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Gehalts-Vergleich: Sehen Sie hier, ob Sie mehr verdienen als der Durchschnitt.

Löhne in Deutschland

Gehalts-Vergleich: Sehen Sie hier, ob Sie mehr verdienen als der Durchschnitt

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Immer noch besteht eine Kluft zwischen den neuen und den alten Bundesländern - vor allem was das Gehalt angeht. Wie schneiden Sie in diesem Spiel ab?

Die Bundesagentur für Arbeit hat ermittelt, wie sehr das Gehalt deutscher Arbeitnehmer von ihrem Arbeitsort abhängt. Und das Fazit lautet: Es variiert zum Teil erheblich. In Hamburg bekommen Arbeiter einen Bruttolohn von 3.718 Euro, in Mecklenburg-Vorpommern nur 1.222 Euro im Monat.

Monatlicher Bruttolohn in Deutschland nach Bundesländern

Bruttolohn von sozialversicherungspflichtig Vollzeitbeschäftigten nach Regionen (Stand: 31.12.2018).

Die Kluft zwischen Ost- und Westdeutschland ist weiterhin breit, zeigt das Nachrichten-Magazin Focus Online: Im Osten liegt der Medianlohn bei 2.707 Euro, während er sich im Westen auf 3.434 Euro beläuft.

Hamburg

3.718 Euro

Baden-Württemberg

3.651 Euro

Hessen

3.593 Euro

Bremen

3.475 Euro

Bayern

3.449 Euro

Saarland

3.392 Euro

Nordrhein-Westfalen

3.391 Euro

Rheinland-Pfalz

3.265 Euro

Berlin

3.242 Euro

Niedersachsen

3.175 Euro

Schleswig-Holstein

3.045 Euro

Sachsen-Anhalt

2.595 Euro

Brandenburg

2.593 Euro

Sachsen

2.587 Euro

Thüringen

2.553 Euro

Mecklenburg-Vorpommern

2.496 Euro

Deutschland

3.304 Euro

(Quelle: Agentur für Arbeit, Stand 31.12.2018; bei den Werten handelt es sich um Medianwerte. Der Medianlohn ist der mittlere Lohn in einer untersuchten Gruppe. Es verdienen genau gleich viele Personen mehr beziehungsweise weniger. Beim Medianlohn handelt es sich um das Arbeitsentgelt vor Abzug von Steuern und Sozialversicherungsbeiträgen.)

Hier erfahren Sie, in welchen Bundesländern Sie das meiste Geld verdienen.

Lesen Sie auch: Gehalt: Das sind die zehn bestbezahlten Berufe Deutschlands 2019 und Gehalt im Marketing: In diesen Jobs verdienen Sie am meisten.

Video: Vorstände verdienen nach wie vor zu viel

Top Zehn Städte und Kreise

Ingolstadt und Wolfsburg schneiden beim Mediangehalt der Städte und Kreise besonders gut ab, unter anderem weil Audi und Volkswagen dort ihre Firmensitze haben und überdurchschnittlich hohe Brutto-Löhne zahlen. Dies bedeutet aber auch eine gewisse Abhängigkeit von der Automobilindustrie.

Ingolstadt

4.897 Euro

Wolfsburg

4.893 Euro

Erlangen

4.787 Euro

Böblingen (Kreis)

4.743 Euro

Ludwigshafen am Rhein

4.715 Euro

Stuttgart

4.480 Euro

München (Kreis)

4.328 Euro

Darmstadt

4.309 Euro

Frankfurt am Main

4.307 Euro

München

4.307 Euro

(Quelle: Agentur für Arbeit, Stand 31.12.2018)

Ebenfalls lesenswert: Gehalts-Check: 100 beliebte Berufe im Vergleich und Gehalt nach der Ausbildung: Das sind die Top- und Flop-Berufe.

Flop Zehn Städte und Kreise

Die zehn Städte und Kreise mit den niedrigsten Brutto-Gehältern liegen allesamt in den neuen Bundesländern. Auf dem letzten Platz liegt Görlitz.

Görlitz (Kreis)

2.272 Euro

Erzgebirgskreis

2.301 Euro

Vorpommern-Rügen (Kreis)

2.303 Euro

Altenburger Land (Kreis)

2.308 Euro

Elbe-Elster (Kreis)

2.324 Euro

Greiz (Kreis)

2.326 Euro

Saale-Orla-Kreis

2.331 Euro

Havelland (Kreis)

2.338 Euro

Landkreis Rostock

2.341 Euro

Unstrut-Hainich-Kreis

2.343 Euro

(Quelle: Agentur für Arbeit, Stand 31.12.2018) 

Gehalt richtet sich nach Berufsabschluss, Anforderungsniveau und Wirtschaftsabschnitt

Das Gehaltsniveau richtet sich auch nach dem Berufsabschluss, Anforderungsniveau und Wirtschaftsabschnitt. Arbeitnehmer mit akademischem Abschluss kommen auf ein Brutto-Gehalt von 5.223 Euro. Wer einen Berufsabschluss vorweisen kann, kann mit etwa 3.189 Euro rechnen, was nur knapp unter dem deutschen Medianlohn von 3.304 Euro liegt. Ohne Berufsabschluss kommen Arbeitnehmer auf 2.461 Euro.

Eine weitere Studie der Bundesagentur für Arbeit hat ergeben, dass von den rund 33 Millionen sozialversicherungspflichtig Beschäftigten in Deutschland 19,8 Prozent einen monatlichen Lohn von bis zu 1.500 Euro brutto erhalten. 25,5 Prozent kommen auf bis zu 2.500 Euro und 22,4 Prozent auf bis zu 3.500. Das bedeutet, dass mehr als 2,3 Millionen sozialversicherungspflichtige Arbeitnehmer weniger als 850 Euro im Monat zur Verfügung haben.

Überprüfen Sie hier, ob Sie mehr verdienen als der Durchschnitt.

Lesen Sie auch: Wie hoch ist das Einkommen der Deutschen im Durchschnitt? und Gehalts-Check: So viele Deutsche verdienen weniger als Sie.

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