Ist die Pause kürzer, fällt es leichter, hinterher zurück in die aktuelle Aufgabe zu finden. Foto: Christin Klose/dpa-tmn
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Ist die Pause kürzer, fällt es leichter, hinterher zurück in die aktuelle Aufgabe zu finden.

Tipps im Job

Darum schaden lange Pausen in der Arbeit - Experten verraten, wie es besser geht

Wenn die Motivation nach der Mittagspause regelmäßig flöten geht, sollten Beschäftigte ihre Pausengestaltung überdenken. Experten sagen, worauf es ankommt.

Nach einer kurzen Unterbrechung findet man leichter wieder zu einer Aufgabe zurück als nach einer langen. Deshalb sollte man im Berufsalltag* auch eher auf mehrere kurze Pausen setzen als etwa auf eine sehr ausgedehnte Mittagspause. Das empfiehlt Christiane Golze vom Institut für Arbeit und Gesundheit der Deutschen Gesetzlichen Unfallversicherung (DGUV).

Zum Weiterlesen: Das ist der ideale Zeitpunkt, um im Job eine Pause zu machen - sagen Forscher

Mittagspause im Job: Spaziergang oder Füße hoch?

Wenn möglich, sollten Beschäftigte während der Pause ihren Arbeitsplatz verlassen, erklärt die Expertin im Magazin Arbeit & Gesundheit (Ausgabe 05/2020). Ob sie dann eine kurze Runde spazieren gehen oder lieber die Füße hochlegen, hängt der Expertin zufolge von ihrer Tätigkeit ab. Wer im Job ohnehin aktiv und auf den Beinen ist, lässt es lieber ruhig angehen. Sitzt man die meiste Zeit am Schreibtisch, tut Bewegung gut.

Die DGUV hat eine Tippsammlung, was Beschäftigte in einer kurzen Pause alles tun können: Warum nicht mal den Wolken beim Vorbeiziehen zuschauen, sich ausschütteln oder ein Schwätzchen mit dem Kollegen halten? (dpa/ahu)*merkur.de ist Teil des bundesweiten Ippen-Digital-Redaktionsnetzwerks

Lesen Sie hier die ersten zehn Tipps der Liste für die Pause im Job:

  • 1. Fenster öffnen und durchatmen
  • 2. Beim Stretching mit dem Thera-Band dehnen.
  • 3. Einen Kaffee oder Tee genießen.
  • 4. Mit dem Igelball massieren.
  • 5. Lächeln.
  • 6. Schreibtischübungen für Beine und Rücken machen.
  • 7. Mit Vitaminen stärken.
  • 8. Beim Pilates Energie tanken.
  • 9. An der frischen Luft spazieren gehen.
  • 10. Poi-Bälle schwingen.

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Zehn Dinge, die Sie im Bewerbungsgespräch sofort disqualifizieren

