Touristen am Strand beobachten die Landung eines Passagierflugzeugs an einem heißen Sommertag auf Zypern.
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Während der Corona-Pandemie ist die Reiselust der Deutschen weiter gestiegen.

Corona 2021

Fernweh bei den Deutschen: Mehrheit will noch vor Ende Juni verreisen

Letztes Jahr war aufgrund der Corona-Pandemie kaum an Urlaub zu denken – und das wollen die Deutschen nun nachholen. Die Mehrheit will sogar vor Juli wieder verreisen.

Momentan spielt sich das Leben vieler Deutscher weitestgehend in den eigenen vier Wänden ab. Zahlreiche Urlaubspläne sind im letzten Jahr aufgrund von Reisewarnungen und -beschränkungen ins Wasser gefallen. Und auch jetzt ist noch nicht sicher, ob zum Beispiel ein Oster-Urlaub stattfinden kann. Dennoch planen viel Deutsche offenbar weiterhin fleißig die nächste Reise. Das hat die „Vacation Deprivation-Studie“ des Online-Reisebüros Expedia ergeben, die sich mit Tendenzen und Einstellungen bezüglich des Themas Urlaub und Urlaubsverhalten auseinandergesetzt hat.

Urlaub 2021: Deutschen wollen am liebsten noch im ersten Halbjahr verreisen

Trotz Reisewarnungen und fehlender Planbarkeit, haben 73 Prozent der Deutschen vor, schon im ersten Halbjahr 2021 wieder zu verreisen. Viel Unsicherheit herrscht aber doch: 23 Prozent wollen zunächst die Impfsituation abwarten, bevor es an die Buchung geht. Sobald es die Situation erlaubt, soll dafür aber umso mehr gereist werden. 19 Prozent der Bundesbürger hat das Bedürfnis, „verlorene Urlaubszeit“ nachzuholen. Im letzten Jahr haben Arbeitnehmer hierzulande nur 23 Urlaubstage in Anspruch genommen – normalerweise sind es 27 Tage. Darum wollen die Deutschen in diesem Jahr gleich fünf Tage mehr – also insgesamt 28 Tage – für den Urlaub einplanen. Das ist kaum verwunderlich, wenn man bedenkt, dass gleichzeitig 87 Prozent der Studienteilnehmer der festen Überzeugung sind, dass ein regelmäßiger Urlaub wichtig für die psychische und physische Gesundheit ist. Die Mehrheit (78 Prozent) der Deutschen schätzen den Urlaub nach dem letzten Jahr deutlich mehr wert als zuvor.

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Aber die Deutschen wollen nicht nur mehr Urlaubstage verplanen: 68 Prozent der Befragten führen eine Reise-Bucketlist mit ihren Wunschzielen, die bei 44 Prozent der Teilnehmer seit Beginn der Pandemie sogar noch länger geworden ist. Fast die Hälfte der Deutschen (44 Prozent) ist sogar bereit, mehr Geld als geplant für Reisen auszugeben.

Reise-Lust bei den Deutschen: Wohin soll der Urlaub 2021 gehen?

Dieses Jahr spielt für die Deutschen nicht unbedingt das Urlaubsziel die tragende Rolle, sondern das „Urlaubsfeeling“. Darum reicht den Bundesbürgern eine entspannte Zeit an der Ostsee, auf Mallorca oder im Bayerischen Wald. Unter den elf beliebtesten Reisezielen, die Expedia im Suchzeitraum vom 1. Januar 2020 und 31. Dezember 2020 ausmachen konnten, befinden sich nur wenige Fernreiseziele. Allein die Malediven, Dubai oder New York wecken noch genug Interesse, eine längere Anreise in Kauf zu nehmen.

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Diese Fehler bei der Reiserücktrittsversicherung sollten Sie dringend vermeiden

Reiserecht: 20 Gründe für den Rücktritt
1. Tod oder unerwartete, schwere Erkrankung der versicherten Person oder einer Risikoperson (z.B. Angehörige oder Mitreisende). © dpa
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2. Unerwartete Impfunverträglichkeit. © dpa
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3. Schwangerschaft der versicherten Person oder einer Risikoperson. © dpa
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4. Erheblicher Schaden am Eigentum durch Feuer, ein Elementarereignis oder die Straftat eines Dritten (z.B. Einbruch). © dpa
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5. Verlust des Arbeitsplatzes aufgrund einer unerwarteten betriebsbedingten Kündigung durch den Arbeitgeber. © dpa
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6. Konjunkturbedingte Kurzarbeit über einen bestimmten Zeitraum mit Reduzierung des Bruttoeinkommens (mindestens 35 Prozent). © dpa
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7. Aufnahme eines Arbeitsverhältnisses, falls die Person bei Reisebuchung arbeitslos war und das Arbeitsamt der Reise zugestimmt hatte. © dpa
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8. Arbeitsplatzwechsel, vorausgesetzt die Reise wurde vor Kenntnis des Wechsels gebucht und die Probezeit fällt in den Reisezeitraum. © dpa
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9. Wiederholung von nicht bestandenen Prüfungen an einer Schule oder Universität. © dpa
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10. Nichtversetzung eines Schülers (z.T. mit der Einschränkung: falls es sich um eine Schul- oder Klassenfahrt handelt). © dpa
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11. Bruch von Prothesen oder unerwartete Lockerung von Implantaten. © dpa
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12. Trennung (Nachweis der Ummelde-Bescheinigung) oder Einreichung der Scheidungsklage. © dpa
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13. Unerwartete gerichtliche Ladung, sofern das Gericht einer Verscheibung des Termins nicht zustimmt. © dpa
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14. Unerwartete schwere Erkrankung, schwerer Unfall oder Impfunverträglichkeit eines zur Reise angemeldeten Hundes. © dpa
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15. Einladung als Trauzeuge zu einer Hochzeit, wenn der Termin in der Zeit des lange vorausgeplanten Urlaubs liegt. © dpa
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16. Ausfall der Urlaubsvertretung eines Selbständigen, z.B. wegen Krankheit. © dpa
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17. Überraschende Qualifikation einer Sportmannschaft für das Bundesfinale, bei der die Teilnahme der Person (des Kindes) unverzichtbar ist. © dpa
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18. Unerwartete Verlegung eines Fußballderbys auf den Urlaubsbeginn des Dauerkartenbesitzers. © dpa
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19. Notwendiger Beistand einer schwer erkrankten Freundin bei einer unvorhersehbaren Verschlechterung der Krankheit. Hier ist eine Nennung von Zeugen notwendig, die das innige Freundschaftsverhältnis bestätigen. © dpa
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20. Unerwarteter Termin zur Spende von Organen oder Geweben (z.B. Knochenmark). © dpa

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