1. Startseite
  2. Ratgeber
  3. Karriere

Corona: Teil-Impfpflicht für Pflegekräfte ab heute – arbeitsrechtliche Konsequenzen in welchen Fällen?

Erstellt:

Kommentare

Startschuß für einrichtungsbezogene Impfpflicht
Die Umsetzung der Teil-Impfpflicht wird in den Bundesländern unterschiedlich gehandhabt. © Marijan Murat/dpa (Archivbild/Symbolbild)

Die sogenannte einrichtungsbezogene Impfpflicht gilt ab heute für Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer in Pflegeberufen. Was das für Beschäftigte bedeuten kann.

Bis Dienstag (15. März) hatten Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer in Pflegeberufen* Zeit, Impf- oder Genesenennachweise vorzulegen – oder ein Attest, dass sie nicht geimpft werden können. Ungeimpften Beschäftigten im Gesundheitssektor könnten nun Konsequenzen drohen. Die Ämter dürfen Bußgelder, Tätigkeits- und Betretungsverbote verhängen.

Corona: Teil-Impfpflicht für Pflegekräfte – unterschiedliche Umsetzung je nach Bundesland

Doch die Umsetzung der Teil-Impfpflicht wird in den Bundesländern unterschiedlich gehandhabt. In einigen Teilen Deutschlands sollen die Gesundheitsämter genau prüfen, ob die Menschen in Heimen und Krankenhäusern noch versorgt werden können, wenn ungeimpfte Beschäftigte ein Betretungsverbot bekommen.

Corona-Schutzvorschriften in Betrieben sollen zudem gelockert werden

Weiter soll künftig ein geringerer Corona-Arbeitsschutz in Betrieben gelten. Dazu wollte das Kabinett an diesem Mittwoch (16. März) eine Verordnung des Sozialministeriums beschließen. Demnach sollen Arbeitgeber weitgehend selbst bestimmen können, wie sie das Risiko einschätzen und welche Auflagen im Betrieb noch gelten sollen. Mehr über die geplanten Lockerungen der Corona-Schutzvorschriften am Arbeitsplatz erfahren Sie hier. Am Donnerstag sollte im Bundestag außerdem erstmals über Anträge zu einer allgemeinen Impfpflicht diskutiert werden. (dpa/ahu) *Merkur.de ist ein Angebot von IPPEN.MEDIA.

Auch interessant

Kommentare