Felsiger Strand in der Marsaskala-Bucht auf Malta.
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Malta beginnt bald mit dem Neustart des Tourismus.

Corona-Pandemie

Beliebtes Sommer-Reiseziel erreicht Herdenimmunität: Tourismus ab nächster Woche möglich

Als erstes Land der EU hat Malta die Herdenimmunität erreicht. Ab 1. Juni sollen Touristen im Land wieder herzlich willkommen sein.

„Wir haben heute die Herdenimmunität erreicht“, sagte Maltas Gesundheitsminister Chris Fearne kürzlich auf einer Pressekonferenz. Der Inselstaat habe als erstes EU-Land 70 Prozent der erwachsenen Bevölkerung mit mindestens einer Dose eines Corona-Vakzins geimpft. Mehr als 475.000 Impfdosen seien an die rund 500.000 Einwohner verabreicht worden, heißt es laut einem Bericht der Deutschen Presse-Agentur. Knapp 42 Prozent der über 16-Jährigen seien durchgeimpft und von den über 60-Jährigen bereits 95 Prozent. Die Corona-Neuinfektionen sind in den letzten Monaten stark gesunken.

Sommer-Urlaub 2021: Malta öffnet am 1. Juni für Touristen

Schon seit längerem plant Malta den Neustart des Tourismus: Schon nächsten Monat soll es so weit sein. „Wir sind bereit dafür, ab dem 1. Juni wieder Touristen bei uns auf den maltesischen Inseln willkommen zu heißen“, erklärte Tourismus-Chef Johann Buttigieg in einer Pressemitteilung. Für ein schöneres Urlaubsfeeling soll die Maskenpflicht an Stränden und Pools entfallen, außerdem dürfen an Englisch-Sprachschulen wieder Kurse stattfinden. Weitere Lockerungsschritte sind ab 7. Juni geplant: Dann dürfen Restaurants wieder sechs Personen pro Tisch zulassen und Gruppen von bis zu sechs Personen dürfen sich öffentlich treffen. Bars und Clubs dürfen unter Auflagen wieder öffnen. Ab dem 7. Juli soll zudem die Maskenpflicht für vollständig Geimpfte entfallen, solange sie allein oder in Begleitung anderer vollständig geimpfter Personen sind. Dennoch bleibt der Mund-Nasen-Schutz weiterhin in Gruppen von mehr als zwei Personen sowie in Einrichtungen verpflichtend.

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Corona-Pandemie: Einreise-Regeln für Malta

Derzeit dürfen nur Reisende aus sogenannten „Korridorländern“ nach Malta einreisen, wie das Auswärtige Amt informiert. Dazu gehört auch Deutschland. Bei der Einreise muss ein negativer PCR-Test vorgelegt werden, der nicht älter als 72 Stunden ist. Alternativ kann der Test bei der Einreise am Flughafen durchgeführt werden, ansonsten gilt eine 14-tägige Quarantänepflicht. Bei der Ankunft am Flughafen müssen Reisende zudem einen Mund-Nasen-Schutz oder einen Gesichtsschutz tragen, außerdem wird die Körpertemperatur gemessen. Alle Reisenden müssen zusätzlich eine „Public Health Travel Declaration“ und eine „Passenger Location Form“ ausfüllen. (fk)

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Diese Fehler bei der Reiserücktrittsversicherung sollten Sie dringend vermeiden

Reiserecht: 20 Gründe für den Rücktritt
1. Tod oder unerwartete, schwere Erkrankung der versicherten Person oder einer Risikoperson (z.B. Angehörige oder Mitreisende). © dpa
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2. Unerwartete Impfunverträglichkeit. © dpa
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3. Schwangerschaft der versicherten Person oder einer Risikoperson. © dpa
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4. Erheblicher Schaden am Eigentum durch Feuer, ein Elementarereignis oder die Straftat eines Dritten (z.B. Einbruch). © dpa
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5. Verlust des Arbeitsplatzes aufgrund einer unerwarteten betriebsbedingten Kündigung durch den Arbeitgeber. © dpa
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6. Konjunkturbedingte Kurzarbeit über einen bestimmten Zeitraum mit Reduzierung des Bruttoeinkommens (mindestens 35 Prozent). © dpa
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7. Aufnahme eines Arbeitsverhältnisses, falls die Person bei Reisebuchung arbeitslos war und das Arbeitsamt der Reise zugestimmt hatte. © dpa
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8. Arbeitsplatzwechsel, vorausgesetzt die Reise wurde vor Kenntnis des Wechsels gebucht und die Probezeit fällt in den Reisezeitraum. © dpa
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9. Wiederholung von nicht bestandenen Prüfungen an einer Schule oder Universität. © dpa
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10. Nichtversetzung eines Schülers (z.T. mit der Einschränkung: falls es sich um eine Schul- oder Klassenfahrt handelt). © dpa
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11. Bruch von Prothesen oder unerwartete Lockerung von Implantaten. © dpa
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12. Trennung (Nachweis der Ummelde-Bescheinigung) oder Einreichung der Scheidungsklage. © dpa
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13. Unerwartete gerichtliche Ladung, sofern das Gericht einer Verscheibung des Termins nicht zustimmt. © dpa
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14. Unerwartete schwere Erkrankung, schwerer Unfall oder Impfunverträglichkeit eines zur Reise angemeldeten Hundes. © dpa
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15. Einladung als Trauzeuge zu einer Hochzeit, wenn der Termin in der Zeit des lange vorausgeplanten Urlaubs liegt. © dpa
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16. Ausfall der Urlaubsvertretung eines Selbständigen, z.B. wegen Krankheit. © dpa
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17. Überraschende Qualifikation einer Sportmannschaft für das Bundesfinale, bei der die Teilnahme der Person (des Kindes) unverzichtbar ist. © dpa
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18. Unerwartete Verlegung eines Fußballderbys auf den Urlaubsbeginn des Dauerkartenbesitzers. © dpa
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19. Notwendiger Beistand einer schwer erkrankten Freundin bei einer unvorhersehbaren Verschlechterung der Krankheit. Hier ist eine Nennung von Zeugen notwendig, die das innige Freundschaftsverhältnis bestätigen. © dpa
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20. Unerwarteter Termin zur Spende von Organen oder Geweben (z.B. Knochenmark). © dpa

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