Touristenbungalows auf den Malediven.
+
Das Urlaubsparadies Malediven will bald wieder Touristen begrüßen.

Corona-Pandemie

Urlaub und impfen: Malediven planen Impfangebot für Touristen

Entspannt den Urlaub genießen und nebenbei eine Corona-Impfung erhalten: So ungefähr lauten die Pläne der Malediven, um den Tourismus im Land bald wieder anzukurbeln.

„3V“ lautet die Strategie, mit der die Malediven den Tourismus hochfahren wollen. Hinter der Abkürzung steht „Visit, vaccinate and vacation“, also „Besuchen, impfen und Urlaub machen“. Urlauber sollen die Insel bald wieder ohne Beschränkungen besuchen können und ganz nebenbei eine Corona-Impfung erhalten, wenn sie möchten. Diese Pläne stellte Tourismusminister Abdulla Mausoom in einem TV-Interview vor, wie unter anderem der Sender CNBC berichtet.

Malediven-Urlaub mit Impfung? Tourismusminister mit großen Plänen

Wann genau mit dem Impfangebot für Touristen gestartet werden soll, wollte Mausoom noch nicht verraten. Genauso wenig, ob die Urlauber die Kosten dafür selbst übernehmen müssen. Allerdings soll sichergestellt werden, dass zuerst alle Einheimischen ihre erste und zweite Impfdosis erhalten haben, bevor Touristen ein derartiges Angebot gemacht werden soll, so der Minister.

Derzeit müssen Urlauber einen negativen PCR-Test bei der Einreise vorlegen. Allerdings verkündete das Tourismusministerium am Freitag (16. April), dass Touristen mit einer vollständigen Corona-Impfung, die mindestens zwei Wochen zurückliegt, auch ohne diese Einschränkung einreisen dürfen.

Auch interessant: Touristen machen Urlaub auf griechischer Insel – und erhalten dafür knapp 400 Euro.

Malediven sind gut mit Corona-Impfstoffen versorgt

Ungefähr 53 Prozent der Inseleinwohner haben bereits eine erste Impfdosis mit einem Corona-Vakzin erhalten. Beschäftigte im Tourismussektor seien sogar schon zu 90 Prozent geimpft, wie Mausoom berichtete. Die Malediven sind aufgrund von Impfstoffspenden aus China und Indien sowie dem Verteilungssystem der WHO gut mit Vakzinen versorgt, zusätzlich wurden Vorräte in Singapur bestellt, heißt es.

Die Strategie mit einem Impfangebot für Touristen sei dringend nötig, wie Mausoom erklärte, um das gesetzte Ziel von 1,5 Millionen Urlaubern und 10 Milliarden Übernachtungen in diesem Jahr zu erreichen. „Wenn wir das diesjährige Ziel erreichen, liegen wir immer noch unter dem Wert, was das Land braucht“, so der Minister. „Aber das ist immer noch viel besser, als was wir Ende 2020 erwartet haben.“ Normalerweise macht der Tourismus direkt und indirekt rund 67 Prozent des Bruttoinlandsproduktes aus. (fk)

Lesen Sie auch: Griechenland: Einreise-Quarantäne entfällt ab nächster Woche – nicht nur für Corona-Geimpfte.

Diese Fehler bei der Reiserücktrittsversicherung sollten Sie dringend vermeiden

Reiserecht: 20 Gründe für den Rücktritt
1. Tod oder unerwartete, schwere Erkrankung der versicherten Person oder einer Risikoperson (z.B. Angehörige oder Mitreisende). © dpa
Reiserecht: 20 Gründe für den Rücktritt
2. Unerwartete Impfunverträglichkeit. © dpa
Reiserecht: 20 Gründe für den Rücktritt
3. Schwangerschaft der versicherten Person oder einer Risikoperson. © dpa
Reiserecht: 20 Gründe für den Rücktritt
4. Erheblicher Schaden am Eigentum durch Feuer, ein Elementarereignis oder die Straftat eines Dritten (z.B. Einbruch). © dpa
Reiserecht: 20 Gründe für den Rücktritt
5. Verlust des Arbeitsplatzes aufgrund einer unerwarteten betriebsbedingten Kündigung durch den Arbeitgeber. © dpa
Reiserecht: 20 Gründe für den Rücktritt
6. Konjunkturbedingte Kurzarbeit über einen bestimmten Zeitraum mit Reduzierung des Bruttoeinkommens (mindestens 35 Prozent). © dpa
Reiserecht: 20 Gründe für den Rücktritt
7. Aufnahme eines Arbeitsverhältnisses, falls die Person bei Reisebuchung arbeitslos war und das Arbeitsamt der Reise zugestimmt hatte. © dpa
Reiserecht: 20 Gründe für den Rücktritt
8. Arbeitsplatzwechsel, vorausgesetzt die Reise wurde vor Kenntnis des Wechsels gebucht und die Probezeit fällt in den Reisezeitraum. © dpa
Reiserecht: 20 Gründe für den Rücktritt
9. Wiederholung von nicht bestandenen Prüfungen an einer Schule oder Universität. © dpa
Reiserecht: 20 Gründe für den Rücktritt
10. Nichtversetzung eines Schülers (z.T. mit der Einschränkung: falls es sich um eine Schul- oder Klassenfahrt handelt). © dpa
Reiserecht: 20 Gründe für den Rücktritt
11. Bruch von Prothesen oder unerwartete Lockerung von Implantaten. © dpa
Reiserecht: 20 Gründe für den Rücktritt
12. Trennung (Nachweis der Ummelde-Bescheinigung) oder Einreichung der Scheidungsklage. © dpa
Reiserecht: 20 Gründe für den Rücktritt
13. Unerwartete gerichtliche Ladung, sofern das Gericht einer Verscheibung des Termins nicht zustimmt. © dpa
Reiserecht: 20 Gründe für den Rücktritt
14. Unerwartete schwere Erkrankung, schwerer Unfall oder Impfunverträglichkeit eines zur Reise angemeldeten Hundes. © dpa
Reiserecht: 20 Gründe für den Rücktritt
15. Einladung als Trauzeuge zu einer Hochzeit, wenn der Termin in der Zeit des lange vorausgeplanten Urlaubs liegt. © dpa
Reiserecht: 20 Gründe für den Rücktritt
16. Ausfall der Urlaubsvertretung eines Selbständigen, z.B. wegen Krankheit. © dpa
Reiserecht: 20 Gründe für den Rücktritt
17. Überraschende Qualifikation einer Sportmannschaft für das Bundesfinale, bei der die Teilnahme der Person (des Kindes) unverzichtbar ist. © dpa
Reiserecht: 20 Gründe für den Rücktritt
18. Unerwartete Verlegung eines Fußballderbys auf den Urlaubsbeginn des Dauerkartenbesitzers. © dpa
Reiserecht: 20 Gründe für den Rücktritt
19. Notwendiger Beistand einer schwer erkrankten Freundin bei einer unvorhersehbaren Verschlechterung der Krankheit. Hier ist eine Nennung von Zeugen notwendig, die das innige Freundschaftsverhältnis bestätigen. © dpa
Reiserecht: 20 Gründe für den Rücktritt
20. Unerwarteter Termin zur Spende von Organen oder Geweben (z.B. Knochenmark). © dpa

Das könnte Sie auch interessieren

Mehr zum Thema

Kommentare