+
Viele Arbeitnehmer nehmen es nicht persönlich, wenn "Kollege Computer" den Job wegnimmt. Das hat eine Studie ergeben. Foto: Li Xin/XinHua/dpa

Künstliche Intelligenz

Trifft Jobverlust durch Technisierung weniger hart?

Wer den Job verliert und durch eine Maschine ersetzt wird, leidet laut einer Studien weniger darunter. Aber warum ist das so?

Hannover (dpa/tmn) - In Zeiten von Künstlicher Intelligenz (KI) fürchten viele Arbeitnehmer, von Roboter oder Software ersetzt zu werden. Dennoch trifft ein Jobverlust weniger schwer, wenn kein anderer Mensch die eigenen Aufgaben übernimmt, berichtet das IT-Fachportal Heise Online.

Das sei das Ergebnis einer Studie in der Fachzeitschrift Nature Human Behaviour auf Grundlage einer Umfrage der Europäischen Kommission.

Menschen neigen demnach dazu, ihren eigenen Status mit dem der Menschen in ihrer Umgebung zu vergleichen. Wer durch eine zunehmende Technisierung ersetzt wird, fasst das nicht so sehr als persönliche Zurücksetzung auf. Anders sieht es aus, wenn nach einer Entlassung die gleiche Arbeit an jemand anderen weitergegeben wird.

Um sich an den technischen Wandel anzupassen, müssten die Menschen ihre Fähigkeiten stärken, in denen Maschinen sie nicht ersetzen könnten, schreibt Heise online weiter. Dazu zählten kreative Leistungen und soziale Fähigkeiten.

Bericht bei Heise Online

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare