Jule Schempp macht eine Ausbildung zur Kauffrau für Marketingkommunikation. Foto: Christoph Schmidt
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Jule Schempp macht eine Ausbildung zur Kauffrau für Marketingkommunikation. Foto: Christoph Schmidt
Als angehende Kauffrau für Marketingkommunikation unterstützt Jule Schempp ihre Kunden dabei, deren Produkte bestmöglich in Kampagnen zu bewerben. Foto: Christoph Schmidt
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Als angehende Kauffrau für Marketingkommunikation unterstützt Jule Schempp ihre Kunden dabei, deren Produkte bestmöglich in Kampagnen zu bewerben. Foto: Christoph Schmidt
Werbung in den passenden Medien platzieren und stets die Kosten im Blick behalten: In ihrer Ausbildung lernt Jule Schempp, Pläne für Produktkampagnen zu entwickeln. Foto: Christoph Schmidt
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Werbung in den passenden Medien platzieren und stets die Kosten im Blick behalten: In ihrer Ausbildung lernt Jule Schempp, Pläne für Produktkampagnen zu entwickeln. Foto: Christoph Schmidt
Um ein Marketingkonzept zu erstellen, muss sich Jule Schempp etwa mit der Kreativabteilung zusammensetzen. Foto: Christoph Schmidt
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Um ein Marketingkonzept zu erstellen, muss sich Jule Schempp etwa mit der Kreativabteilung zusammensetzen. Foto: Christoph Schmidt
Meetings mit Kunden sind ein wichtiger Bestandteil der Arbeit von Kaufleuten für Marketingkommunikation. Jule Schempp erlernt diesen Beruf. Foto: Christoph Schmidt
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Meetings mit Kunden sind ein wichtiger Bestandteil der Arbeit von Kaufleuten für Marketingkommunikation. Jule Schempp erlernt diesen Beruf. Foto: Christoph Schmidt
Wie könnte die Werbekampagne für ein Produkt aussehen? Das muss Jule Schempp ihren Kunden in Präsentationen zeigen können - sie macht eine Ausbildung zur Kauffrau für Marketingkommunikation. Foto: Christoph Schmidt
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Wie könnte die Werbekampagne für ein Produkt aussehen? Das muss Jule Schempp ihren Kunden in Präsentationen zeigen können - sie macht eine Ausbildung zur Kauffrau für Marketingkommunikation. Foto: Christoph Schmidt

Die Leute hinter der Werbung

Wie werde ich Kauffrau/-mann für Marketingkommunikation?

Kaufleute für Marketingkommunikation dürfen mit Zahlen und Stress keine Probleme haben. Sie sind eine wichtige Schnittstelle zwischen Kreativität und Organisation.

Leinfelden-Echterdingen (dpa/tmn) - Ein neues Produkt soll auf den Markt kommen. Damit es nicht zum Flop wird, benötigt der Hersteller zielgruppengenaue und überzeugende Marketingkonzepte.

Die Firma wendet sich an eine Werbeagentur. Bei einer solchen - der RTS Rieger Team Werbeagentur in Leinfelden-Echterdingen - arbeitet Jule Schempp.

Die 21-Jährige absolviert dort eine Ausbildung zur Kauffrau für Marketingkommunikation. Schempp plant und überwacht Marketing- und Werbeaktionen unter kaufmännischen und betriebswirtschaftlichen Aspekten. "Man hat ständig mit neuen Herausforderungen und anderen Kunden zu tun", erzählt sie.

Schon beim ersten Kundenkontakt ist Schempp mit dabei. Sie lässt sich über die wichtigsten Merkmale des zu bewerbenden Produkts und das Ziel der Marketingkampagne briefen. Dann betreibt sie Marktforschung. Sie analysiert, mit welchen Mitteln und über welche Kanäle die gewünschte Zielgruppe erreicht werden kann.

Über Social Media zum Beispiel? Oder etwa über großformatige Zeitungsanzeigen? Die Ergebnisse fließen in ein Marketingkonzept ein, das Schempp erstellen möchte. "Zum weiteren Ablauf gehören interne Briefings und Abstimmungen mit der Kreativabteilung", sagt Tim Bögelein. Er ist Geschäftsführer und Gesellschafter der RTS Rieger Team Werbeagentur.

Ständig die Zahlen vor Augen

Kaufleute für Marketingkommunikation erstellen im Zuge eines Projektes Statusberichte und Kostenvoranschläge. Sobald der grundlegende Plan steht, organisieren sie Meetings mit dem Kunden. Für diese Treffen bereiten sie Präsentationen vor, um dem Kunden vor Augen zu führen, wie die Kampagne aussehen könnte. Kaufleute für Marketingkommunikation nehmen Änderungswünsche auf.

Sobald der Kunde alles abgesegnet hat, geht es los mit der Umsetzung der Kampagne. "Als Kauffrau für Marketingkommunikation muss man ständig die Zahlen vor Augen haben", erklärt Schempp. Denn mit dem Kunden ist eine bestimmte Budgethöhe vereinbart, die einzuhalten ist.

Im Zuge des Projekts sorgen Kaufleute für Marketingkommunikation dafür, dass organisatorisch alles rund läuft - während die Kreativabteilung das Projekt umsetzt. Die Kaufleute holen Angebote etwa von Fotografen ein, koordinieren Termine und bestellen Werbemittel. Sobald die Kreativen die Aktion fertiggestellt haben, überprüfen die Kaufleute, ob die Vorgaben des Kunden umgesetzt wurden.

Auch eine spätere Erfolgskontrolle der Kampagne gehört zu ihrem Aufgabengebiet. Oft steht das Team unter Zeitdruck, weil nicht selten eine Kampagne schnell fertig sein muss. "Aber es ist sehr beeindruckend zu erleben, wie Kollegen Hand in Hand arbeiten und sich in stressigen Situationen gegenseitig auffangen", berichtet Schempp.

Voraussetzungen: kommunikative Ader und Abitur

Die Ausbildung, die auch in der Berufsschule erfolgt, dauert drei Jahre. Der überwiegende Teil der Bewerber hat laut Gesamtverband Kommunikationsagenturen GWA heutzutage Abitur oder Fachabitur. Wer den Beruf ergreifen möchte, benötigt eine kommunikative Ader.

"Neben guten Schulnoten und einem überzeugenden Auftreten können Bewerber mit einem berufsverwandten Engagement punkten", erklärt Roland Bös, GWA-Vorstand und Geschäftsführer der Werbeagentur Scholz & Friends Hamburg.

Bis zu 2.500 Euro Einstiegsgehalt

Die Höhe der Ausbildungsvergütung ist unterschiedlich. "Die Betriebe legen sie individuell fest", erklärt Bös. Nach seinen Angaben gibt es im ersten Ausbildungsjahr im Schnitt ungefähr 600 Euro brutto im Monat. Die Vergütung steige dann mit jedem Ausbildungsjahr in der Regel stufenweise auf rund 900 Euro an.

Das Einstiegsgehalt einer fertigen Fachkraft beträgt laut Bös im Schnitt 2.000 bis 2.500 Euro. Die genaue Höhe sei von Betrieb zu Betrieb unterschiedlich. Kaufleute für Marketingkommunikation arbeiten in Werbe-, Digital-, Event-, PR- oder Media-Agenturen. Auch in Marketing- und Kommunikationsabteilungen von Unternehmen und Medienpartnern sind sie tätig.

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