gestikulieren Sie nicht wild mit den Händen, so verbreiten Sie nur Hektik. Bleiben Sie gelassen und strukturiert. © fkn
Aufstützen
Den Kopf aufstützen: Hier könnte man meinen, Ihr Kopf sei zu schwer, so dass sie ihn nicht von allein gerade halten können. Davon sollten Sie absehen. © fkn

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