Gelbe Flipflops liegen an einem Swimming Pool.
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Um 2021 ohne Einschränkungen reisen zu können, wird bei manchen Reiseveranstaltern eine Corona-Impfung nötig.

Reisen

Urlaub 2021 nur mit Corona-Impfpass? Das sind die aktuellen Pläne der Reiseveranstalter

Viele fürchten eine Corona-Impfpflicht durch die Hintertür. Was den Urlaub angeht, sind schon jetzt manche Möglichkeiten eingeschränkt. Was die Reiseveranstalter planen.

Der Reiseveranstalter Alltours hat es nach der Ankündigung, ab Herbst nur noch Menschen mit Corona-Impfung in die eigenen Hotels der Kette Allsun zu lassen, nicht leicht gehabt – in den sozialen Netzwerken wurden sogar Boykottaufrufe laut. Trotzdem steht das Unternehmen mit dieser Vorgehensweise nicht alleine dar. Auch manche Kreuzfahrtgesellschaften oder Airlines haben bereits Pläne verlauten lassen, nur noch Gäste mit vollständiger Corona-Impfung zu erlauben. In Länder wie Island, Estland oder auf die Insel Madeira müssen sich Personen mit Impfnachweis zudem nicht mehr in Quarantäne begeben. Wird das Reisen also bald nur noch mit Impfpass möglich sein? Das sind die aktuellen Pläne der Reiseveranstalter:

Corona-Impfpflicht bei Reiseveranstaltern: Das planen Tui, FTI und DER Touristik

Bei Tui, FTI und DER Touristik gibt es aktuell keine Pläne, eine Impfpflicht für Gäste einzuführen. FTI-Chef Ralph Schiller verweist gegenüber dem Redaktionsnetzwerk Deutschland (RND) auf umfassende Hygiene- und Sicherheitskonzepte in den Hotels und Urlaubsregionen. „Generell sind wir der Überzeugung, dass ein Abwarten, bis alle Menschen ein Impfangebot erhalten haben, um Geimpften dann exklusive Angebote zu machen, nicht die richtige Lösung sein kann“, erklärt Schiller hinsichtlich des Vorstoßes von Alltours. Gäste sollen durch breit angelegte Angebote mit Corona-Tests auch ohne Impfung die Möglichkeit bekommen, sicher zu reisen. „Wir planen derzeit keine derartigen Auflagen, weder in unserer Rolle als Veranstalter noch als Betreiber unserer MP Hotels mit Marken wie Labranda oder Kairaba“, versicherte Schiller zudem laut Handelsblatt.

Auch interessant: Corona: Reisen nur noch mit Impfnachweis? „Wir werden nicht daran vorbeikommen...“

Der Marktführer Tui lehnt demnach ebenfalls ein individuelles Vorgehen ab. „Wir setzen das um, was die Regierungen in den Urlaubsländern oder in Deutschland planen“, sagte ein Sprecher auf Anfrage des Handelsblattes. „Aus unserer Sicht sind Tests – insbesondere auch Antigentests – ein sinnvolles Vehikel, um die ohnehin bereits hohe Sicherheit der Pauschalreise weiter zu festigen.“

Ähnlich sieht es Georg Schmickler, CEO von DER Touristik: „Die Frage nach Vorteilen für bereits geimpfte Personen halten wir für verfrüht und haben keine Planung in dieser Richtung“, heißt es im Handelsblatt. Dem RND erklärt er zudem: „Noch ist beispielsweise ja nicht ganz klar, wann alle Menschen, die geimpft werden möchten, auch geimpft werden können. Wir folgen allen länderspezifischen Empfehlungen und Regelungen, denn die Sicherheit unserer Gäste und des Personals hat oberste Priorität.“

Kreuzfahrt-Reedereien und Fluggesellschaften: Wo ist eine Corona-Impfung Pflicht?

