Camping in Corona-Pandemie
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In der Corona-Pandemie gelten spezielle Regeln beim Camping. (Symbolfoto)

Kuriose Regelungen

Camping-Regeln in Corona-Pandemie sorgen für Unmut – „Ist doch irre!“

Campingplätze müssen aufgrund der Corona-Pandemie weitestgehend geschlossen bleiben. In Rheinland-Pfalz sorgt die Verordnung für Unmut bei Betreibern.

Frankfurt – Über Ostern hätten manche Bundesländer gerne die Campingplätze oder Ferienwohnungen für Reisende geöffnet. Ein kontaktarmer Urlaub sei hier sehr gut möglich – allerdings fand der Vorschlag in den Beratungen von Bund und Ländern nicht viel Zustimmung. Stattdessen appellierte die Regierung weiterhin dazu, von In- und Auslandsreisen abzusehen.

„Ist doch irre!“ – Campingplatz-Betreiber und Camper pikiert über Corona-Verordnung

In Rheinland-Pfalz versuchten sich dennoch einige Camper mit ihrem Wohnmobil an einem Kurz-Urlaub. Aufgrund der Corona-Verordnung des Bundeslandes stießen die Reisenden aber auf ein ärgerliches Problem: Tagsüber durften sie ihre Camper nämlich auf einem Campingplatz abstellen – nachts allerdings nicht. Darum mussten die Urlauber abends vom Campingplatz fahren, um legal auf öffentlichen Stell- oder abgelegenen Waldplätzen zu übernachten. Campingplatz-Betreiber Oliver Schrupp kritisierte die Corona-Verordnung gegenüber Bild.de aufs Schärfste: „Ist doch irre! Tagsüber darf ich Wohnmobile hier auf dem Platz empfangen, bis 21 Uhr müssen sie den Stellplatz verlassen und stehen zehn Meter weiter an der Straße oder auf einem öffentlichen Parkplatz!“ Normalerweise verdient er bei einem Campingwagen pro Nacht 20 Euro plus acht Euro pro Person. Die Regel würde einfach nur seine Einnahmen blockieren.

Übernachten im Wohnmobil: Aktuell in Deutschland kaum möglich.

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Wann darf ich überhaupt mein Wohnmobil auf einem öffentlichen Parkplatz abstellen?

Die Sprecherin der Staatskanzler erklärte dazu auf Anfrage von Bild.de: „Die Pandemie verlangt uns allen sehr viel ab. Auch die emotionalen Ausführungen von Herrn Schupp sind sehr gut nachzuvollziehen. Jetzt bleibt aber das nächste Bund-Länder-Treffen und die weitere Entwicklung der Infektionslage abzuwarten.“ Auf einem zugelassenen Parkplatz dürfe nur im Wohnmobil übernachtet werden, wenn es der Wiederherstellung der Fahrtauglichkeit diene. Wer also bis 21 Uhr Alkohol getrunken hat, dürfte sich auf den Parkplatz stellen. Für die Camper selbst ist das einfach nur umständlich: „Wir waren in Stuttgart und müssen nach Hamburg. Wir müssen durch die doofe Corona-Regel stundenlang nach einem geeigneten Stellplatz suchen. Es könnte alles so einfach sein!“, meinte Andreas O. gegenüber Bild.de.

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Diese Fehler bei der Reiserücktrittsversicherung sollten Sie dringend vermeiden

Reiserecht: 20 Gründe für den Rücktritt
1. Tod oder unerwartete, schwere Erkrankung der versicherten Person oder einer Risikoperson (z.B. Angehörige oder Mitreisende). © dpa
Reiserecht: 20 Gründe für den Rücktritt
2. Unerwartete Impfunverträglichkeit. © dpa
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3. Schwangerschaft der versicherten Person oder einer Risikoperson. © dpa
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4. Erheblicher Schaden am Eigentum durch Feuer, ein Elementarereignis oder die Straftat eines Dritten (z.B. Einbruch). © dpa
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5. Verlust des Arbeitsplatzes aufgrund einer unerwarteten betriebsbedingten Kündigung durch den Arbeitgeber. © dpa
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6. Konjunkturbedingte Kurzarbeit über einen bestimmten Zeitraum mit Reduzierung des Bruttoeinkommens (mindestens 35 Prozent). © dpa
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7. Aufnahme eines Arbeitsverhältnisses, falls die Person bei Reisebuchung arbeitslos war und das Arbeitsamt der Reise zugestimmt hatte. © dpa
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8. Arbeitsplatzwechsel, vorausgesetzt die Reise wurde vor Kenntnis des Wechsels gebucht und die Probezeit fällt in den Reisezeitraum. © dpa
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9. Wiederholung von nicht bestandenen Prüfungen an einer Schule oder Universität. © dpa
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10. Nichtversetzung eines Schülers (z.T. mit der Einschränkung: falls es sich um eine Schul- oder Klassenfahrt handelt). © dpa
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11. Bruch von Prothesen oder unerwartete Lockerung von Implantaten. © dpa
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12. Trennung (Nachweis der Ummelde-Bescheinigung) oder Einreichung der Scheidungsklage. © dpa
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13. Unerwartete gerichtliche Ladung, sofern das Gericht einer Verscheibung des Termins nicht zustimmt. © dpa
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14. Unerwartete schwere Erkrankung, schwerer Unfall oder Impfunverträglichkeit eines zur Reise angemeldeten Hundes. © dpa
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15. Einladung als Trauzeuge zu einer Hochzeit, wenn der Termin in der Zeit des lange vorausgeplanten Urlaubs liegt. © dpa
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16. Ausfall der Urlaubsvertretung eines Selbständigen, z.B. wegen Krankheit. © dpa
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17. Überraschende Qualifikation einer Sportmannschaft für das Bundesfinale, bei der die Teilnahme der Person (des Kindes) unverzichtbar ist. © dpa
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18. Unerwartete Verlegung eines Fußballderbys auf den Urlaubsbeginn des Dauerkartenbesitzers. © dpa
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19. Notwendiger Beistand einer schwer erkrankten Freundin bei einer unvorhersehbaren Verschlechterung der Krankheit. Hier ist eine Nennung von Zeugen notwendig, die das innige Freundschaftsverhältnis bestätigen. © dpa
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20. Unerwarteter Termin zur Spende von Organen oder Geweben (z.B. Knochenmark). © dpa

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