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Jobwechsel: Berufe, die sich für Quereinsteiger eignen und nicht schlecht bezahlt werden

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Von: Nina Büchs

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Data Scientist, Social Media Manager, Bestatter, Berufsschullehrer – in vielen Berufen ist ein Quereinstieg möglich. Vier Beispiele im Überblick.

Langanhaltende Unter- oder Überforderung, zu niedrige Bezahlung, schlechtes Arbeitsklima und fehlende Anerkennung – die Gründe für einen Jobwechsel sind vielseitig. In einigen Fällen reicht ein Gespräch mit dem Chef oder ein Wechsel der Abteilung oder der Aufgabenfelder. Doch manchmal ist es ratsam, einen Neuanfang als Quereinsteiger in Betracht zu ziehen, um wieder Freude an der Arbeit zu verspüren. Doch welche Jobs eignen sich für einen Quereinstieg? Vier Beispiele für Jobs, bei denen man zum Teil auch sehr gut bezahlt wird.

Jobwechsel: Quereinstieg als Data Scientist – bis zu 64.500 Euro brutto im Jahr möglich

Besonders nachgefragt ist in Zeiten der Digitalisierung der Job als „Data Scientist“. Im Internet findet man dazu zahlreiche Kurse und Schulungen, die damit werben, Quereinsteiger in nur wenigen Wochen zum Data Scientist auszubilden. Doch ganz einfach ist der Einstieg in diesem Bereich nicht. Zwar braucht man kein Informatik-Studium, doch technisches Verständnis und im Idealfall Vorkenntnisse im Programmieren oder in Statistik sollten Interessierte dennoch mitbringen, berichtet die Zeit.

Als Data Scientist arbeitet man mit Analysen, Algorithmen oder Prognosemodellen. Das Gehalt eines Data Scientists liegt laut „Stepstone“ bei 47.900 und 64.500 Euro brutto im Jahr. Als Einsteiger verdient man jedoch meist noch unter 45.000 Euro.

Jobwechsel: Quereinstieg als Social Media Manager – Gehalt und Anforderungen

Eine Frau sitzt an einem Schreibtisch.
Unzufriedenheit im Job macht auf Dauer krank – betroffene Arbeitnehmer sollten dann über einen Jobwechsel nachdenken. (Symbolbild) © Eva Blanco/Westend61/Imago

Social Media Manager spielen eine große Rolle im Bereich Öffentlichkeitsarbeit und kennen sich gut mit Plattformen wie Facebook, Instagram oder TikTok aus. Sie planen Inhalte und Onlineauftritte des Unternehmens auf den verschiedenen Kanälen. Eine spezielle Ausbildung in diesem Bereich ist übrigens nicht unbedingt notwendig. Nach Angaben der „Leipzig School of Media“ sind aber Bewerber, die zum Beispiel ein Studium im Bereich Kommunikationswissenschaften, Unternehmenskommunikation, Marketing, Medienmanagement oder Betriebswirtschaft vorweisen können, besonders gern gesehen. Wichtig ist vor allem das Interesse an sozialen Medien und auch eine gute Ausdrucksfähigkeit. Für Menschen, die Social Media Manager werden wollen, gibt es viele Weiterbildungen. Somit ist der Job auch für viele Quereinsteiger lukrativ.

Das durchschnittliche Bruttogehalt bei Social Media Managern in Deutschland, liegt nach Angaben von „Gehalt.de“ bei 3.476 Euro brutto bei 40 Wochenstunden.

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Jobwechsel: Quereinstieg als Berufsschullehrer – Voraussetzungen und Gehalt

Wissen an junge Menschen vermitteln – das klingt für einige Arbeitnehmer verlockender, als täglich am Schreibtisch zu sitzen. Unterrichten können Quereinsteiger zum Beispiel an Berufsschulen. Doch es gelten bestimmte Voraussetzungen. Laut dem Portal „karriere. unicum.de“ müssen Quereinsteiger einen Uni-Abschluss mit mindestens sieben Semester Regelstudienzeit und zwei Jahre Berufserfahrung haben. Wer einen Fachhochschulabschluss hat, kann einen berufsbegleitenden Master of Education machen – in diesem Fall haben Bewerber die Chance auf eine Verbeamtung und einer Bezahlung nach der Besoldungsgruppe A13.

Je nach Bundesland gelten übrigens unterschiedliche Anforderungen an Bewerber und auch die Gehälter sind unterschiedlich geregelt. In Baden-Württemberg können Berufseinsteiger zum Beispiel dann in der Besoldungsgruppe A13 über 4.000 Euro brutto im Monat verdienen. 

Jobwechsel: Quereinstieg als Bestatter oder Bestatterin – Gehalt und Aufgabenfelder

Nach Angaben der Karriere-Plattform „Indeed“ sind Quereinsteigende im Bestattungsberuf häufiger als in anderen Branchen zu finden. Der Job des Bestatters erfordert neben organisatorischem Geschick auch viel Empathie, da Bestatterinnen und Bestatter Menschen beraten und betreuen, die einen Angehörigen verloren haben. Zugegeben: Besonders hoch ist das Gehalt eines Bestatters nicht – im Durchschnitt verdienen diese dem Portal „Gehalt.de“ zufolge bei drei Jahren Berufserfahrung oder weniger und einer Arbeitszeit bei 40 Wochenstunden etwa 2.700 Euro brutto. Hervorzuheben ist bei dem Beruf jedoch die Vielseitigkeit der Tätigkeiten – diese umfassen die Organisation und Durchführung von Trauerfeiern, den Transport und die Vorbereitung der Verstorbenen sowie die Beratung und Betreuung von trauernden Angehörigen.

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