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Fremdsprachen sind bei Bewerbungen gefragt.

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Lebenslauf: So geben Sie Fremdsprachen an - ohne, dass es peinlich wird

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In Stellenbeschreibungen werden meist Fremdsprachen-Kenntnisse verlangt. Doch wie gebe ich diese im Lebenslauf an – ohne mich später zu blamieren?

Viele Unternehmen arbeiten mit internationalen Geschäftspartnern oder haben Kunden auf der ganzen Welt. Sehr gute Englisch-Kenntnisse werden oft schon vorausgesetzt, um eine Stelle zu bekommen. Aber auch andere Sprachen wie Spanisch oder Italienisch sind bei Unternehmen gefragt. Doch wie geben Bewerber ihr Sprach-Niveau im Lebenslauf richtig an?

Fremdsprachen im Lebenslauf: Das Sprachniveau ist entscheidend

Viele Bewerber machen den Fehler, ihr Fremdsprachen-Level nach Schuljahren anzugeben, etwa "Englisch: Neun Jahre". Doch bei der Bewerbung zählt nicht, wie lange Sie eine Sprache erlernt haben, sondern ihr Sprachniveau. 

Lebenslauf: So formulieren Sie Fremdsprachenkenntnisse richtig

Fremdsprachenkenntnisse werden im Lebenslauf und im Anschreiben folgendermaßen formuliert:

  • Grundkenntnisse: Elementare Kenntnisse, die meist noch aus der Schulzeit stammen. Auf diesem Level können Sie einfachen Unterhaltungen folgen und etwa im Urlaub nach dem Weg fragen.
  • Gute Fremdsprachenkenntnisse: Sie können Telefonate führen und sich in der Fremdsprache unterhalten. Im Schriftverkehr kann es zu Lücken kommen.
  • Sehr gute Fremdsprachenkenntnisse: Sie können fachbezogene Unterhaltungen führen, auch komplexe Themen stellen kein Problem dar.
  • Verhandlungssicher in Wort und Schrift: Sie beherrschen die Sprache sowohl im beruflichen als auch privaten Umfeld, haben vermutlich eine Zeit lang im jeweiligen Land verbracht.
  • Muttersprache / muttersprachliches Niveau: Diesen Begriff verwenden ausschließlich Menschen, die mit dieser Sprache aufgewachsen sind. Wer lange Jahre im Ausland verbracht hat und die Sprache exzellent beherrscht, kann "muttersprachliches Niveau angeben."

Fremdsprachen im Lebenslauf: Bloß nicht übertreiben

Bei Ihren Fremdsprachenkenntnissen sollten Sie auf keinen Fall übertreiben, denn im Bewerbungsgespräch wird in der Regel getestet, wie gut Sie die verlangte Sprache wirklich beherrschen. Und das könnte ganz schön peinlich werden.

Lesen Sie auch: Lebenslauf 2018: Inhalt, Aufbau und absolute No-Gos.

