Wer in ein Alltours-Hotel einchecken will, muss ab Herbst geimpft sein.
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Wer in ein Alltours-Hotel einchecken will, muss ab Herbst geimpft sein.

Sicher reisen

Reiseveranstalter macht ernst: Ab Oktober dürfen nur noch Geimpfte ins Hotel

Es herrscht zwar keine Impfpflicht in Deutschland, doch ein Tourismus-Riese will ab Herbst nur noch Geimpfte in konzerneigene Hotels lassen.

Wer eine Corona-Infektion bereits hinter sich hat oder vollständig geimpft ist, ist nach aktuellem Kenntnisstand weitgehend vor schweren Corona-Verläufen geschützt. Auch das Risiko, sich überhaupt anzustecken, ist reduziert. Aus diesen Gründen wurden Lockerungen für Geimpfte und Genesene eingeführt – auch in Hinblick auf das Reisen. So gilt für diese Gruppen keine Quarantäne-Pflicht mehr. Ausgenommen ist allerdings die Einreise aus Virusvarianten-Gebieten.

Wer eine Pauschal- oder Individualreise plant, sollte sich vorab beim jeweiligen Reiseveranstalter, Hotel oder der jeweiligen Airline erkundigen, welche Corona-Maßnahmen getroffen wurden und was das für den Reisenden bedeutet. Einen Nachweis über eine vollständige Impfung muss man in der Regel nicht vorlegen – außer man will Ende des Jahres in einem Alltours-Hotel übernachten. Der Touristikkonzern Alltours will nämlich in den konzerneigenen Allsun-Hotels ab Ende Oktober erwachsene Gäste nur noch aufnehmen, wenn sie über einen Corona-Impfschutz oder einen Genesenennachweis verfügen.

Der deutsche Reiseveranstalter Alltours ist Partner vieler Reisebüros – und will das Reisen durch eine Art „Impfpflicht“ noch sicherer machen.

Kinder und Jugendliche sind von der Alltours-Impfpflicht ausgenommen

Wie die Deutsche Presse-Agentur weiter informiert, sei dieser Schritt Teil des umfangreichen Hygiene- und Sicherheitskonzeptes, wie das Reiseunternehmen mitteilte. Die Neuregelung gelte ab dem Beginn der Wintersaison am 31. Oktober 2021. „Wir wollen allen Gästen höchstmögliche Sicherheit bieten, damit sie ihren Urlaub entspannt genießen können“, wird Alltours-Inhaber Willi Verhuven vom Redaktionsnetzwerk Deutschland zitiert. Steigende Impfquoten und sinkende Inzidenzen in vielen Urlaubsgebieten würden das Reisen wieder sicher machen, heißt es weiter.

Von der Alltours-Impfpflicht ausgenommen sind Kinder und Jugendliche im Alter von zwei bis 17 Jahren. Diese benötigen nur einen Nachweis über einen negativen Coronatest, um in Allsun-Hotels einzuchecken. Ausgenommen von der Testpflicht sind außerdem Kinder, die jünger als zwei Jahre alt sind. (jg)

Mehr Quellen: https://www.bundesregierung.de/breg-de/themen/

Weiterlesen: Sommer 2021: Immer mehr Deutsche suchen nach Insel-Urlaub – diese sind besonders begehrt

Diese Fehler bei der Reiserücktrittsversicherung sollten Sie dringend vermeiden

Reiserecht: 20 Gründe für den Rücktritt
1. Tod oder unerwartete, schwere Erkrankung der versicherten Person oder einer Risikoperson (z.B. Angehörige oder Mitreisende). © dpa
Reiserecht: 20 Gründe für den Rücktritt
2. Unerwartete Impfunverträglichkeit. © dpa
Reiserecht: 20 Gründe für den Rücktritt
3. Schwangerschaft der versicherten Person oder einer Risikoperson. © dpa
Reiserecht: 20 Gründe für den Rücktritt
4. Erheblicher Schaden am Eigentum durch Feuer, ein Elementarereignis oder die Straftat eines Dritten (z.B. Einbruch). © dpa
Reiserecht: 20 Gründe für den Rücktritt
5. Verlust des Arbeitsplatzes aufgrund einer unerwarteten betriebsbedingten Kündigung durch den Arbeitgeber. © dpa
Reiserecht: 20 Gründe für den Rücktritt
6. Konjunkturbedingte Kurzarbeit über einen bestimmten Zeitraum mit Reduzierung des Bruttoeinkommens (mindestens 35 Prozent). © dpa
Reiserecht: 20 Gründe für den Rücktritt
7. Aufnahme eines Arbeitsverhältnisses, falls die Person bei Reisebuchung arbeitslos war und das Arbeitsamt der Reise zugestimmt hatte. © dpa
Reiserecht: 20 Gründe für den Rücktritt
8. Arbeitsplatzwechsel, vorausgesetzt die Reise wurde vor Kenntnis des Wechsels gebucht und die Probezeit fällt in den Reisezeitraum. © dpa
Reiserecht: 20 Gründe für den Rücktritt
9. Wiederholung von nicht bestandenen Prüfungen an einer Schule oder Universität. © dpa
Reiserecht: 20 Gründe für den Rücktritt
10. Nichtversetzung eines Schülers (z.T. mit der Einschränkung: falls es sich um eine Schul- oder Klassenfahrt handelt). © dpa
Reiserecht: 20 Gründe für den Rücktritt
11. Bruch von Prothesen oder unerwartete Lockerung von Implantaten. © dpa
Reiserecht: 20 Gründe für den Rücktritt
12. Trennung (Nachweis der Ummelde-Bescheinigung) oder Einreichung der Scheidungsklage. © dpa
Reiserecht: 20 Gründe für den Rücktritt
13. Unerwartete gerichtliche Ladung, sofern das Gericht einer Verscheibung des Termins nicht zustimmt. © dpa
Reiserecht: 20 Gründe für den Rücktritt
14. Unerwartete schwere Erkrankung, schwerer Unfall oder Impfunverträglichkeit eines zur Reise angemeldeten Hundes. © dpa
Reiserecht: 20 Gründe für den Rücktritt
15. Einladung als Trauzeuge zu einer Hochzeit, wenn der Termin in der Zeit des lange vorausgeplanten Urlaubs liegt. © dpa
Reiserecht: 20 Gründe für den Rücktritt
16. Ausfall der Urlaubsvertretung eines Selbständigen, z.B. wegen Krankheit. © dpa
Reiserecht: 20 Gründe für den Rücktritt
17. Überraschende Qualifikation einer Sportmannschaft für das Bundesfinale, bei der die Teilnahme der Person (des Kindes) unverzichtbar ist. © dpa
Reiserecht: 20 Gründe für den Rücktritt
18. Unerwartete Verlegung eines Fußballderbys auf den Urlaubsbeginn des Dauerkartenbesitzers. © dpa
Reiserecht: 20 Gründe für den Rücktritt
19. Notwendiger Beistand einer schwer erkrankten Freundin bei einer unvorhersehbaren Verschlechterung der Krankheit. Hier ist eine Nennung von Zeugen notwendig, die das innige Freundschaftsverhältnis bestätigen. © dpa
Reiserecht: 20 Gründe für den Rücktritt
20. Unerwarteter Termin zur Spende von Organen oder Geweben (z.B. Knochenmark). © dpa

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