Ein Aufkleber mit Hinweis auf Abstandregeln am Boden eines Flughafens.
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Im Herbst könnten strengere Regeln auf Ungeimpfte zukommen – auch im Ausland.

Maßnahmen

Corona-Impfung im Urlaub: Wo sie jetzt schon Pflicht ist

  • Franziska Kaindl
    VonFranziska Kaindl
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Geimpfte Urlauber können in die meisten Länder mit wenigen Auflagen einreisen. Manche Destinationen erlauben die Einreise sogar nur bei einer vollständigen Impfung.

Viele Länder erlauben Geimpften bereits die Einreise ohne PCR- oder Antigentest, auch auf Quarantänemaßnahmen wird verzichtet. Dazu gehören unter anderem Spanien, Italien, Kroatien oder Österreich. Manche Länder gehen aber noch einen Schritt weiter und erlauben Ungeimpften gar nicht erst die Einreise. Eine solche Regelung könnte bald auch in anderen Ländern kommen.

Einreise ohne Corona-Impfung – in diesen Ländern kaum möglich

Der Karibikstaat Grenada erlaubt nur die Einreise von vollständig geimpften Personen, wie das Auswärtige Amt informiert. Als einzige Ausnahmen gelten Einheimische und Kinder unter 13 Jahren, die mit einer vollständig geimpften Begleitperson einreisen.

Eine ähnliche Regelung wird bald für Kanada kommen: Vollständig Geimpfte US-amerikanische Bürger dürfen ab dem 9. August wieder aus touristischen Gründen einreisen. Internationale Urlauber sind ab dem 7. September wieder erlaubt – ebenfalls nur mit dem Nachweis einer vollständigen Corona-Impfung, die 14 Tage vor der Einreise abgeschlossen wurde. Akzeptiert sind die Impfstoffe von Biontech/Pfizer, Moderna, Astrazeneca, Johnson&Johnson sowie Kombinationen aus den genannten Vakzinen.

Auch die USA haben kürzlich mitgeteilt, Einreise-Lockerungen für Geimpfte vornehmen zu wollen. Ein Datum und konkrete Details sind noch nicht bekannt, zum Beispiel, ob die US-Behörden bei Touristen nur Vakzine erlauben, die auch in den USA zugelassen sind. Dann könnten nur Urlauber mit Biontech-, Moderna- oder Johnson&Johnson-Impfung einreisen. Astrazeneca wird in den Vereinigenten Staaten bisher nicht verimpft.

Auch interessant: Welcher Impfstoff bietet am meisten Reisefreiheit? Es ist nicht Biontech.

Kreuzfahrt-Urlaub nur mit Corona-Impfung: Reedereien mit strengen Regeln

Die Einreise-Regeln für Norwegen sind ebenfalls streng. So müssen alle Reisenden, die keinen Impf- oder Genesenennachweis haben, eine Online-Registrierung vor der Einreise durchführen und sich vor Ort testen zu lassen. Dennoch ist eine unkomplizierte Einreise nicht gesichert, wie das Auswärtige Amt warnt. Selbst wenn die Bedingungen grundsätzlich erfüllt werden, könnte es zu Einreiseverweigerungen oder einer Hotelquarantäne kommen, da die Grenzpolizei die neuen Vorschriften uneinheitlich auslegen könnte. Für Kreuzfahrtreisende sind die Regeln jedoch klar: Norwegen verlangt von allen erwachsenen Gästen sowie der Besatzung eine vollständige Impfung. Daher kündigten Tui Cruises und Aida für bestimmte Kreuzfahrtschiffe mit Stopps in Norwegen an, nur geimpfte Reisende zu erlauben.

Andere Reedereien haben jedoch beschlossen, generell nur noch geimpfte Reisende mit an Bord zu nehmen. Darunter auch das deutsche Kreuzfahrtunternehmen Hapag-Lloyd Cruises. Hier dürfen ab Herbst nur noch Personen, die vollständige gegen Covid-19 geimpft sind, mitreisen. Die britische Reederei Saga kündigte bereits im Januar 2021, nur noch geimpfte Gäste zu erlauben. (fk)

Lesen Sie auch: Italien, Spanien, Kroatien: Diese Corona-Regeln gelten aktuell im Urlaub.

Diese Fehler bei der Reiserücktrittsversicherung sollten Sie dringend vermeiden

Reiserecht: 20 Gründe für den Rücktritt
1. Tod oder unerwartete, schwere Erkrankung der versicherten Person oder einer Risikoperson (z.B. Angehörige oder Mitreisende). © dpa
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2. Unerwartete Impfunverträglichkeit. © dpa
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3. Schwangerschaft der versicherten Person oder einer Risikoperson. © dpa
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4. Erheblicher Schaden am Eigentum durch Feuer, ein Elementarereignis oder die Straftat eines Dritten (z.B. Einbruch). © dpa
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5. Verlust des Arbeitsplatzes aufgrund einer unerwarteten betriebsbedingten Kündigung durch den Arbeitgeber. © dpa
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6. Konjunkturbedingte Kurzarbeit über einen bestimmten Zeitraum mit Reduzierung des Bruttoeinkommens (mindestens 35 Prozent). © dpa
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7. Aufnahme eines Arbeitsverhältnisses, falls die Person bei Reisebuchung arbeitslos war und das Arbeitsamt der Reise zugestimmt hatte. © dpa
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8. Arbeitsplatzwechsel, vorausgesetzt die Reise wurde vor Kenntnis des Wechsels gebucht und die Probezeit fällt in den Reisezeitraum. © dpa
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9. Wiederholung von nicht bestandenen Prüfungen an einer Schule oder Universität. © dpa
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10. Nichtversetzung eines Schülers (z.T. mit der Einschränkung: falls es sich um eine Schul- oder Klassenfahrt handelt). © dpa
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11. Bruch von Prothesen oder unerwartete Lockerung von Implantaten. © dpa
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12. Trennung (Nachweis der Ummelde-Bescheinigung) oder Einreichung der Scheidungsklage. © dpa
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13. Unerwartete gerichtliche Ladung, sofern das Gericht einer Verscheibung des Termins nicht zustimmt. © dpa
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14. Unerwartete schwere Erkrankung, schwerer Unfall oder Impfunverträglichkeit eines zur Reise angemeldeten Hundes. © dpa
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15. Einladung als Trauzeuge zu einer Hochzeit, wenn der Termin in der Zeit des lange vorausgeplanten Urlaubs liegt. © dpa
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16. Ausfall der Urlaubsvertretung eines Selbständigen, z.B. wegen Krankheit. © dpa
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17. Überraschende Qualifikation einer Sportmannschaft für das Bundesfinale, bei der die Teilnahme der Person (des Kindes) unverzichtbar ist. © dpa
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18. Unerwartete Verlegung eines Fußballderbys auf den Urlaubsbeginn des Dauerkartenbesitzers. © dpa
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19. Notwendiger Beistand einer schwer erkrankten Freundin bei einer unvorhersehbaren Verschlechterung der Krankheit. Hier ist eine Nennung von Zeugen notwendig, die das innige Freundschaftsverhältnis bestätigen. © dpa
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20. Unerwarteter Termin zur Spende von Organen oder Geweben (z.B. Knochenmark). © dpa

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