Reisen 2021

Mallorca-Urlaub ab Mai mit Corona-Impfpass? Balearen planen freie Einreise für Geimpfte

  • Franziska Kaindl
    vonFranziska Kaindl
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Mallorca arbeitet weiterhin daran, baldmöglichst wieder Touristen begrüßen zu können. Um den Urlaub sicher zu gestalten, könnte ab Mai ein Corona-Impfpass kommen.

Mallorca-Urlaub ohne Beschränkungen ab Mai – mit Corona-Impfpass?

Update vom 24. Februar 2021: In Spanien wird schon seit längerem über Reisekorridore diskutiert, die mithilfe von Impf-Zertifikaten oder Impf-Reisepässen sicheres Reisen ermöglichen sollen. Auf den Balearen möchte man nun offenbar den ersten Schritt wagen und ab Mai die freie Einreise mit Corona-Impfung ermöglichen. Darüber berichtete das Mallorca Magazin nach einem Treffen der balearischen Ministerpräsidentin Francina Armengol mit Vertretern der Zentralregierung in Madrid. Dort habe sie angeboten, als erste Region Spaniens ein solches Dokument einzuführen. Laut Iago Negueruela, dem Sprecher der balearischen Regierung, soll damit der Tourismus auf den Inseln angekurbelt werden. Wer keinen Corona-Impfpass besitzt, muss sich aber keine Sorgen machen: Die Einreise soll auch weiterhin mit einem negativen Corona-Test möglich sein.

Zunächst soll der Impfpass aber mit der Europäischen Union abgestimmt und von ihr genehmigt werden. Mit dieser Idee soll an den Erfolg des Pilotprojekts vom Sommer letzten Jahres angeknüpft werden, bei dem deutsche Urlauber als Erste wieder mit autorisierten Flügen nach Mallorca einreisen durften.

Mallorca-Urlaub 2021: Spanien will einen Corona-Impfpass

Update vom 12. Februar 2021: Sobald es die Corona-Inzidenzzahlen auf den Balearischen Inseln erlauben, will die Regierung den Tourismus wieder ankurbeln. Das berichtete schon letzte Woche die Mallorca Zeitung mit Hinweis auf Gespräche zwischen dem balearischen Tourismusminister Iago Negueruela und dem zuständigen Generalsekretär der Landesregierung, Fernando Valdés. Das Ziel seien sichere Reisekorridore – aber auch geimpfte Reisende könnten Vorteile erhalten. „Man muss auf europäischer Ebene ansetzen, um zu entscheiden, wie das Reisen möglich ist“, erklärt Negueruela. Es sei sinnvoll einen Corona-Impfpass zu schaffen, der „dabei hilft, den Markt anzukurbeln“. Selbiges forderte auch schon vor einigen Wochen der griechische Premier Ky­ria­kos Mit­so­ta­kis in einem Brief an die EU-Kommissionschefin Ursula von der Leyen. Die Debatte wurde von der EU allerdings verschoben, da noch nicht abschließend geklärt ist, ob geimpfte Personen das Virus tatsächlich nicht mehr weitergeben können.

Aber Spanien will noch nicht aufgeben: Man arbeite „an der harmonisierten Einführung von Impf-Zertifikaten gegen Covid-19“, erklärt die Botschaft auf Anfrage von Bild.de. Auch das spanische Fremdenverkehrsamt in Berlin bestätigte demnach, dass eine „sichere internationale Mobilität“ erstrebt werde. So hofft die spanische Regierung, schon ab Frühjahr wieder Touristen begrüßen zu sollen – bis dahin könnte nämlich schon 30 bis 40 Prozent der Bevölkerung geimpft sein.

Mallorca-Urlaub schon zu Ostern wieder möglich? Balearen-Regierung gibt erste Prognosen ab

Originalmeldung vom 1. Februar 2021: Während die Corona-Inzidenz auf Mallorca* seit einigen Tagen abnimmt, setzt der balearische Tourismusminister Iago Negueruela alles daran, dass Reisen auf die Insel auch 2021 bald wieder möglich sind. Dazu soll er sich letzte Woche mit dem zuständigen Generalsekretär der Landesregierung, Fernando Valdés, getroffen haben. Ziel sei es, sicherere Reisekorridore zu schaffen, damit der Tourismus auf den Balearen bald wieder angekurbelt werden kann.

Sind an Ostern 2021 schon wieder Reisen nach Mallorca möglich?

