Wer Karriere machen will, sollte selbstbewusst sein, sich aber nicht überschätzen.
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Wer Karriere machen will, sollte selbstbewusst sein, sich aber nicht überschätzen.

Hätten Sie es gedacht?

Wollen Sie Karriere machen, sollten Sie genau das nicht tun - der größte Fehler

Wer im Job erfolgreich sein will, sollte die Fallen im Berufsleben kennen. Experten sagen, was Sie auf jeden Fall verhindern sollten.

  • Wer Karriere machen will, sollte sich den Rat von Experten zu Herzen nehmen.
  • Denn nicht immer gelingt der nächste Karriereschritt.
  • Sie können auf dem Weg dorthin leider einiges falsch machen.

Sie wollen Karriere* machen - doch obwohl Sie fleißig und engagiert sind, bleibt der gewünschte Erfolg aus und Sie fragen sich, woran das liegt? Dann sollten Sie sich diesen Rat zu Herzen nehmen: Das Portal "Karrierbibel.de" nennt die größten Fehler, die Sie auf der Karriereleiter nach oben unbedingt vermeiden sollten. Deutlich wird dabei: Manche Mitarbeiter stehen sich offenbar (leider auch) selbst im Weg.

Diese fünf Karrierefehler sollten Sie im Job vermeiden:

  • Überschätzen Sie sich nicht: Gerade, wenn man frisch in einem Unternehmen ist und vor Tatendrang strotzt, neigen manche Kollegen dazu, alles infrage zu stellen und neu aufsetzen zu wollen. Wägen Sie ab, welche Arbeitsabläufe man schnell und einfach optimieren kann, ohne den alteingesessenen Kollegen auf die Füße zu treten. Prüfen Sie regelmäßig Ihre  Fremdwahrnehmung, wie Sie bei Ihren Kollegen ankommen, indem Sie sich Feedback bei Ihrem Vorgesetzen, Mentoren oder einer Vertrauensperson einholen.
  • Keine falsche Bescheidenheit: Gerade in einem großen Konzern kann falsche Bescheidenheit ein Karrierekiller sein. Es ist selbstverständlich für Sie, Ihre Arbeit gewissenhaft zu erledigen. Sie behalten dabei Ihre Wünsche und Vorstellungen für sich, in der Hoffnung, Ihr Vorgesetzter kommt von selbst auf Sie zu? So stehen Sie sich selbst im Weg. Formulieren Sie klar und deutlich Ihre Erwartungen und Ziele und versuchen Sie, aus der Masse hervorzustechen. Suchen Sie das Gespräch mit Ihrem Vorgesetzten und weisen Sie ihn selbstbewusst auf Ihre Leistungen und Erfolge hin.

