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Bei der Bewerbung fehlt oft eine wichtige Angabe im Lebenslauf.

Personalchefin von Amazon klärt auf

Viele Bewerber vergessen diese einfache, aber wichtige Angabe im Lebenslauf 

Beim Lebenslauf ist oft weniger mehr. Dabei übertreiben es jedoch viele Bewerber - und lassen eine wichtige Angabe weg. 

Der Lebenslauf soll in der Regel nicht länger als ein bis zwei Seiten sein. Gerade wer schon viele Jobs hatte, dem geht bei diesem ungeschriebenen Gesetz schnell der Platz aus. Deshalb sparen viele Bewerber an scheinbar nebensächlichen Informationen, die für Personaler jedoch entscheidend sein können.

Bewerber vergessen oft die Aufgaben und erreichten Ziele zu nennen

Eine Sache ärgert Personalentscheider immer wieder: Wenn Bewerber zwar den Jobtitel und die Firma nennen, jedoch nicht, welche Aufgaben sie in ihrem Job hatten.

"Jobtitel sind gut, aber wir wollen verstehen, an welchem Projekt ihr gearbeitet habt, welchen Umfang die Projekte hatten, und was ihr dafür getan habt, eure Aufgaben erfolgreich zu erledigen", verrät Celeste Joy Diaz dem BusinessInsider. Sie ist Personalchefin für Universitätsprogramme bei Amazon in Los Angeles und hat schon viele Lebensläufe gelesen.

Auch interessant: Mit dieser einfachen Formulierung im Lebenslauf überzeugen Sie sofort jeden Personaler.

Diese Angaben sind für Unternehmen nützlich

Daher sollten Bewerber unbedingt darauf achten, konkrete Angaben zu ihren geleisteten Aufgaben zu machen, etwa

  • zu Projekten, die sie geleitet haben,
  • den erzielten Umsätzen oder sonstige
  • Ziele, die sie erreicht haben.

Laut Karrierecoach Tina Nicolai sollten Sie dabei so präzise wie möglich vorgehen und konkrete Zahlen nennen, etwa: "Ich habe dazu beigetragen, den Umsatz innerhalb von 12 Monaten um 500 Prozent auf eine Million Dollar zu steigern, indem ich dies und das getan habe". Ihrer Meinung nach können Arbeitgeber so den Wert des Bewerbers für die Firma besser beurteilen.

Lesen Sie auch: Sechs typische Fehler im Lebenslauf, die fast jeder einmal macht.

Von Andrea Stettner

Mit dieser Körpersprache geht das Bewerbungsgespräch schief

Im Vorstellungsgespräch die Arme verschränken wirkt auf den Gesprächspartner abweisend. Diese Körperhaltung sollten Sie unbedingt vermeiden.
Im Vorstellungsgespräch die Arme verschränken wirkt auf den Gesprächspartner abweisend. Diese Körperhaltung sollten Sie unbedingt vermeiden. © fkn
Halten Sie Blickkontakt mit Ihrem Gegenüber: Kein Blickkontakt wirkt unsicher oder noch schlimmer desinteressiert. Auch verschämt wegschauen macht keinen guten Eindruck.
Halten Sie Blickkontakt mit Ihrem Gegenüber: Kein Blickkontakt wirkt unsicher oder noch schlimmer - desinteressiert. Auch verschämt wegschauen macht keinen guten Eindruck. © fkn
Die Denkerpose: Wahrscheinlich wollen Bewerber mit dieser Körperhaltung zeigen, dass sie sich Gedanken über den Job oder die Fragen des Personalers machen. Oftmals nimmt man so eine Haltung auch automatisch ein. Doch meist wirkt diese Pose gestellt - lassen Sie es also lieber bleiben.
Die Denkerpose: Wahrscheinlich wollen Bewerber mit dieser Körperhaltung zeigen, dass sie sich Gedanken über den Job oder die Fragen des Personalers machen. Oftmals nimmt man so eine Haltung auch automatisch ein. Doch meist wirkt diese Pose gestellt - lassen Sie es also lieber bleiben. © fkn
Sie kennen das selber: Wenn Sie jemand höflich anlächelt, vermittelt Ihnen das eine positive Stimmung. Vermeiden Sie es also, das ganze Gespräch über ernst zu schauen. Doch übertreiben Sie es auch nicht mit dem Lächeln, das könnte künstlich oder unpassend wirken.
Sie kennen das selber: Wenn Sie jemand höflich anlächelt, vermittelt Ihnen das eine positive Stimmung. Vermeiden Sie es also, das ganze Gespräch über ernst zu schauen. Doch übertreiben Sie es auch nicht mit dem Lächeln, das könnte künstlich oder unpassend wirken. © fkn
Jeder kennt ihn, den schlaffen Händedruck. Der erste Eindruck ist dadurch schon negativ behaftet. Drücken Sie Ihrem Gesprächspartner mit Nachdruck und Bestimmtheit die Hand - es wird ihm positiv im Gedächtnis bleiben.
Jeder kennt ihn, den schlaffen Händedruck. Der erste Eindruck ist dadurch schon negativ behaftet. Drücken Sie Ihrem Gesprächspartner mit Nachdruck und Bestimmtheit die Hand - es wird ihm positiv im Gedächtnis bleiben. © fkn
Bleiben Sie cool: Wenn Sie sich aus der Ruhe bringen lassen, werden Sie nervös und fangen höchstwahrscheinlich an, an ihrer Jacke oder ihren Händen zu zupfen. Legen Sie lieber die Hände flach vor sich auf den Tisch oder trinken Sie ab und zu einen Schluck Wasser. So hat der Stress gar nicht erst die Möglichkeit, in ihren Händen eine Reaktion auszulösen. 
Bleiben Sie cool: Wenn Sie sich aus der Ruhe bringen lassen, werden Sie nervös und fangen höchstwahrscheinlich an, an ihrer Jacke oder ihren Händen zu zupfen. Legen Sie lieber die Hände flach vor sich auf den Tisch oder trinken Sie ab und zu einen Schluck Wasser. So hat der Stress gar nicht erst die Möglichkeit, in ihren Händen eine Reaktion auszulösen.  © fkn
Eine schlaffe oder in sich zusammengefallene Körperhaltung lässt Sie auch müde und wenig aktiv wirken. Setzen Sie sich gerade hin, dass wirkt auf das Gegenüber aufmerksam und positiv.
Eine schlaffe oder in sich zusammengefallene Körperhaltung lässt Sie auch müde und wenig aktiv wirken. Setzen Sie sich gerade hin, dass wirkt auf das Gegenüber aufmerksam und positiv. © fkn
Vermeiden Sie es, mit ihren Haaren zu spielen. Auch das zeugt von Nervosität und Unsicherheit.
Vermeiden Sie es, mit ihren Haaren zu spielen. Auch das zeugt von Nervosität und Unsicherheit. © fkn
Gestikulieren Sie nicht wild mit den Händen, so verbreiten Sie nur Hektik. Bleiben Sie gelassen und strukturiert.
Gestikulieren Sie nicht wild mit den Händen, so verbreiten Sie nur Hektik. Bleiben Sie gelassen und strukturiert. © fkn
Aufstützen
Den Kopf aufstützen: Hier könnte man meinen, Ihr Kopf sei zu schwer, so dass sie ihn nicht von allein gerade halten können. Davon sollten Sie absehen. © fkn

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