Valdés versprach, sich darum zu kümmern, einen Fahrplan für die langsame Rückkehr zum Tourismus mit maximaler Sicherheit für die Gesundheit auf die Beine zu stellen. Wie die Mallorca Zeitung berichtet, soll mit den Reisekorridoren begonnen werden, sobald es die Corona-Inzidenz erlaube. Valdés zufolge soll dies möglichst schon im Frühjahr der Fall sein. Reyes Maroto, die spanische Tourismusministerin, geht davon aus, dass bis dahin 30 bis 40 Prozent der Bevölkerung Spaniens geimpft sei, sodass man den Tourismus wieder ankurbeln könnte. Im Januar hatte der spanische Ministerpräsident Pedro Sánchez noch für einen Aufschrei in der Reisebranche gesorgt, als er davon sprach, dass womöglich erst Ende des Sommers wieder Touristen erlaubt sein könnten, da dann eine Immunisierung von rund 70 Prozent der Bevölkerung erreicht sei.

Auch interessant: Urlaub trotz Corona: Hier wollen die Deutschen im Mai und Juni hinfliegen.

Urlaub 2021: Die Corona-Lage auf Mallorca und den Balearen

Am Donnerstag (28. Januar) lag die Gesamtinzidenz der Balearen noch bei 648,8 Fällen pro 100.000 Einwohnern in den davorliegenden 14 Tagen, wie die Mallorca Zeitung unter Berufung auf den Corona-Sprecher der Regierung, Javier Arranz, schreibt. Sorgenkind der Balearen ist aktuell Ibiza, wo eine Inzidenz von 2.200 Fällen pro 100.000 Einwohnern vorliegt. Auf Mallorca hingegen handelt es sich bei rund zehn Prozent der Fälle um die britische Virus-Mutation.

Aufgrund der aktuellen Lieferungen an Impfdosen können laut der balearischen Gesundheitsministerin Patricia Gómez bis Ende März 60.000 die empfindlichsten Risikogruppen geimpft werden. Ab März soll dann bei den Impfungen noch einmal angezogen werden, sodass bis zum Sommer alle Bewohner der Balearen geimpft sein könnten. (fk) *Merkur.de ist Teil des bundesweiten Ippen-Digital-Redaktionsnetzwerkes.

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Diese Fehler bei der Reiserücktrittsversicherung sollten Sie dringend vermeiden

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1. Tod oder unerwartete, schwere Erkrankung der versicherten Person oder einer Risikoperson (z.B. Angehörige oder Mitreisende). © dpa
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2. Unerwartete Impfunverträglichkeit. © dpa
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3. Schwangerschaft der versicherten Person oder einer Risikoperson. © dpa
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4. Erheblicher Schaden am Eigentum durch Feuer, ein Elementarereignis oder die Straftat eines Dritten (z.B. Einbruch). © dpa
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5. Verlust des Arbeitsplatzes aufgrund einer unerwarteten betriebsbedingten Kündigung durch den Arbeitgeber. © dpa
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6. Konjunkturbedingte Kurzarbeit über einen bestimmten Zeitraum mit Reduzierung des Bruttoeinkommens (mindestens 35 Prozent). © dpa
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7. Aufnahme eines Arbeitsverhältnisses, falls die Person bei Reisebuchung arbeitslos war und das Arbeitsamt der Reise zugestimmt hatte. © dpa
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8. Arbeitsplatzwechsel, vorausgesetzt die Reise wurde vor Kenntnis des Wechsels gebucht und die Probezeit fällt in den Reisezeitraum. © dpa
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9. Wiederholung von nicht bestandenen Prüfungen an einer Schule oder Universität. © dpa
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10. Nichtversetzung eines Schülers (z.T. mit der Einschränkung: falls es sich um eine Schul- oder Klassenfahrt handelt). © dpa
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11. Bruch von Prothesen oder unerwartete Lockerung von Implantaten. © dpa
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12. Trennung (Nachweis der Ummelde-Bescheinigung) oder Einreichung der Scheidungsklage. © dpa
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15. Einladung als Trauzeuge zu einer Hochzeit, wenn der Termin in der Zeit des lange vorausgeplanten Urlaubs liegt. © dpa
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17. Überraschende Qualifikation einer Sportmannschaft für das Bundesfinale, bei der die Teilnahme der Person (des Kindes) unverzichtbar ist. © dpa
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18. Unerwartete Verlegung eines Fußballderbys auf den Urlaubsbeginn des Dauerkartenbesitzers. © dpa
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19. Notwendiger Beistand einer schwer erkrankten Freundin bei einer unvorhersehbaren Verschlechterung der Krankheit. Hier ist eine Nennung von Zeugen notwendig, die das innige Freundschaftsverhältnis bestätigen. © dpa
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20. Unerwarteter Termin zur Spende von Organen oder Geweben (z.B. Knochenmark). © dpa

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