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Mit einem Stimmtraining lässt sich ein schonender Einsatz der Stimme trainieren. Foto: Jens Büttner

Nicht flüstern

Wie man in sprechintensiven Berufen die Stimme schont

Ob Moderator, Lehrer, Reiseleiter oder Sänger - in einigen Berufen ist die Stimme eines der wichtigsten Werkzeuge. Bleibt sie mal weg oder ist durch eine Erkältung angeschlagen, kann das den Berufsalltag stark beeinträchtigen. Wie gehen Betroffene damit am besten um?

Berlin (dpa/tmn) - Telefonieren, einen Vortrag halten oder ein Meeting moderieren - in vielen Berufen ist die Stimme ein wichtiges Kommunikationsmittel. Lehrer oder Schauspieler etwa gebrauchen sie ständig. Doch manchmal können Berufstätige nur noch ein schwaches Krächzen von sich geben. Was ist dann zu tun?

Egal ob die Stimme wegen einer Erkältung angeschlagen ist oder im Berufsalltag stark beansprucht wird: "Wer seine Stimme schonen möchte, sollte nicht flüstern", rät die Ärztin Anette Wahl-Wachendorf vom Verband der Werks- und Betriebsärzte. Es sei zwar weit verbreiteter Glaube, dass das die Stimme schone. Aber im Gegenteil: Das Flüstern reize die beanspruchten Stimmlippen nur noch mehr.

Wenn die Stimme aufgrund einer Erkältung rau oder heiser ist, sollten Berufstätige versuchen, so wenig wie möglich zu sprechen. Für Vorträge oder Auftritte ist dann eher nicht die richtige Zeit. Viel trinken, etwa Ingwer- oder Salbeitee, hilft laut der Ärztin, die Symptome zu lindern. Gleiches gilt für Lutschbonbons.

Wer einen Beruf ausübt, in dem man generell viel sprechen muss und immer wieder Probleme mit der Stimme hat, dem empfiehlt Wahl-Wachendorf ein bestimmtes Training. "Dort wird zum Beispiel die richtige Atmung vermittelt", erläutert die Ärztin.

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