Von Andrea Stettner

Zehn Dinge, die Sie im Bewerbungsgespräch sofort disqualifizieren

Wer sich zu viel schminkt oder übermäßig stylt, der fällt bei 5 Prozent aller Personalchefs sofort durch. Wenn Sie sich also nicht gerade in einer Firma für Stylingprodukte bewerben, sollten Sie knalligen Lippenstift, zu viel Haargel oder auffälligen Lidschatten lieber sein lassen.
Wer sich zu viel schminkt oder übermäßig stylt, der fällt bei 5 Prozent aller Personalchefs sofort durch. Wenn Sie sich also nicht gerade in einer Firma für Stylingprodukte bewerben, sollten Sie knalligen Lippenstift, zu viel Haargel oder auffälligen Lidschatten lieber sein lassen. © pexels
Zu schlaff, zu stark oder verschwitzt? Ein schlechter Händedruck fällt bei sechs Prozent der Personaler negativ auf.
Zu schlaff, zu stark oder verschwitzt? Ein schlechter Händedruck fällt bei sechs Prozent der Personaler negativ auf. © pixabay
Wer mit einem Coffee-to-go oder der Coladose in der Hand beim Vorstellungsgespräch erscheint, sorgt bei 14 Prozent der Recruiter für Stirnrunzeln.
Wer mit einem Coffee-to-go oder der Coladose in der Hand beim Vorstellungsgespräch erscheint, sorgt bei 14 Prozent der Recruiter für Stirnrunzeln. © pexels
Ihr bewerbt euch für einen Job in der Bank, erscheint aber in Jeans und T-Shirt? Zu lässige Kleidung disqualifiziert Sie bei 24 Prozent aller Personalchefs. Kleiden Sie sich also lieber etwas zu schick als zu bequem - damit macht man nichts falsch.
Ihr bewerbt euch für einen Job in der Bank, erscheint aber in Jeans und T-Shirt? Zu lässige Kleidung disqualifiziert Sie bei 24 Prozent aller Personalchefs. Kleiden Sie sich also lieber etwas zu schick als zu bequem - damit macht man nichts falsch. © pexels
Gegen einen kleinen Snack vor dem Job Interview ist nichts einzuwenden - aber bitte lassen Sie Ihr Essen in der Tasche verschwinden, bevor es ernst wird. 38 Prozent aller Personaler finden es ziemlich unhöflich, wenn Sie nebenbei ihr belegtes Brot oder gar einen miefigen Döner kauen.
Gegen einen kleinen Snack vor dem Job Interview ist nichts einzuwenden - aber bitte lassen Sie Ihr Essen in der Tasche verschwinden, bevor es ernst wird. 38 Prozent aller Personaler finden es ziemlich unhöflich, wenn Sie nebenbei ihr belegtes Brot oder gar einen miefigen Döner kauen. © pixabay
Fallen Sie Ihrem Gegenüber besser nicht ins Wort: Für 39 Prozent der Recruiter ist das ein absolutes No-Go und disqualifiziert Sie auf der Stelle.
Fallen Sie Ihrem Gegenüber besser nicht ins Wort: Für 39 Prozent der Recruiter ist das ein absolutes No-Go und disqualifiziert Sie auf der Stelle. © pixabay
Eigentlich sollte das selbstverständlich sein, aber wer ungepflegt zum Bewerbungsgespräch erscheint, ist bei der Hälfte der Personalchefs unten durch. Also lieber noch einmal duschen, Haare waschen und ein Deo benutzen, bevor Sie sich auf den Weg machen.
Eigentlich sollte das selbstverständlich sein, aber wer ungepflegt zum Bewerbungsgespräch erscheint, ist bei der Hälfte der Personalchefs unten durch. Also lieber noch einmal duschen, Haare waschen und ein Deo benutzen, bevor Sie sich auf den Weg machen. © pexels
"Wer zu spät kommt, den betraft das Leben" - oder der Personalchef. Denn wer beim Vorstellungsgespräch zu spät erscheint, disqualifiziert sich sofort bei 58 Prozent der Unternehmen. Planen Sie sich also genügend Puffer für die Anfahrt ein.
"Wer zu spät kommt, den betraft das Leben" - oder der Personalchef. Denn wer beim Vorstellungsgespräch zu spät erscheint, disqualifiziert sich sofort bei 58 Prozent der Unternehmen. Planen Sie sich also genügend Puffer für die Anfahrt ein. © pixabay
Finger weg vom Handy - das gilt nicht nur beim Familienessen, sondern auch fürs Vorstellungsgespräch. Bei 71 Prozent aller Recruiter schießen Sie sich gleich ins Abseits, wenn Sie im Gespräch Ihr Telefon zücken.
Finger weg vom Handy - das gilt nicht nur beim Familienessen, sondern auch fürs Vorstellungsgespräch. Bei 71 Prozent aller Recruiter schießen Sie sich gleich ins Abseits, wenn Sie im Gespräch Ihr Telefon zücken. © pexels
Das größte No-Go für Personalchefs ist aber unhöfliches Verhalten gegenüber Mitarbeitern. Wer die Empfangsdame anzickt oder andere Mitarbeiter herumkommandiert, der fliegt bei stolzen 86 Prozent aller Personalchefs von der Kandidatenliste.
Das größte No-Go für Personalchefs ist aber unhöfliches Verhalten gegenüber Mitarbeitern. Wer die Empfangsdame anzickt oder andere Mitarbeiter herumkommandiert, der fliegt bei stolzen 86 Prozent aller Personalchefs von der Kandidatenliste. © pixabay

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