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Mit Wasserstoff in den Camping-Urlaub: Mercedes Concept Sprinter F-Cell mit Elektroantrieb und Brennstoffzelle.

Mercedes zeigt Reisemobil-Konzepte

Mercedes blickt auf dem Caravan Salon in Düsseldorf mit drei Studien in die Zukunft der Reisemobile. Beim Concept Sprinter F-Cell arbeitet ein Brennstoffzellen-Antrieb zusammen mit einer Batterie als Plug-in-Hybrid und kommt auf 147 kW/198 PS und 350 Nm Drehmoment.

Mercedes blickt auf dem Caravan Salon in Düsseldorf mit drei Studien in die Zukunft der Reisemobile. Beim Concept Sprinter F-Cell arbeitet ein Brennstoffzellen-Antrieb zusammen mit einer Batterie als Plug-in-Hybrid und kommt auf 147 kW/198 PS und 350 Nm Drehmoment.

Die 4,5 Kilogramm Wasserstoff in drei Tanks im Unterboden sollen für eine Reichweite von rund 300 Kilometern taugen. Das hat der Hersteller mitgeteilt, der das Fahrzeug am Fachbesuchertag (24. August) zeigen will (Besuchertage: 25. August bis 2. September).

Mit einem zusätzlich ergänzbaren Tank steige sie auf 500 Kilometer an. An der Steckdose lässt sich Energie für maximal 30 Zusatzkilometer tanken. Die Brennstoffzelle eigne sich auch dafür, im Wohnbereich beispielsweise die Heizung, Klimaanlage oder den Kühlschrank zu betreiben.

Um zentrale Bedienung geht es bei der seriennahen Studie Sprinter Connected Home auf Basis des neuen Sprinters. Camper können hier durch ein neues Schnittstellenmodul Funktionen via Smartphone-App oder per Displays im Auto steuern. Das MBAC genannte System sollen Aufbauhersteller im neuen Sprinter bereits 2019 nutzen können. So lassen sich laut Hersteller unter anderem etwa die Füllstände der Wassertanks und Gasflaschen checken, Temperaturen im Wohnbereich oder Kühlschrank regulieren oder das Licht oder die Markise bedienen.

Zahlreiche Funktionen der Wohnmobil-Studie Concept Marco Polo lassen sich nicht nur via Smartphone-App oder per Displays im Auto steuern, sondern auch per Sprachbefehl. Etwa „Hey Mercedes, ich möchte mich entspannen” sorgt laut Hersteller unter anderem dafür, dass das Aufstelldach aufklappt und die Markise ausfährt - auch Musik erklingt und eine Ambientebeleuchtung stellt sich an.

Die Luftfederung lässt sich ebenfalls zentral ansteuern, was das Mobil auf unebenem Boden ausbalancieren soll. Dank Flüssigkeitskristallen in den Seitenscheiben lassen sich die Seitenscheiben bei Bedarf dunkel schalten.

(dpa)

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