Urlaub 2021

Kommt die Corona-Testpflicht für Mallorca-Rückkehrer? Bundesländer stellen Überlegungen an

Die Bundesregierung zeigt sich beunruhigt über die zahlreichen Mallorca-Urlauber. Bayern und Niedersachsen wollen sogar eine Corona-Testpflicht für Rückkehrer.

Die gekippte Reisewarnung für Mallorca hat die Buchungen bei den Fluggesellschaften in die Höhe schießen lassen. Einige Airlines haben nun mit einem erweiterten Angebot für die Osterzeit reagiert. Das sorgt jedoch für Beunruhigung bei der Bundesregierung. Touristen können nämlich nach den aktuellen Corona-Regeln ohne Quarantäne und Test nach Deutschland zurückkehren, wenn für das Urlaubsland keine Reisewarnung besteht.

„Der Appell ist, auf jede nicht unbedingt notwendige Reise zu verzichten“, sagte unter anderem der Regierungssprecher Steffen Seibert am Montag in Berlin, wie die Deutsche Presse-Agentur (dpa) berichtet. Auch der Mainzer Virologe, Bodo Plachter reagiert laut reisetopia.de mit Bedenken: „Wenn die Reiseaktivität steigt, dann werden auch die Inzidenzraten steigen. Das ist relativ klar. Im Urlaub möchte man sich erholen, möchte man dann auch Corona vergessen. Und das führt dazu, dass die Vorsicht sinkt und die Infektionsraten steigen.“

Mallorca-Urlauber: Bayern und Niedersachsen denken über Testpflicht nach

Nun denken sogar zwei Bundesländer darüber nach, wieder eine Testpflicht für die Mallorca-Rückkehrer einzuführen. „Man holt sich da sehenden Auges ein richtiges Problem ins Land“, sagte Anke Pörksen, die Regierungssprecherin Niedersachsens, laut einem Bericht der dpa. Darum denkt die Landesregierung nun über eine Testpflicht für Reiserückkehrer an Flughäfen nach. Ähnlich sieht es Bayern Ministerpräsident Markus Söder: „Es wäre sehr sinnvoll zu überlegen, ob man da eine Testpflicht hat“, erklärte er am Dienstag im Anschluss an eine Sitzung des bayerischen Kabinetts in München. Alles andere wäre „kein gutes Signal“. Dazu wünscht er sich eine bundeseinheitliche Regelung – vorerst werden jedoch die Testkapazitäten an den bayerischen Flughäfen entsprechend ausgestattet.

Seit dem 14. März starten wieder ausgebuchte Urlaubsflieger nach Mallorca.

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Generell sieht er es skeptisch, ob Hotels hierzulande vor Ostern wieder öffnen dürfen. „Für Pfingsten und den Sommer bin ich allerdings sehr optimistisch“, so Söder. Bis dahin könne man bei den Impfungen gut vorankommen. Derzeit gilt der Corona-Lockdown – und das damit einhergehende Beherbergungsverbot – bis zum 28. März. Die steigende Inzidenz in Deutschland macht aber nur wenig Hoffnung auf Lockerungen für die Zeit danach. (fk)

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Diese Fehler bei der Reiserücktrittsversicherung sollten Sie dringend vermeiden

Reiserecht: 20 Gründe für den Rücktritt
1. Tod oder unerwartete, schwere Erkrankung der versicherten Person oder einer Risikoperson (z.B. Angehörige oder Mitreisende). © dpa
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2. Unerwartete Impfunverträglichkeit. © dpa
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3. Schwangerschaft der versicherten Person oder einer Risikoperson. © dpa
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4. Erheblicher Schaden am Eigentum durch Feuer, ein Elementarereignis oder die Straftat eines Dritten (z.B. Einbruch). © dpa
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5. Verlust des Arbeitsplatzes aufgrund einer unerwarteten betriebsbedingten Kündigung durch den Arbeitgeber. © dpa
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6. Konjunkturbedingte Kurzarbeit über einen bestimmten Zeitraum mit Reduzierung des Bruttoeinkommens (mindestens 35 Prozent). © dpa
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7. Aufnahme eines Arbeitsverhältnisses, falls die Person bei Reisebuchung arbeitslos war und das Arbeitsamt der Reise zugestimmt hatte. © dpa
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8. Arbeitsplatzwechsel, vorausgesetzt die Reise wurde vor Kenntnis des Wechsels gebucht und die Probezeit fällt in den Reisezeitraum. © dpa
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9. Wiederholung von nicht bestandenen Prüfungen an einer Schule oder Universität. © dpa
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10. Nichtversetzung eines Schülers (z.T. mit der Einschränkung: falls es sich um eine Schul- oder Klassenfahrt handelt). © dpa
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11. Bruch von Prothesen oder unerwartete Lockerung von Implantaten. © dpa
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12. Trennung (Nachweis der Ummelde-Bescheinigung) oder Einreichung der Scheidungsklage. © dpa
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13. Unerwartete gerichtliche Ladung, sofern das Gericht einer Verscheibung des Termins nicht zustimmt. © dpa
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14. Unerwartete schwere Erkrankung, schwerer Unfall oder Impfunverträglichkeit eines zur Reise angemeldeten Hundes. © dpa
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15. Einladung als Trauzeuge zu einer Hochzeit, wenn der Termin in der Zeit des lange vorausgeplanten Urlaubs liegt. © dpa
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16. Ausfall der Urlaubsvertretung eines Selbständigen, z.B. wegen Krankheit. © dpa
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17. Überraschende Qualifikation einer Sportmannschaft für das Bundesfinale, bei der die Teilnahme der Person (des Kindes) unverzichtbar ist. © dpa
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18. Unerwartete Verlegung eines Fußballderbys auf den Urlaubsbeginn des Dauerkartenbesitzers. © dpa
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19. Notwendiger Beistand einer schwer erkrankten Freundin bei einer unvorhersehbaren Verschlechterung der Krankheit. Hier ist eine Nennung von Zeugen notwendig, die das innige Freundschaftsverhältnis bestätigen. © dpa
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20. Unerwarteter Termin zur Spende von Organen oder Geweben (z.B. Knochenmark). © dpa

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