Bei den Kreuzfahrt-Reedereien hat das britische Unternehmen Saga Cruises bereits eine Corona-Impfpflicht für Gäste angekündigt. Die Reise auf den Schiffen ist speziell auf Gäste über 50 Jahren ausgelegt. Auch die Reederei Crystal Cruises wird die vollständige Corona-Impfung von Gästen verlangen, wie es in einer Pressemitteilung des Unternehmens heißt. Bei Royal Caribbean soll zumindest die Besatzung geimpft sein. Tui Cruises, Aida Cruises und MSC haben vorerst keine Impfpflicht geplant.

Unter den Fluggesellschaften hat die australische Airline Qantas relativ früh angekündigt, eine Corona-Impfpflicht für internationale Reisende einführen zu wollen. Bisher haben sich jedoch keine anderen Airlines angeschlossen.

Lesen Sie auch: Erstes Urlaubsland plant Quarantäne-freie Einreise für Touristen, die nicht geimpft sind.

Diese Fehler bei der Reiserücktrittsversicherung sollten Sie dringend vermeiden

Reiserecht: 20 Gründe für den Rücktritt
1. Tod oder unerwartete, schwere Erkrankung der versicherten Person oder einer Risikoperson (z.B. Angehörige oder Mitreisende). © dpa
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2. Unerwartete Impfunverträglichkeit. © dpa
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3. Schwangerschaft der versicherten Person oder einer Risikoperson. © dpa
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4. Erheblicher Schaden am Eigentum durch Feuer, ein Elementarereignis oder die Straftat eines Dritten (z.B. Einbruch). © dpa
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5. Verlust des Arbeitsplatzes aufgrund einer unerwarteten betriebsbedingten Kündigung durch den Arbeitgeber. © dpa
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6. Konjunkturbedingte Kurzarbeit über einen bestimmten Zeitraum mit Reduzierung des Bruttoeinkommens (mindestens 35 Prozent). © dpa
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7. Aufnahme eines Arbeitsverhältnisses, falls die Person bei Reisebuchung arbeitslos war und das Arbeitsamt der Reise zugestimmt hatte. © dpa
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8. Arbeitsplatzwechsel, vorausgesetzt die Reise wurde vor Kenntnis des Wechsels gebucht und die Probezeit fällt in den Reisezeitraum. © dpa
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9. Wiederholung von nicht bestandenen Prüfungen an einer Schule oder Universität. © dpa
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10. Nichtversetzung eines Schülers (z.T. mit der Einschränkung: falls es sich um eine Schul- oder Klassenfahrt handelt). © dpa
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11. Bruch von Prothesen oder unerwartete Lockerung von Implantaten. © dpa
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12. Trennung (Nachweis der Ummelde-Bescheinigung) oder Einreichung der Scheidungsklage. © dpa
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13. Unerwartete gerichtliche Ladung, sofern das Gericht einer Verscheibung des Termins nicht zustimmt. © dpa
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14. Unerwartete schwere Erkrankung, schwerer Unfall oder Impfunverträglichkeit eines zur Reise angemeldeten Hundes. © dpa
Reiserecht: 20 Gründe für den Rücktritt
15. Einladung als Trauzeuge zu einer Hochzeit, wenn der Termin in der Zeit des lange vorausgeplanten Urlaubs liegt. © dpa
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16. Ausfall der Urlaubsvertretung eines Selbständigen, z.B. wegen Krankheit. © dpa
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17. Überraschende Qualifikation einer Sportmannschaft für das Bundesfinale, bei der die Teilnahme der Person (des Kindes) unverzichtbar ist. © dpa
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18. Unerwartete Verlegung eines Fußballderbys auf den Urlaubsbeginn des Dauerkartenbesitzers. © dpa
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19. Notwendiger Beistand einer schwer erkrankten Freundin bei einer unvorhersehbaren Verschlechterung der Krankheit. Hier ist eine Nennung von Zeugen notwendig, die das innige Freundschaftsverhältnis bestätigen. © dpa
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20. Unerwarteter Termin zur Spende von Organen oder Geweben (z.B. Knochenmark). © dpa

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