Der Markusplatz in Venedig.
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Ohne Urlauber bleibt der Markusplatz in Venedig recht leer.

Corona-Pandemie

Verschärfte Einreise-Regeln in Italien – Was Reisende jetzt wissen müssen

Hohe Infektionszahlen mit dem Coronavirus haben nun zu Verschärfungen der Einreise-Regeln in Italien geführt. Bis vorerst Ende April gilt nun auch für EU-Reisende eine Quarantänepflicht.

In Italien wurden kurz vor Ostern die Einreise-Regeln verschärft. Hintergrund waren zahlreiche Buchungen von Italiener*innen, die ihren Urlaub im Ausland verbringen wollten. Das Reisen im eigenen Land ist nämlich aufgrund des Verbots zwischen den verschiedenen Regionen Italiens zu reisen, erheblich erschwert – sehr zum Ärgernis des lokalen Tourismus. Um den Reise-Boom ins Ausland zu bremsen, wurden deshalb die Testpflicht verschärft und eine Quarantäne eingeführt. Beides betrifft auch Reisende, die aus dem Ausland nach Italien einreisen wollen.

Einreise nach Italien: Verschärfung bei Corona-Tests und Quarantäne

Wer nun aus Ländern der Europäischen Union, also auch Deutschland, sowie Island, Liechtenstein, Norwegen und der Schweiz nach Italien reisen will, muss grundsätzlich einen negativen Corona-Test vorlegen. Hinzu kommen nun auch fünf Tage Quarantäne und eine weitere negative Testbescheinigung nach fünf Tagen. Diese verschärften Regelungen gelten vorerst bis zum 30. April.

Zuvor war die Einreise nach Italien für Reisende aus der Europäischen Union noch ohne Quarantäne erlaubt – allerdings auch nur aus triftigen Gründen. Zudem ist eine ausgefüllte Einreiseerklärung nötig. Wer aus Österreich einreist, darf sich in den vorangegangenen 14 Tagen nicht länger als 12 Stunden am Stück dort aufgehalten haben. Ausgenommen von der neuen Quarantänepflicht sind laut Auswärtigem Amt jedoch Berufspendler sowie Schüler*innen und Studierende, die mindestens einmal pro Woche an ihren Wohnort in Italien zurückkehren und keine Covid-19-Symptome vorweisen.

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Italien sorgt sich um hohe Corona-Inzidenz

Ein weiterer Grund für die verschärften Corona-Maßnahmen ist die hohe Inzidenz in Italien. Die Mehrheit der Regionen wurden aufgrund der hohen Infektionszahlen zur roten Zone erklärt. Hier gelten Ausgangsbeschränkungen, außerdem müssen Restaurants und Geschäfte geschlossen bleiben. Über die Osterfeiertage befand sich das gesamte Land vom 3. bis 5. April in einem Lockdown. (fk)

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Diese Fehler bei der Reiserücktrittsversicherung sollten Sie dringend vermeiden

Reiserecht: 20 Gründe für den Rücktritt
1. Tod oder unerwartete, schwere Erkrankung der versicherten Person oder einer Risikoperson (z.B. Angehörige oder Mitreisende). © dpa
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2. Unerwartete Impfunverträglichkeit. © dpa
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3. Schwangerschaft der versicherten Person oder einer Risikoperson. © dpa
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4. Erheblicher Schaden am Eigentum durch Feuer, ein Elementarereignis oder die Straftat eines Dritten (z.B. Einbruch). © dpa
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5. Verlust des Arbeitsplatzes aufgrund einer unerwarteten betriebsbedingten Kündigung durch den Arbeitgeber. © dpa
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6. Konjunkturbedingte Kurzarbeit über einen bestimmten Zeitraum mit Reduzierung des Bruttoeinkommens (mindestens 35 Prozent). © dpa
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7. Aufnahme eines Arbeitsverhältnisses, falls die Person bei Reisebuchung arbeitslos war und das Arbeitsamt der Reise zugestimmt hatte. © dpa
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8. Arbeitsplatzwechsel, vorausgesetzt die Reise wurde vor Kenntnis des Wechsels gebucht und die Probezeit fällt in den Reisezeitraum. © dpa
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9. Wiederholung von nicht bestandenen Prüfungen an einer Schule oder Universität. © dpa
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10. Nichtversetzung eines Schülers (z.T. mit der Einschränkung: falls es sich um eine Schul- oder Klassenfahrt handelt). © dpa
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11. Bruch von Prothesen oder unerwartete Lockerung von Implantaten. © dpa
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12. Trennung (Nachweis der Ummelde-Bescheinigung) oder Einreichung der Scheidungsklage. © dpa
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13. Unerwartete gerichtliche Ladung, sofern das Gericht einer Verscheibung des Termins nicht zustimmt. © dpa
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14. Unerwartete schwere Erkrankung, schwerer Unfall oder Impfunverträglichkeit eines zur Reise angemeldeten Hundes. © dpa
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15. Einladung als Trauzeuge zu einer Hochzeit, wenn der Termin in der Zeit des lange vorausgeplanten Urlaubs liegt. © dpa
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16. Ausfall der Urlaubsvertretung eines Selbständigen, z.B. wegen Krankheit. © dpa
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17. Überraschende Qualifikation einer Sportmannschaft für das Bundesfinale, bei der die Teilnahme der Person (des Kindes) unverzichtbar ist. © dpa
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18. Unerwartete Verlegung eines Fußballderbys auf den Urlaubsbeginn des Dauerkartenbesitzers. © dpa
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19. Notwendiger Beistand einer schwer erkrankten Freundin bei einer unvorhersehbaren Verschlechterung der Krankheit. Hier ist eine Nennung von Zeugen notwendig, die das innige Freundschaftsverhältnis bestätigen. © dpa
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20. Unerwarteter Termin zur Spende von Organen oder Geweben (z.B. Knochenmark). © dpa

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