Am Arbeitsplatz ist ein offener Umgang mit Mobbing wichtig, damit niemand ausgegrenzt wird.
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Am Arbeitsplatz ist ein offener Umgang mit Mobbing wichtig, damit niemand ausgegrenzt wird.

Belastung im Job

Mobbing: So sollten Sie handeln, wenn Sie davon im Job betroffen sind - ein Detail entscheidet

Mobbing am Arbeitsplatz ist leider keine Seltenheit. Experten geben Tipps, was zu tun ist - eine Maßnahme ist besonders wichtig.

Mobbing am Arbeitsplatz* kann starke Auswirkungen auf die Gesundheit und Tätigkeit von Beschäftigten haben: Betroffene melden sich häufiger krank, sind weniger motiviert und zunehmend unproduktiv. Das erklärt die Berufsgenossenschaft Holz und Metall (BGHM) in ihrer Zeitschrift „BGHM aktuell“ (Ausgabe 4/2020).

Bei Mobbing andere Kollegen um Hilfe bitten

Besonders wichtig: Wer Mobbing erlebt, sollte um Unterstützung bitten, etwa bei Kollegen oder direkt beim Chef. Führungskräfte sind dazu verpflichtet, zwischen den Parteien zu vermitteln - am besten in der betrieblich vereinbarten Vorgehensweise. Sie müssen eine Klärung der Situation herbeiführen und gemeinsam mit allen Beteiligten nach einer Lösung suchen.

Ist der Chef involviert oder reagiert nicht auf diese Bitte, können Betroffene sich an eine betriebliche Vertrauensperson, Interessenvertretung oder andere Führungspersonen wenden. Auch Sicherheitsbeauftragte oder Betriebsärzte können weiterhelfen, wenn diese eine betrieblich akzeptierte Vertrauenspersonen sind.

Ein offener Umgang mit dem Thema sei wichtig - auch um Probleme frühzeitig zu erkennen. Daher seien Schulungen zur Thematik erforderlich und eine Betriebsvereinbarung zum Umgang mit Mobbing empfehlenswert. Helfen kann auch eine betriebliche Anlaufstelle. (dpa/ahu) *Merkur.de ist Teil des bundesweiten Ippen-Redaktionsnetzwerks.

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Zehn Dinge, die Sie im Bewerbungsgespräch sofort disqualifizieren