Wer sich zu viel schminkt oder übermäßig stylt, der fällt bei 5 Prozent aller Personalchefs sofort durch. Wenn Sie sich also nicht gerade in einer Firma für Stylingprodukte bewerben, sollten Sie knalligen Lippenstift, zu viel Haargel oder auffälligen Lidschatten lieber sein lassen.
Wer sich zu viel schminkt oder übermäßig stylt, der fällt bei 5 Prozent aller Personalchefs sofort durch. Wenn Sie sich also nicht gerade in einer Firma für Stylingprodukte bewerben, sollten Sie knalligen Lippenstift, zu viel Haargel oder auffälligen Lidschatten lieber sein lassen. © pexels
Zu schlaff, zu stark oder verschwitzt? Ein schlechter Händedruck fällt bei sechs Prozent der Personaler negativ auf.
Zu schlaff, zu stark oder verschwitzt? Ein schlechter Händedruck fällt bei sechs Prozent der Personaler negativ auf. © pixabay
Wer mit einem Coffee-to-go oder der Coladose in der Hand beim Vorstellungsgespräch erscheint, sorgt bei 14 Prozent der Recruiter für Stirnrunzeln.
Wer mit einem Coffee-to-go oder der Coladose in der Hand beim Vorstellungsgespräch erscheint, sorgt bei 14 Prozent der Recruiter für Stirnrunzeln. © pexels
Ihr bewerbt euch für einen Job in der Bank, erscheint aber in Jeans und T-Shirt? Zu lässige Kleidung disqualifiziert Sie bei 24 Prozent aller Personalchefs. Kleiden Sie sich also lieber etwas zu schick als zu bequem - damit macht man nichts falsch.
Ihr bewerbt euch für einen Job in der Bank, erscheint aber in Jeans und T-Shirt? Zu lässige Kleidung disqualifiziert Sie bei 24 Prozent aller Personalchefs. Kleiden Sie sich also lieber etwas zu schick als zu bequem - damit macht man nichts falsch. © pexels
Gegen einen kleinen Snack vor dem Job Interview ist nichts einzuwenden - aber bitte lassen Sie Ihr Essen in der Tasche verschwinden, bevor es ernst wird. 38 Prozent aller Personaler finden es ziemlich unhöflich, wenn Sie nebenbei ihr belegtes Brot oder gar einen miefigen Döner kauen.
Gegen einen kleinen Snack vor dem Job Interview ist nichts einzuwenden - aber bitte lassen Sie Ihr Essen in der Tasche verschwinden, bevor es ernst wird. 38 Prozent aller Personaler finden es ziemlich unhöflich, wenn Sie nebenbei ihr belegtes Brot oder gar einen miefigen Döner kauen. © pixabay
Fallen Sie Ihrem Gegenüber besser nicht ins Wort: Für 39 Prozent der Recruiter ist das ein absolutes No-Go und disqualifiziert Sie auf der Stelle.
Fallen Sie Ihrem Gegenüber besser nicht ins Wort: Für 39 Prozent der Recruiter ist das ein absolutes No-Go und disqualifiziert Sie auf der Stelle. © pixabay
Eigentlich sollte das selbstverständlich sein, aber wer ungepflegt zum Bewerbungsgespräch erscheint, ist bei der Hälfte der Personalchefs unten durch. Also lieber noch einmal duschen, Haare waschen und ein Deo benutzen, bevor Sie sich auf den Weg machen.
Eigentlich sollte das selbstverständlich sein, aber wer ungepflegt zum Bewerbungsgespräch erscheint, ist bei der Hälfte der Personalchefs unten durch. Also lieber noch einmal duschen, Haare waschen und ein Deo benutzen, bevor Sie sich auf den Weg machen. © pexels
"Wer zu spät kommt, den betraft das Leben" - oder der Personalchef. Denn wer beim Vorstellungsgespräch zu spät erscheint, disqualifiziert sich sofort bei 58 Prozent der Unternehmen. Planen Sie sich also genügend Puffer für die Anfahrt ein.
"Wer zu spät kommt, den betraft das Leben" - oder der Personalchef. Denn wer beim Vorstellungsgespräch zu spät erscheint, disqualifiziert sich sofort bei 58 Prozent der Unternehmen. Planen Sie sich also genügend Puffer für die Anfahrt ein. © pixabay
Finger weg vom Handy - das gilt nicht nur beim Familienessen, sondern auch fürs Vorstellungsgespräch. Bei 71 Prozent aller Recruiter schießen Sie sich gleich ins Abseits, wenn Sie im Gespräch Ihr Telefon zücken.
Finger weg vom Handy - das gilt nicht nur beim Familienessen, sondern auch fürs Vorstellungsgespräch. Bei 71 Prozent aller Recruiter schießen Sie sich gleich ins Abseits, wenn Sie im Gespräch Ihr Telefon zücken. © pexels
Das größte No-Go für Personalchefs ist aber unhöfliches Verhalten gegenüber Mitarbeitern. Wer die Empfangsdame anzickt oder andere Mitarbeiter herumkommandiert, der fliegt bei stolzen 86 Prozent aller Personalchefs von der Kandidatenliste.
Das größte No-Go für Personalchefs ist aber unhöfliches Verhalten gegenüber Mitarbeitern. Wer die Empfangsdame anzickt oder andere Mitarbeiter herumkommandiert, der fliegt bei stolzen 86 Prozent aller Personalchefs von der Kandidatenliste. © pixabay

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