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Ganz schön dreist: Peloton entlässt 2.800 Mitarbeiter mit zweifelhaftem Abschiedsgeschenk

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Von: Andrea Stettner

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Peloton-Rad. Das Fitnessunternehmen Peloton muss weltweit Mitarbeiter entlassen.
Das Fitnessunternehmen Peloton muss weltweit Mitarbeiter entlassen. © Mark Lennihan/dpa (Archivbild/Symbolbild)

Peloton muss aufgrund der Corona-Krise 2.800 Mitarbeiter entlassen. Zum Abschied lässt sich die Firma nicht lumpen – doch ein Geschenk dürfte vielen missfallen.

Das Unternehmen Peloton ist bekannt für seine Fitnesskurse auf Homebikes. Während die Firma zu Anfang der Coronakrise durch sein Heimangebot noch zu den Gewinnern der Pandemie zählte, ist Nachfrage und Wachstum inzwischen stagniert – mit Folgen.

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Kündigungen: Peloton entlässt 2.800 Mitarbeiter weltweit

Am 8. Februar gab das Unternehmen bekannt, dass der bisherige CEO John Foley ersetzt wird. Sein Nachfolger wird Barry McCarthy, der als ehemaliger CFO von Spotify und Netflix vielen ein Begriff sein dürfte. Doch auch die Belegschaft muss zittern: Wie Peloton in einer Pressemitteilung bekannt gab, streicht das Unternehmen 2.800 Stellen weltweit. Zuerst werden Entlassungsgespräche mit dem Nordamerika-Team geführt.

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Zum Abschied ein gratis Peloton-Abo

Um sich bei dem Team zu bedanken, zeigt sich das Unternehmen großzügig. So winkt den Nordamerika-Mitarbeitern als Benefit unter anderem eine Abfindung sowie verschiedene Job-Coachings. Ein Abschiedsgeschenk dürfte jedoch tatsächlich für erstaunte Gesichter sorgen – das Peloton-Abo. „Die monatliche Peloton-Mitgliedschaft ist für betroffene Teammitglieder für weitere 12 Monate kostenlos.“, heißt es in der Pressemitteilung. Zuerst die Kündigung – und dann noch ein Jahr lang an den alten Arbeitgeber erinnert werden? Darüber dürften sich wohl die wenigsten freuen.

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