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Mit diesen Fragen werden Sie im Vorstellungsgespräch auf Ihre emotionale Intelligenz getestet

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Von: Janine Napirca

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Eine Frau schüttelt die Hand eines Personalers im Vorstellungsgespräch
Haben Sie sich gut auf Ihr anstehendes Vorstellungsgespräch vorbereitet? © Stokkete/Imago

Um zu testen, ob Sie gut ins Team passen, ist in einem Vorstellungsgespräch neben Ihrer Fachkompetenz vor allem eines gefragt: Emotionale Intelligenz.

Wie gut Ihre emotionale Intelligenz ist, zeigt sich einem Bericht des Businessinsider.de zufolge zum einen an Ihrem Selbstmanagement und Ihrer Selbstwahrnehmung, zum anderen an Ihrem Umgang mit anderen Menschen. Für eine gute Teamarbeit ist emotionale Intelligenz essentiell und wird daher gerne auch im Vorstellungsgespräch geprüft. Wenn Sie zu einem Bewerbungsgespräch eingeladen wurden, ist das schon einmal ein gutes Zeichen. Falls nicht, lesen Sie hier, wie weit Ihr Lebenslauf in Ihren Bewerbungsunterlagen zurückreichen sollte*. Bei welchen Fragen Sie als Bewerberin bzw. Bewerber hellhörig werden sollten, erfahren Sie hier.

So wird Ihre emotionale Intelligenz im Vorstellungsgespräch getestet: Haben Sie in einem Ihrer letzten Jobs eine dauerhafte Freundschaft schließen können?

Dem Bericht zufolge zeigen Sie emotionale Intelligenz sowie eine gefestigte Persönlichkeit, wenn es Ihnen gelungen ist, an einem früheren Arbeitsplatz Freundschaften zu knüpfen, die bis heute andauern. Denn dauerhafte Beziehungen aufzubauen ist ein langwieriger Prozess. Ihre Arbeitskolleginnen und Arbeitskollegen sind Ihnen folglich wichtig und Sie sorgen sich um deren Wohlergehen. Bei einem Vorstellungsgespräch kann die passende Antwort auf diese Frage Ihnen Teamfähigkeit bescheinigen.

„Wenn Sie morgen ein Unternehmen gründen würden, was wären die drei wichtigsten Firmenwerte?“ – danach könnten Sie im Vorstellungsgespräch gefragt werden

Im Vorstellungsgespräch möchte man Sie persönlich kennen lernen. Es wäre also wenig hilfreich, potentiellen Vorgesetzten oder Personalerinnen bzw. Personalern das Blaue vom Himmel herunter zu lügen, weil Sie denken, dass das gerne gehört würde. Dem Businessinsider zufolge startet jede gute Beziehung mit Ehrlichkeit und Vertrauen. Man möchte mit dieser Frage im Vorstellungsgespräch einen tieferen Einblick in Ihre Persönlichkeit bekommen. Woran Sie merken, dass Ihr Chef bzw. Ihre Chefin Sie belügt, erfahren Sie hier.

Was würden Sie in einem Vorstellungsgespräch auf die Frage „Wer hat Sie am meisten inspiriert?“ antworten?

Haben Sie sich selbst einmal diese Frage gestellt? Wer fällt Ihnen auf Anhieb ein? Und weshalb ist es gerade diese Person, die Sie in Ihrem Leben am meisten inspiriert? Im Vorstellungsgespräch können Sie diese Frage nutzen, um zu vermitteln, was Ihre eigenen Wertvorstellungen und Ziele sind. Welches Verhalten respektieren oder bewundern Sie sogar so sehr, dass Sie selbiges anstreben?

Testfrage im Vorstellungsgespräch: „Gibt es eine Fähigkeit oder Fachkenntnisse, die Sie noch nicht besitzen, sich aber gerne aneignen würden?“

Diese Frage im Vorstellungsgespräch kann ein Trick sein: Selbstverständlich sollten Sie nicht auf all Ihre Fehler mit dem Finger zeigen. Aber sich gar keine Schwächen einzugestehen, ist auch nicht der richtige Weg. Denn wenn Sie davon überzeugt sind, bereits alles zu können, was Sie können wollen oder müssen, macht das keinen besonders guten Eindruck. Das neue Unternehmen möchte von Ihnen, dass Sie neugierig bleiben, sich Herausforderungen stellen und stetig daran interessiert sich, an neuen Ideen und Projekten gemeinsam mit dem Unternehmen zu wachsen. Welche Jobs niemand machen will, obwohl sie gut bezahlt sind, lesen Sie hier.

Hätten Sie im Vorstellungsgespräch eine Antwort auf die Frage „Was sind die drei Hauptgründe für Ihren Erfolg?“?

Passen Sie im Vorstellungsgespräch bei dieser Frage auf: Selbstverständlich dürfen Sie stolz auf Ihre Erfolge sein und davon berichten. Wenn Sie aber immer nur von sich selbst, Ihrer Eigenleistung und nie vom Team, also einem „wir“ bzw. „uns“ sprechen, zeigen Sie dem Bericht zufolge, dass Sie ein eher selbstbezogener und weniger ein Teamplayer sind. Aber in nahezu jedem Job müssen Sie gut mit Kolleginnen und Kollegen auskommen und zusammenarbeiten. Einzelkämpfer und Einzelkämpferinnen haben es in einem Angestelltenverhältnis schwer. (jn) *Merkur.de ist ein Angebot von IPPEN.MEDIA.

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