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Immer mehr Reiseveranstalter verlangen einen Impf- oder Genesenennachweis. Negative Tests sind dann nicht mehr ausreichend.

Corona-Maßnahmen

Nach Alltours: Mehr Reiseveranstalter ziehen mit 2G-Regel nach

  • Franziska Kaindl
    VonFranziska Kaindl
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Nachdem Alltours Anfang des Jahres eine 2G-Regel für den Herbst angekündigt hatte, ziehen nun weitere Reiseveranstalter nach. Hier eine Übersicht.

Aufgrund der Corona-Pandemie erlauben viele Länder die Einreise nur noch im Sinne der 3G-Regel. Das heißt, Reisende müssen entweder geimpft, genesen oder getestet sein. Doch die Tendenz geht vielerorts immer mehr in Richtung 2G. So steht es zum Beispiel Restaurant-Besitzern oder Partyveranstaltern in Hamburg frei, nur Geimpfte oder Genesene in ihren Räumlichkeiten zu erlauben. Der Reiseveranstalter Alltours kündigte bereits im Februar an, ab dem 31. Oktober nur Personen mit Impf- oder Genesenennachweis in seinen Hotels der Marke Allsun zu beherbergen. Weitere Unternehmen folgen diesem Beispiel.

Fränkischer Reiseveranstalter führt 2G-Regel ein

Das Reiseunternehmen Leitner aus Allersberg im Landkreis Roth bietet ab dem 1. Oktober nur noch Reisen für Geimpfte und Genesene an. „Das war auch ein vielfacher Wunsch unserer Gäste“, zitiert das Online-Portal nordbayern.de den Geschäftsführer Christoph Führer zu dieser Entscheidung. Damit möchte der Reiseveranstalter, der laut eigenen Aussagen zu 98 Prozent Gruppenreisen anbietet, seinen Kunden den größtmöglichen Schutz bieten. „Das ist keine politische Entscheidung, wir wollen auch niemanden belehren und sind frei von jeder Weltanschauung. Es ist eine unternehmerische Entscheidung.“ Mit Ungeimpften sei es nämlich schwierig, eine Gruppenreise zu koordinieren. „Man muss bedenken, die Testinfrastruktur ist nicht überall so wie bei uns. In der Schweiz beispielsweise kostet ein Test 180 Franken und dort ist man sehr viel restriktiver. Da darf alle zehn Minuten nur einer zum Testen rein.“ Damit müssten im Bus die geimpften und genesenen Gäste auf diejenigen Mitreisenden warten, die einen Test benötigen. Abgesehen davon sei ein Großteil der Gäste ohnehin geimpft – und diese würden befreiter buchen, wenn sie wüssten, dass sie sich keinen zusätzlichen Ansteckungsgefahren aussetzen.

Reiseveranstalter für Studienreisen verschärft Corona-Regeln ab Oktober

Auch der Reiseveranstalter Studiosus aus München, der sich auf Studienreisen spezialisiert hat, geht ab dem 1. Oktober zur 2G-Regel über. Für Neubuchungen gilt diese Regelung bereits seit dem 1. September. Als Grund nennt das Unternehmen auf seiner Webseite „deutliche Verschärfungen der behördlichen Vorgaben für Getestete“. So sei unter anderem die quarantänefreie Einreise in vielen Ländern der EU und des Schengenraums mittlerweile nur noch für Geimpfte oder Genesene möglich. Außerdem herrsche eine sehr hohe Impfquote unter den Gästen.

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Nächster Reiseveranstalter setzt demnächst auf 2G

Neu im Bunde der Reiseveranstalter, die auf die 2G-Regel setzen, ist nun Lernidee Erlebnisreisen. Der Berliner Veranstalter erlaubt ab dem 1. November nur noch Geimpfte und Genesene auf seinen Bahn-, Schiffs- oder Erlebnisreisen. Für die Planung und Durchführung von Reisen sei es ungemein wichtig, dass Gruppen einen einheitlichen Status haben, so Nurlan Mukash, Geschäftsführer von Lernidee, laut dem Redaktionsnetzwerk Deutschland (RND). Insbesondere bei Reisen, die durch mehrere Länder und Regionen führen. Mittlerweile gelten in zahlreichen Ländern verschärfte Regeln für Ungeimpfte oder Nicht-Genesene. „Wir rechnen damit, dass dies für weitere Länder und Regionen beziehungsweise Anbieter einzelner touristischer Leistungen kurz- bis mittelfristig ein neuer Standard sein wird“, erklärt Mukash. (fk)

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Diese Fehler bei der Reiserücktrittsversicherung sollten Sie dringend vermeiden

Reiserecht: 20 Gründe für den Rücktritt
1. Tod oder unerwartete, schwere Erkrankung der versicherten Person oder einer Risikoperson (z.B. Angehörige oder Mitreisende). © dpa
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2. Unerwartete Impfunverträglichkeit. © dpa
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3. Schwangerschaft der versicherten Person oder einer Risikoperson. © dpa
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4. Erheblicher Schaden am Eigentum durch Feuer, ein Elementarereignis oder die Straftat eines Dritten (z.B. Einbruch). © dpa
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5. Verlust des Arbeitsplatzes aufgrund einer unerwarteten betriebsbedingten Kündigung durch den Arbeitgeber. © dpa
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6. Konjunkturbedingte Kurzarbeit über einen bestimmten Zeitraum mit Reduzierung des Bruttoeinkommens (mindestens 35 Prozent). © dpa
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7. Aufnahme eines Arbeitsverhältnisses, falls die Person bei Reisebuchung arbeitslos war und das Arbeitsamt der Reise zugestimmt hatte. © dpa
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8. Arbeitsplatzwechsel, vorausgesetzt die Reise wurde vor Kenntnis des Wechsels gebucht und die Probezeit fällt in den Reisezeitraum. © dpa
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9. Wiederholung von nicht bestandenen Prüfungen an einer Schule oder Universität. © dpa
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10. Nichtversetzung eines Schülers (z.T. mit der Einschränkung: falls es sich um eine Schul- oder Klassenfahrt handelt). © dpa
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11. Bruch von Prothesen oder unerwartete Lockerung von Implantaten. © dpa
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12. Trennung (Nachweis der Ummelde-Bescheinigung) oder Einreichung der Scheidungsklage. © dpa
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13. Unerwartete gerichtliche Ladung, sofern das Gericht einer Verscheibung des Termins nicht zustimmt. © dpa
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14. Unerwartete schwere Erkrankung, schwerer Unfall oder Impfunverträglichkeit eines zur Reise angemeldeten Hundes. © dpa
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15. Einladung als Trauzeuge zu einer Hochzeit, wenn der Termin in der Zeit des lange vorausgeplanten Urlaubs liegt. © dpa
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16. Ausfall der Urlaubsvertretung eines Selbständigen, z.B. wegen Krankheit. © dpa
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17. Überraschende Qualifikation einer Sportmannschaft für das Bundesfinale, bei der die Teilnahme der Person (des Kindes) unverzichtbar ist. © dpa
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18. Unerwartete Verlegung eines Fußballderbys auf den Urlaubsbeginn des Dauerkartenbesitzers. © dpa
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19. Notwendiger Beistand einer schwer erkrankten Freundin bei einer unvorhersehbaren Verschlechterung der Krankheit. Hier ist eine Nennung von Zeugen notwendig, die das innige Freundschaftsverhältnis bestätigen. © dpa
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20. Unerwarteter Termin zur Spende von Organen oder Geweben (z.B. Knochenmark). © dpa

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