Wer sich zu viel schminkt oder übermäßig stylt, der fällt bei 5 Prozent aller Personalchefs sofort durch. Wenn Sie sich also nicht gerade in einer Firma für Stylingprodukte bewerben, sollten Sie knalligen Lippenstift, zu viel Haargel oder auffälligen Lidschatten lieber sein lassen.
Wer sich zu viel schminkt oder übermäßig stylt, der fällt bei 5 Prozent aller Personalchefs sofort durch. Wenn Sie sich also nicht gerade in einer Firma für Stylingprodukte bewerben, sollten Sie knalligen Lippenstift, zu viel Haargel oder auffälligen Lidschatten lieber sein lassen. © pexels
Zu schlaff, zu stark oder verschwitzt? Ein schlechter Händedruck fällt bei sechs Prozent der Personaler negativ auf.
Zu schlaff, zu stark oder verschwitzt? Ein schlechter Händedruck fällt bei sechs Prozent der Personaler negativ auf. © pixabay
Wer mit einem Coffee-to-go oder der Coladose in der Hand beim Vorstellungsgespräch erscheint, sorgt bei 14 Prozent der Recruiter für Stirnrunzeln.
Wer mit einem Coffee-to-go oder der Coladose in der Hand beim Vorstellungsgespräch erscheint, sorgt bei 14 Prozent der Recruiter für Stirnrunzeln. © pexels
Ihr bewerbt euch für einen Job in der Bank, erscheint aber in Jeans und T-Shirt? Zu lässige Kleidung disqualifiziert Sie bei 24 Prozent aller Personalchefs. Kleiden Sie sich also lieber etwas zu schick als zu bequem - damit macht man nichts falsch.
Ihr bewerbt euch für einen Job in der Bank, erscheint aber in Jeans und T-Shirt? Zu lässige Kleidung disqualifiziert Sie bei 24 Prozent aller Personalchefs. Kleiden Sie sich also lieber etwas zu schick als zu bequem - damit macht man nichts falsch. © pexels
Gegen einen kleinen Snack vor dem Job Interview ist nichts einzuwenden - aber bitte lassen Sie Ihr Essen in der Tasche verschwinden, bevor es ernst wird. 38 Prozent aller Personaler finden es ziemlich unhöflich, wenn Sie nebenbei ihr belegtes Brot oder gar einen miefigen Döner kauen.
Gegen einen kleinen Snack vor dem Job Interview ist nichts einzuwenden - aber bitte lassen Sie Ihr Essen in der Tasche verschwinden, bevor es ernst wird. 38 Prozent aller Personaler finden es ziemlich unhöflich, wenn Sie nebenbei ihr belegtes Brot oder gar einen miefigen Döner kauen. © pixabay
Fallen Sie Ihrem Gegenüber besser nicht ins Wort: Für 39 Prozent der Recruiter ist das ein absolutes No-Go und disqualifiziert Sie auf der Stelle.
Fallen Sie Ihrem Gegenüber besser nicht ins Wort: Für 39 Prozent der Recruiter ist das ein absolutes No-Go und disqualifiziert Sie auf der Stelle. © pixabay
Eigentlich sollte das selbstverständlich sein, aber wer ungepflegt zum Bewerbungsgespräch erscheint, ist bei der Hälfte der Personalchefs unten durch. Also lieber noch einmal duschen, Haare waschen und ein Deo benutzen, bevor Sie sich auf den Weg machen.
Eigentlich sollte das selbstverständlich sein, aber wer ungepflegt zum Bewerbungsgespräch erscheint, ist bei der Hälfte der Personalchefs unten durch. Also lieber noch einmal duschen, Haare waschen und ein Deo benutzen, bevor Sie sich auf den Weg machen. © pexels
"Wer zu spät kommt, den betraft das Leben" - oder der Personalchef. Denn wer beim Vorstellungsgespräch zu spät erscheint, disqualifiziert sich sofort bei 58 Prozent der Unternehmen. Planen Sie sich also genügend Puffer für die Anfahrt ein.
"Wer zu spät kommt, den betraft das Leben" - oder der Personalchef. Denn wer beim Vorstellungsgespräch zu spät erscheint, disqualifiziert sich sofort bei 58 Prozent der Unternehmen. Planen Sie sich also genügend Puffer für die Anfahrt ein. © pixabay
Finger weg vom Handy - das gilt nicht nur beim Familienessen, sondern auch fürs Vorstellungsgespräch. Bei 71 Prozent aller Recruiter schießen Sie sich gleich ins Abseits, wenn Sie im Gespräch Ihr Telefon zücken.
Finger weg vom Handy - das gilt nicht nur beim Familienessen, sondern auch fürs Vorstellungsgespräch. Bei 71 Prozent aller Recruiter schießen Sie sich gleich ins Abseits, wenn Sie im Gespräch Ihr Telefon zücken. © pexels
Das größte No-Go für Personalchefs ist aber unhöfliches Verhalten gegenüber Mitarbeitern. Wer die Empfangsdame anzickt oder andere Mitarbeiter herumkommandiert, der fliegt bei stolzen 86 Prozent aller Personalchefs von der Kandidatenliste.
Das größte No-Go für Personalchefs ist aber unhöfliches Verhalten gegenüber Mitarbeitern. Wer die Empfangsdame anzickt oder andere Mitarbeiter herumkommandiert, der fliegt bei stolzen 86 Prozent aller Personalchefs von der Kandidatenliste. © pixabay

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