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Bleiben Sie ruhig, wenn es mal kracht ...

Strategie

Stress mit Kollegen? So gewinnen Sie jeden Streit

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Selbst im harmonischsten Team ziehen mal Gewitterwolken auf. Wenn Sie mit einem Kollegen in Streit geraten, müssen Sie ein paar Dinge beachten, um als Sieger hervorzugehen.

Im Arbeitsalltag kommt es immer wieder zu Konflikten, denen Sie nicht aus dem Weg gehen können. Es gibt aber ein paar Verhaltensregeln, die Sie in Streitgesprächen beachten sollten. Dann gehen Sie auch als "Gewinner" aus dem Konflikt hervor.

Versuchen Sie, nicht zu gewinnen

Mit Vollgas in ein Streitgespräch zu gehen und das Gegenüber mit Argumenten zu belegen, bringt Ihnen gar nichts. Sie erreichen nur, dass sich der andere zurückzieht, dicht macht oder seinerseits auf Angriff schaltet. Eine Problemlösung können Sie in so einer Stimmung gleich vergessen. Bleiben Sie gelassen und verkrampfen Sie nicht.

Keine allgemeinen Formulierungen durchgehen lassen

Wenn Ihr Kollegen mit allgemeinen Vorwürfen um sich wirft, die die Wörtchen "nie" und "immer" beinhalten, dann bitten Sie ihn, genauer zu werden. Fragen Sie "wann" oder "wie". Das bringt Ihren Kollegen zum Nachdenken und zwingt ihn, die Anschuldigungen mit Fakten zu belegen. Häufig hilft diese Denkpause schon, um die Gemüter zu beruhigen und den Fokus zurück aufs Wesentliche zu lenken.

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Kein gegenseitiges Überschreien

Manche Menschen sind so emotional, dass sie in Streitgesprächen schnell laut werden. Lassen Sie sich unter gar keinen Umständen dazu hinreißen, auch die Stimme zu erheben. Strahlen Sie Ruhe und Souveränität aus, sonst kocht die Stimmung unnötig hoch. Sollte es Ihnen nicht gelingen, den Konflikt zu lösen, werden Sie zumindest von außen als besonnen wahrgenommen und können eher auf die Unterstützung von anderen Kollegen hoffen.

Nehmen Sie sich gegenseitig ernst

Spielen Sie den Ärger und Frust Ihres Gegenübers nicht herunter. Im Normalfall ist ein offener Streit das letzte Mittel und es hat sich viel Druck aufgebaut. Ein "Jetzt beruhigen Sie sich doch mal!" mag Ihnen deeskalierend vorkommen, bewirkt aber genau das Gegenteil. Versuchen Sie stattdessen, Interesse zu signalisieren und Ihr Gegenüber ernst zu nehmen. Nur so bleibt er oder sie offen für Informationen und Argumente und macht nicht gekränkt zu. Wenn die Fronten bröckeln, können Sie Ihre Sichtweise darlegen.

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Konstruktiv kommt weiter

Erfragen Sie Lösungsvorschläge und geben Sie dem Streitgespräch so eine konstruktive Richtung: "Sie ärgern sich darüber, dass wir mit dem Projekt nicht vorankommen. Was können wir aus Ihrer Sicht tun, um das Problem zu lösen?" Nun hat Ihr Gegenüber die Möglichkeit, Argumente zu präsentieren. Manchmal kommt derjenige dabei von ganz alleine darauf, dass er auf dem Holzweg ist oder unrealistische Vorstellungen hat.

Keine platten Vorwürfe

Ein Klassiker, aber immer noch viel zu wenig beachtet: Sprechen Sie von Ihren Eindrücken und Gefühlen, statt Ihr Gegenüber zu beschuldigen. "Ich wünsche mir, das wir strukturierter arbeiten", klingt ganz anders als ein vorwurfsvolles "Sie müssen endlich strukturierter arbeiten". Zeigen Sie, dass Sie ein aktiver Teil der Lösung sein wollen.

Kein Kasernen-Ton

Diskutieren Sie auf Augenhöhe. Gebellte Befehle signalisieren, dass Sie sich unterlegen fühlen und das Verhältnis dringend umkehren möchten. Statt "Sehen Sie doch endlich mal ein, dass wir so nicht weiterkommen" könnten Sie auch gleich sagen "Hilfe, mir gehen gleich die Argumente aus."

Bleiben Sie ruhig und verstehen Sie, dass es nicht für jeden Streit eine Lösung geben kann. Manchmal muss man sich damit zufrieden geben, dass die unterschiedlichen Ansichten ausgetauscht wurden. Es mag zwar auf den ersten Blick so wirken, als hätten Sie nichts erreicht, aber schon beim nächsten Problem kommen Ihnen und Ihrem Streitpartner die Argumente des anderen vielleicht wieder in den Sinn.

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Platz 10: Architekten und Krankenschwestern liegen gleichauf - immerhin 62 Prozent sind happy in ihrem Beruf. © Pixabay
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Platz 9: Akten wälzen ist öde? Nicht doch: 64 Prozent der Anwälte und Juristen sind glücklich in ihrem Beruf. © Getty Images/iStockphoto
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Platz 8: 65 Prozent der Ärzte lieben ihren Job und möchten keinen anderen haben. © Pixabay
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Platz 7: Anstrengend, aber offenbar erfüllend ist ein Job auf dem Bau: Zwei Drittel der Bauarbeiter sind zufrieden. © Pixabay
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Platz 6: Arbeiten, wo andere Ferien machen - das macht 67 Prozent der Arbeitnehmer in der Tourismusbranche glücklich. © Getty Images/iStockphoto
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Platz 5: Im Dienst der Forschung fühlen sich 69 Prozent der Wissenschaftler pudelwohl. © Pixabay
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Platz 4: Ob Schönfärberei sich positiv auf den eigenen Gemütszustand auswirkt? Es scheint so zu sein: In Werbung, Marketing und PR arbeiten zu 75% glückliche Angestellte. © Pixabay
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Platz 1: Liegt es an der frischen Luft, am beruhigenden Grün oder an den glücklichen Kunden? Trotz bescheidener Gehälter geben 87 Prozent der Gärtner und Floristen an, dass sie so richtig happy mit ihrer Berufswahl sind. © Pixabay

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