Mit dieser Körpersprache geht das Bewerbungsgespräch schief

Im Vorstellungsgespräch die Arme verschränken wirkt auf den Gesprächspartner abweisend. Diese Körperhaltung sollten Sie unbedingt vermeiden.
Im Vorstellungsgespräch die Arme verschränken wirkt auf den Gesprächspartner abweisend. Diese Körperhaltung sollten Sie unbedingt vermeiden. © fkn
Halten Sie Blickkontakt mit Ihrem Gegenüber: Kein Blickkontakt wirkt unsicher oder noch schlimmer desinteressiert. Auch verschämt wegschauen macht keinen guten Eindruck.
Halten Sie Blickkontakt mit Ihrem Gegenüber: Kein Blickkontakt wirkt unsicher oder noch schlimmer - desinteressiert. Auch verschämt wegschauen macht keinen guten Eindruck. © fkn
Die Denkerpose: Wahrscheinlich wollen Bewerber mit dieser Körperhaltung zeigen, dass sie sich Gedanken über den Job oder die Fragen des Personalers machen. Oftmals nimmt man so eine Haltung auch automatisch ein. Doch meist wirkt diese Pose gestellt - lassen Sie es also lieber bleiben.
Die Denkerpose: Wahrscheinlich wollen Bewerber mit dieser Körperhaltung zeigen, dass sie sich Gedanken über den Job oder die Fragen des Personalers machen. Oftmals nimmt man so eine Haltung auch automatisch ein. Doch meist wirkt diese Pose gestellt - lassen Sie es also lieber bleiben. © fkn
Sie kennen das selber: Wenn Sie jemand höflich anlächelt, vermittelt Ihnen das eine positive Stimmung. Vermeiden Sie es also, das ganze Gespräch über ernst zu schauen. Doch übertreiben Sie es auch nicht mit dem Lächeln, das könnte künstlich oder unpassend wirken.
Sie kennen das selber: Wenn Sie jemand höflich anlächelt, vermittelt Ihnen das eine positive Stimmung. Vermeiden Sie es also, das ganze Gespräch über ernst zu schauen. Doch übertreiben Sie es auch nicht mit dem Lächeln, das könnte künstlich oder unpassend wirken. © fkn
Jeder kennt ihn, den schlaffen Händedruck. Der erste Eindruck ist dadurch schon negativ behaftet. Drücken Sie Ihrem Gesprächspartner mit Nachdruck und Bestimmtheit die Hand - es wird ihm positiv im Gedächtnis bleiben.
Jeder kennt ihn, den schlaffen Händedruck. Der erste Eindruck ist dadurch schon negativ behaftet. Drücken Sie Ihrem Gesprächspartner mit Nachdruck und Bestimmtheit die Hand - es wird ihm positiv im Gedächtnis bleiben. © fkn
Bleiben Sie cool: Wenn Sie sich aus der Ruhe bringen lassen, werden Sie nervös und fangen höchstwahrscheinlich an, an ihrer Jacke oder ihren Händen zu zupfen. Legen Sie lieber die Hände flach vor sich auf den Tisch oder trinken Sie ab und zu einen Schluck Wasser. So hat der Stress gar nicht erst die Möglichkeit, in ihren Händen eine Reaktion auszulösen.
Bleiben Sie cool: Wenn Sie sich aus der Ruhe bringen lassen, werden Sie nervös und fangen höchstwahrscheinlich an, an ihrer Jacke oder ihren Händen zu zupfen. Legen Sie lieber die Hände flach vor sich auf den Tisch oder trinken Sie ab und zu einen Schluck Wasser. So hat der Stress gar nicht erst die Möglichkeit, in ihren Händen eine Reaktion auszulösen. © fkn
Eine schlaffe oder in sich zusammengefallene Körperhaltung lässt Sie auch müde und wenig aktiv wirken. Setzen Sie sich gerade hin, dass wirkt auf das Gegenüber aufmerksam und positiv.
Eine schlaffe oder in sich zusammengefallene Körperhaltung lässt Sie auch müde und wenig aktiv wirken. Setzen Sie sich gerade hin, dass wirkt auf das Gegenüber aufmerksam und positiv. © fkn
Vermeiden Sie es, mit ihren Haaren zu spielen. Auch das zeugt von Nervosität und Unsicherheit.
Vermeiden Sie es, mit ihren Haaren zu spielen. Auch das zeugt von Nervosität und Unsicherheit. © fkn
Gestikulieren Sie nicht wild mit den Händen, so verbreiten Sie nur Hektik. Bleiben Sie gelassen und strukturiert.
Gestikulieren Sie nicht wild mit den Händen, so verbreiten Sie nur Hektik. Bleiben Sie gelassen und strukturiert. © fkn
Aufstützen
Den Kopf aufstützen: Hier könnte man meinen, Ihr Kopf sei zu schwer, so dass sie ihn nicht von allein gerade halten können. Davon sollten Sie absehen. © fkn
  • Halten Sie sich beim Büro-Gossip zurück: Die soziale Kontakte im Büro sind wichtig und sollten von Ihnen gepflegt werden. Allerdings ist es für Ihren beruflichen Erfolg nicht förderlich, wenn Sie als Büro- Tratsche bekannt sind. Halbwahrheiten oder sogar Lügen im Büro zu verbreiten, wirkt unprofessionell und nicht vertrauenswürdig. Genauso kontraproduktiv ist es, wenn Sie Ihrem Ärger über die Arbeit auf Social Media Luft verschaffen. Versuchen Sie stets, sich professionell zu verhalten. Selbstverständlich können aus Kollegen auch Freunde werden, aber solange ein gewisses Vertrauensverhältnis fehlt, sollten sie sich zurückhalten.
  • Nehmen Sie Hilfe an: Sie nehmen die Dinge gerne selbst in Angriff und arbeiten am liebsten selbstständig? Dann könnte falscher Stolz für Sie eine echte Karrierebremse sein. Schätzen Sie Ihre Stärken und Schwächen realistisch ein. Organisieren Sie Ihre Arbeit und planen Sie Ihre Zeit, wenn Sie an Ihre Grenzen kommen - und sprechen Sie rechtzeitig mit Ihren Kollegen und Vorgesetzten. Kurz gesagt: Holen Sie sich Hilfe. Oft hält falscher Stolz davon ab, nach Unterstützung zu fragen. Doch gerade das richtige Einschätzen von Zeit und Ressourcen kann Ihnen bei Ihrem nächsten Karriereschritt helfen.
  • Keine Angst vor neuen Herausforderungen:Haben Sie keine Angst vor neuen Herausforderungen. Setzen Sie sich Ziele und verfolgen Sie diese selbstbewusst. Es erfordert Mut, etwas Neues zu wagen. Machen Sie sich klar, dass es vollkommen normal sein kann, wenn man zu Beginn noch unsicher ist. Suchen Sie sich Unterstützung bei Kollegen oder Vorgesetzten, die Ihnen Mut machen und Sie bei Ihrem Vorhaben unterstützen. *Merkur.de ist Teil des bundesweiten Ippen-Redaktionsnetzwerks

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Tanja Schindlauer

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